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Broadcom stellt Brocade Gen 8 vor: 128G Fibre Channel für KI, unternehmenskritische Anwendungen und quantensichere Speicherung

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Broadcom Inc. hat die Brocade X8 Directors und den Brocade G820 56-Port-Switch vorgestellt – die branchenweit ersten 128G Fibre Channel (FC)-Plattformen, die speziell für unternehmenskritische Workloads und KI-gestützte Anwendungen entwickelt wurden. Das unter der Marke Brocade Gen 8 Fibre Channel vertriebene Portfolio ist darauf ausgelegt, die Datenspeicherung im kommenden Quantenzeitalter zu sichern und gleichzeitig den SAN-Betrieb mithilfe integrierter KI-Technologie zu automatisieren.

Zusammengenommen sind die neuen Plattformen für Organisationen positioniert, die deterministische Leistung, robuste Sicherheit und umfassende operative Transparenz über hochwertige Speichernetzwerke hinweg benötigen, insbesondere dort, wo KI, groß angelegte Datenbanken und latenzempfindliche Transaktionsworkloads zusammentreffen.

128G FC mit KI und quantensicherer Sicherheit

Broadcoms Geschäftsbereich Brocade Storage Networking steuert Fibre Channel in eine neue Phase, in der sich traditionelle SAN-Leistungsanforderungen mit zwei Entwicklungen überschneiden: KI-gesteuerte Workloads und zukünftige quantenbasierte Bedrohungen.

Laut Dennis Makishima, Vice President und General Manager von Brocade Storage Networking bei Broadcom, sind die Gen-8-Plattformen darauf ausgelegt, die Speicherinfrastruktur von Unternehmen zu modernisieren. Sie kombinieren 128G-Performance mit integrierter SAN-KI für automatisiertes Infrastrukturmanagement und schützen die Umgebung gleichzeitig vor neuartigen Quantenrisiken. Damit bilden diese Plattformen eine sichere, KI-fähige Grundlage für unternehmenskritische und KI-basierte Workloads.

 G80 Schalter Brocade Gen 8

Auf architektonischer Ebene bilden die Brocade X8 Directors das Herzstück großer, skalierbarer SAN-Fabrics. Gleichzeitig fungiert der Brocade G820 als vielseitiger Midrange-Switch, der als Edge-Switch oder Top-of-Rack-Aggregationsgerät (ToR) eingesetzt werden kann. Zusammen bietet das Gen 8-Portfolio drei Säulen:

  • 128G Fibre Channel-Leistung für bandbreiten- und latenzempfindliche Workloads
  • Quantensichere Sicherheit mit Post-Quanten-Kryptographie
  • KI-gestützte SAN-Autonomie durch SAN Fabric Intelligence und automatisierte Verkehrsoptimierung

Die Zielumgebungen sind moderne Rechenzentren, die Ausfallzeiten oder unvorhersehbare Leistung nicht tolerieren können, wie beispielsweise solche in Finanzdienstleistungsunternehmen, im Gesundheitswesen, in großen Unternehmen und in KI-intensiven Umgebungen, in denen der Speicher eng mit den GPU- und CPU-Rechenebenen verknüpft ist.

Quantensicher durch Design

Unternehmen sehen sich in den kommenden Jahren einer zunehmend komplexen Bedrohungslandschaft gegenüber, da KI die Angriffsmöglichkeiten beschleunigt und Quantencomputing von der Theorie in die Praxis übergeht. Das Brocade Gen 8-Portfolio von Broadcom wurde speziell für diese zukünftigen Risiken entwickelt.

Die Plattformen nutzen quantenresistente 256-Bit-Verschlüsselung und zusätzliche Post-Quanten-Kryptographiealgorithmen, um Daten und Infrastruktur vor potenziellen Angriffen zukünftiger Quantencomputer zu schützen. Ziel ist es, eine SAN-Schicht bereitzustellen, die langlebige, sensible Daten vor Szenarien schützt, in denen verschlüsselte Daten abgefangen und später entschlüsselt werden.

Neben der Kryptografie stärkt Gen 8 auch das SAN selbst. Strenge Zugriffskontrollen beschränken, wer und was mit kritischen Komponenten interagieren darf, und die Berechtigungsverwaltung folgt dem Prinzip der minimalen Berechtigungen. Durch die Minimierung der Angriffsfläche und die Verschärfung der rollenbasierten Zugriffskontrolle sollen die Plattformen das Risiko reduzieren, selbst wenn die Perimeterverteidigung kompromittiert ist.

Für sicherheitsbewusste Kunden, insbesondere in regulierten Branchen, bietet das quantenbasierte Design der 8. Generation eine zukunftsorientierte Lösung, die die Speichernetzwerkstrategie mit der langfristigen Risikominderung in Einklang bringt.

KI-gestützte SAN-Autonomie und Fabric-Intelligenz

Brocade Gen 8 integriert KI-gestützte Funktionen in das SAN-Management, reduziert manuelle Eingriffe und verbessert die Betriebskonsistenz. Anstatt sich ausschließlich auf traditionelle Überwachung und regelbasierte Optimierung zu verlassen, nutzen die Plattformen SAN-KI, um Muster zu erkennen, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und auf Anomalien im SAN-Netzwerk zu reagieren.

Kernstück ist SAN Fabric Intelligence, die Folgendes bietet:

  • Vollständige Transparenz über alle verbundenen Geräte und Komponenten im SAN-Fabric hinweg, einschließlich virtueller Maschinen
  • Eine ganzheitliche Betrachtung auf Gewebeebene, um wichtige Aspekte wie Engpässe, anomales Verhalten oder neu auftretende Leistungsengpässe aufzuzeigen.
  • Automatisierte Analyse, die den Zeitaufwand für die manuelle Korrelation zwischen Switches, Hosts und Speicherarrays reduziert.

Diese umfassende Ansicht ermöglicht es Betriebsteams, problematische Datenflüsse, Zonen oder Ports schnell zu analysieren und so die Fehlerbehebung zu beschleunigen und eine optimale Leistung zu gewährleisten. Für Unternehmen, deren SAN-Teams mehrere Geschäftsbereiche und gemischte Workloads betreuen, ist der KI-gestützte Ansatz darauf ausgelegt, sowohl die Reaktionsfähigkeit als auch die Stabilität zu verbessern.

Leistungsorientierte Gewebeoptimierung

Der adaptive Traffic Optimizer von Brocade ist eine weitere Kernfunktion der 8. Generation, die sich auf dynamisches Traffic-Management konzentriert. Anstatt alle Workloads gleich zu behandeln, kann die Infrastruktur in Echtzeit lernen und sich an die sich ändernden Anwendungsanforderungen anpassen.

Die Funktion funktioniert folgendermaßen:

  • Dynamischer Ausgleich des Datenverkehrs über Leistungsgruppen und virtuelle Kanäle hinweg, um die Servicequalität für kritische Anwendungen aufrechtzuerhalten
  • Überwachung der Abläufe, um diejenigen zu identifizieren, die sich negativ auf andere auswirken.
  • Automatische Isolierung störender oder rauschender Datenströme, um die Leistung des gesamten Systems nicht zu beeinträchtigen.

Für Kunden, die gemischte KI-, OLTP-, Backup- und Batch-Workloads auf demselben SAN ausführen, bietet der Adaptive Traffic Optimizer einen Mechanismus, der die Leistung für die wichtigsten Anwendungen aufrechterhält und gleichzeitig Hintergrund- oder weniger priorisierten Datenverkehr ermöglicht. Dies ist besonders relevant, da KI-Training und große Datenmengen zunehmend mit traditionellen Unternehmens-Workloads um Bandbreite und latenzarme Verbindungen konkurrieren.

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Harold Fritts

Ich bin in der Technologiebranche tätig, seit IBM Selectric gegründet hat. Mein Hintergrund ist jedoch das Schreiben. Also beschloss ich, aus dem Vorverkaufsgeschäft auszusteigen und zu meinen Wurzeln zurückzukehren, ein bisschen zu schreiben, mich aber immer noch mit Technologie zu beschäftigen.