AMD und Nutanix haben eine mehrjährige Partnerschaft geschlossen, um eine offene, umfassende KI-Infrastrukturplattform zu entwickeln. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Unterstützung agentenbasierter KI-Anwendungen in Rechenzentren, Hybrid-Cloud-Umgebungen und Edge-Umgebungen. Die Vereinbarung zielt darauf ab, durch die Verwendung offener Standards und kompatibler Software-Frameworks eine produktionsreife, leistungsstarke Alternative zu integrierten KI-Stacks bereitzustellen.
Die Partnerschaft vereint Chipentwicklung mit Cloud-Management. Durch die Optimierung der Nutanix Cloud- und Nutanix Kubernetes-Plattformen für AMD EPYC-CPUs und AMD Instinct-GPUs wollen beide Unternehmen eine skalierbare Grundlage für KI-Inferenz schaffen. Diese Integration umfasst das AMD ROCm-Software-Ökosystem und die AMD Enterprise AI-Plattform und führt so zu einer einheitlichen Lösung, die von einer Vielzahl von OEM-Partnern unterstützt wird.
Strategische Investitionen und technische Zusammenarbeit
Im Rahmen der Vereinbarung investiert AMD 150 Millionen US-Dollar in Nutanix-Stammaktien zu einem Preis von 36.26 US-Dollar je Aktie. Zusätzlich stellt AMD bis zu 100 Millionen US-Dollar für gemeinsame Entwicklungsprojekte und die Zusammenarbeit im Markt bereit. Diese Finanzierung soll die Entwicklung und Einführung der gemeinsamen agentenbasierten KI-Plattform beschleunigen. Die Kapitalbeteiligung wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und der üblichen Abschlussbedingungen.
Dan McNamara, Senior Vice President und General Manager für Compute und Enterprise AI bei AMD, erklärte, dass Unternehmenskunden die Flexibilität benötigen, kritische Modelle und Workloads kompromisslos auszuführen. Er erwähnte, dass die Partnerschaft mit Nutanix darauf abzielt, eine skalierbare, offene Plattform zu schaffen, die es Unternehmen und Serviceprovidern ermöglicht, KI-Implementierungen in verschiedenen Umgebungen zu innovieren und zu erweitern.
Tarkan Maner, Präsident und Chief Commercial Officer von Nutanix, ergänzte, dass die Partnerschaft eine gemeinsame Vision für eine produktionsreife KI-Infrastruktur verkörpert. Er betonte, dass die integrierten Plattformen speziell für Inferenz- und agentenbasierte Anwendungen in hybriden Unternehmensumgebungen optimiert werden.
Förderung des offenen Ökosystems für KI in Unternehmen
Die Partnerschaft kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die KI-Infrastruktur von Unternehmen hin zu Inferenz-Workloads verlagert. Beide Unternehmen sind überzeugt, dass Offenheit entscheidend für langfristige Innovationen ist und eine Infrastruktur erfordert, die auf offenen Standards und vielfältigen Architekturoptionen basiert. Die erste gemeinsam entwickelte agentenbasierte KI-Plattform soll Ende 2026 auf den Markt kommen.
Da KI-Inferenz für die Unternehmens-IT immer wichtiger wird, muss die unterstützende Infrastruktur Leistung, Effizienz und Einfachheit in großem Umfang bieten. Die gemeinsam entwickelte Plattform ist darauf ausgelegt, eine leistungsstarke Inferenzbeschleunigung mit AMD Instinct GPUs und eine hohe Kerndichte beim Rechnen mit AMD EPYC Prozessoren zu ermöglichen.
Nutanix Enterprise AI übernimmt die Orchestrierung und das einheitliche Lebenszyklusmanagement. Diese Integration soll Unternehmen die Bereitstellung von Open-Source- und kommerziellen KI-Modellen ohne proprietäre, integrierte Stacks ermöglichen. Ziel ist die Schaffung einer neuen Infrastruktur, die komplexe KI-Agenten für Unternehmen, Multi-Modell-Inferenzdienste und branchenspezifische intelligente Anwendungen unterstützt.




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