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Dell veröffentlicht Updates zur Weiterentwicklung des modernen Rechenzentrums

Unternehmen  ◇  Enterprise-Speicher

Dell Technologies und Nutanix haben eine neue Stufe der Zusammenarbeit mit der Unterstützung von Dell PowerStore auf der Nutanix Cloud-Plattform angekündigt. Die Ankündigung unterstreicht einen Trend, der das moderne Rechenzentrum prägt: IT-Verantwortliche fordern eine Infrastruktur, die nahtlos skalierbar ist, die Verwaltung vereinheitlicht und Ausfallsicherheit gewährleistet, ohne Kompromisse bei Leistung oder Effizienz einzugehen.

Im modernen Rechenzentrum kommt es nicht nur auf die reine Leistung an. Sein Wert wird durch das Zusammenspiel von Automatisierung, Lebenszyklusmanagement, Ausfallsicherheit und der Flexibilität der Hybrid Cloud bestimmt. Die neuesten Portfolio-Updates von Dell, darunter PowerStore, PowerFlex, PowerMax OS und PowerProtect, vermitteln ein klares Bild davon, wie sich die Infrastruktur weiterentwickelt, um die Erwartungen von Lösungsarchitekten und Administratoren zu erfüllen, die für die Wartung von Enterprise-Umgebungen verantwortlich sind.

PowerStore und Nutanix: Entwickelt für die Zukunft

Dell und Nutanix blicken auf eine lange Geschichte zurück, die von Innovation, Leistung und Kundenerfolg geprägt ist. Die Erweiterung der Nutanix-Umgebungen um PowerStore-Support baut auf Meilensteinen wie den schlüsselfertigen XC Plus-Lösungen und der früheren Integration von PowerFlex als erste externe Speicherplattform von Nutanix auf.

Dell PowerStore

Durch die Integration von PowerStore in die Nutanix Cloud-PlattformDell kombiniert seine datengetriebene Innovation mit dem Betriebsmodell von Nutanix. Unternehmen, die bereits auf Dell-Infrastruktur setzen, können so die Virtualisierungs- und Cloud-Dienste von Nutanix voll ausschöpfen, ohne auf Speicherkapazitäten der Enterprise-Klasse verzichten zu müssen.

Mit der kürzlichen Veröffentlichung von PowerStoreOS 4.2 wird die Plattform noch „Cloud-smarter“. Zu den Highlights gehören die neue PowerStore 5200Q bietet bis zu 60 % mehr IOPS als frühere QLC-basierte Systeme und schließt so die Lücke zwischen Erschwinglichkeit und Spitzenleistung. Dank vollständiger Softwareparität zwischen TLC- und QLC-Modellen ermöglicht Dell nahtlose Workload-Mobilität in gemischten Clustern.

Auch Sicherheit und Ausfallsicherheit werden in 4.2 verbessert. PowerStore ist bereits vom US-Verteidigungsministerium zertifiziert und bietet nun biometrisches SSO, TLS 1.3-Verschlüsselung, HashiCorp-Schlüsselverwaltung, Fibre-Channel-Replikation und Anomalieerkennung. Für Unternehmen, die Zero-Trust-Strategien vorantreiben, sind dies geschäftskritische Bausteine. Dell integriert außerdem KI-gestützte Selbstheilung, die das Ausfallrisiko reduziert und die Lösungszeiten um bis zu 90 % verkürzt. Diese Funktion behebt Probleme selbstständig, ohne dass ein Code-Update erforderlich ist.

Nutanix Cloud-Plattform

Innerhalb der Nutanix-Umgebung steigern die Stärken von PowerStore die Ergebnisse. Die Kombination aus VM-zentriertem Management von Prism und der einfachen Bedienung von PowerStore hilft Architekten, Infrastrukturen im großen Maßstab mit weniger manuellen Eingriffen zu automatisieren. Das Ergebnis ist eine flexible Infrastruktur auf Unternehmensniveau, die sich an den heutigen praxisnahen Hybridstrategien orientiert.

Was Kunden erwarten können: Mehr als nur Speicher

Dell betont, dass Speicher zwar die Grundlage bildet, aber nicht alles ist. Hier kommt die Dell Private Cloud, basierend auf der Dell Automation Platform, ins Spiel. Sie ermöglicht Unternehmen die Einrichtung privater Clouds mit Appliance-ähnlicher Einfachheit und gleichzeitiger Wahrung der Unabhängigkeit hinsichtlich Rechenleistung und Speicherskalierung. Mit 90 % weniger manuellen Bereitstellungsschritten und arbeitslastbereiten Clustern in nur 2.5 Stunden steigert die Dell Private Cloud die moderne Agilität der PowerStore-Basis.

Für IT-Architekten bedeutet dies direkte Auswirkungen auf Bereitstellungsrisiken, Lebenszyklusmanagement und Ressourceneffizienz. Funktionen wie intelligente Vorabprüfungen, Blueprint-Validierung und übertragbare Abonnements sorgen dafür, dass die Infrastruktur änderungsbereit und wiederverwendbar bleibt – eine wichtige Anforderung von Unternehmen, die ihre Rechenzentren für das nächste Jahrzehnt erneuern.

PowerFlex: Scale-Out-Freiheit

Während PowerStore viele hybride Speicheranforderungen von Unternehmen erfüllt, bringt das Wachstum von Daten im Petabyte-Bereich einzigartige Herausforderungen mit sich. Powerflex Ultra mit der Scalable Availability Engine (SAE). PowerFlex wurde schon immer speziell für riesige Umgebungen mit kontinuierlichem Wachstum entwickelt, und SAE stellt einen großen Fortschritt in der softwaredefinierten Architektur dar.

Dell PowerFlex

SAE vereint Ausfallsicherheit, Konsolidierung und Leistung durch ein vollständig verteiltes, Erasure-Code-Design. Unternehmen erreichen eine Verfügbarkeit von 10 % und eliminieren Ausfallzeiten selbst bei Störungen nahezu vollständig. Die Effizienz erreicht bis zu 80 %, unterstützt durch die hohe Kapazitätsdichte, die den physischen Platzbedarf um mehr als 50 % reduziert.

PowerFlex legt außerdem Wert auf Scale-Out-Freiheit und ermöglicht unabhängiges Wachstum von Rechenleistung und Speicherkapazität ohne Verschwendung. In Verbindung mit intelligenter Automatisierung und einer einheitlichen Verwaltungsebene für lokale, private und hybride Clouds ist PowerFlex die Backbone-Architektur für Lösungsarchitekten, die gemischte Workloads in echter Cloud-Skalierung ausführen.

Die technischen und finanziellen Auswirkungen liegen auf der Hand: verbesserte Ausfallsicherheit, deutlich geringere Betriebskosten und nachhaltige Verbesserungen bei der Strom- und Kühleffizienz. In einer Zeit, in der Effizienz gleichbedeutend mit Wettbewerbsvorteilen ist, sind diese architektonischen Grundlagen von entscheidender Bedeutung.

PowerMaxOS: Unternehmenskritische Ausfallsicherheit 

Am oberen Ende der Unternehmensanforderungen befindet sich PowerMax, und die jüngste Version von PowerMaxOS 10.3 steigert Automatisierung, Leistung und Ausfallsicherheit weiter. PowerMax wurde für unternehmenskritische Workloads wie SAP, Oracle und Salesforce entwickelt und setzt weiterhin Maßstäbe für Tier-1-Umgebungen.

Das Update legt den Schwerpunkt auf Automatisierung. Kunden können nun Software-Updates mit einem Klick in weniger als sechs Sekunden und ohne Unterbrechungen durchführen. Zero-Touch-Management-Installationen und ein prädiktives Workload-Planning-Dashboard reduzieren den Konfigurationsaufwand um bis zu 66 %. Für IT-Administratoren bedeutet diese Verbesserung nicht nur Komfort, sondern auch geringere Betriebsrisiken und die Möglichkeit, Mitarbeiter stärker auf strategische Projekte zu konzentrieren.

Ein besonderes Highlight ist die Unterstützung von QLC-Flash-Laufwerken in PowerMax 2500. Damit sind erstmals Quad-Level-Cell-Laufwerke auf der Plattform verfügbar. Dies ermöglicht eine kostengünstige Skalierung für kapazitätsintensive Workloads ohne Kompromisse bei den Service-Levels. Unternehmen können mit nur zehn Laufwerken (122 TB) starten und in Multi-Petabyte-Umgebungen skalieren. Die cachezentrierte Architektur und die Write-Folding-Techniken von Dell gewährleisten dabei die Langlebigkeit.

Auch die Sicherheit ist hochentwickelt. Integrationen wie Single Sign-On (SSO) mit Microsoft Entra ID und sichere, verschlüsselte E-Mail-Benachrichtigungen verbessern die Compliance und reduzieren gleichzeitig den Verwaltungsaufwand. Die Leistung wurde ebenfalls verbessert: Durch Optimierungen auf Softwareebene erreichen die Systeme bis zu 25 % mehr IOPS.

Für Architekten geht es um kontinuierliche Validierung und Effizienz. PowerMax bietet die Kombination aus Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit und einfacher Verwaltung, die stark regulierte oder leistungssensible Branchen benötigen.

PowerProtect: Cyber-Resilienz neu gedacht

Die rasante Verbreitung von Ransomware hat die Cyber-Resilienz für moderne Rechenzentren ebenso entscheidend gemacht wie Leistung oder Skalierbarkeit. Dells PowerProtect Das von Data Domain verankerte Portfolio begegnet dieser Herausforderung direkt mit einer Strategie, die die Säulen „Sicheren“, „Erkennen“ und „Wiederherstellen“ ausbalanciert.

  • und geschützt: End-to-End-Verschlüsselung, Unveränderlichkeit, Aufbewahrungssperre und eine sichere Lieferkette reduzieren die Angriffsfläche von Anfang an.
  • Entdecken: Erweiterte Anomalieerkennung und KI-basierte Dienste identifizieren potenzielle Bedrohungen mit einer Genauigkeit von 99.99 %.
  • Entspannung: Mit automatisierten Validierungstools und isolierten Wiederherstellungsumgebungen können Unternehmen saubere Daten sicher und schnell wiederherstellen.

PowerProtect Data Domain bildet den Kern und wird von über 15,000 Kunden genutzt. Die All-Flash-Architektur bietet führende Leistung und eine garantierte Datenreduzierung von 65:1, bis zu viermal schnellere Wiederherstellungen, doppelt so schnelle Replikation sowie erhebliche Platz- und Energieeinsparungen.

Dell erweitert insbesondere die Reichweite von PowerProtect. Eine neue Data Domain Appliance der Einstiegsklasse bietet kleineren Unternehmen Sicherheit und Effizienz auf Enterprise-Niveau und skalierbare Kapazitäten von 8 TB bis 32 TBu. Die PowerProtect Data Manager Appliance bietet integriertes Management in kompakter Form und vereinfacht so die Bedienung, ohne Kompromisse bei Resilienzfunktionen wie Anomalieerkennung und Datenunveränderlichkeit einzugehen.

Für IT-Verantwortliche entsteht dadurch ein Ökosystem, das Daten sichert, sei es in großen Unternehmensrechenzentren oder Edge-Bereitstellungen, und es entsteht die Erkenntnis, dass Cyber-Resilienz universell relevant ist.

Die Messlatte höher legen

Die Integration von PowerStore in die Nutanix Cloud-Plattform ist keine isolierte Entwicklung, sondern Teil einer umfassenderen Strategie. Dell plant bereits, dass Dell Private Cloud Nutanix ab Anfang 2026 mit disaggregierten Infrastrukturen und automatisiertem Lebenszyklusmanagement vollständig unterstützen wird. Rechenleistung und Speicher werden unabhängig voneinander skaliert, mit nahtloser Integration von PowerStore und PowerFlex. Damit positioniert sich Dell als Rückgrat für die hybride Modernisierung.

Im Laufe dieses Jahres wird die nächste Welle von XC-Plattformen auf Basis der neuesten PowerEdge-Server verfügbar sein und mehr Leistungsspielraum in Nutanix-Umgebungen bieten. Jeder dieser Meilensteine ​​spiegelt einen konsistenten, praktischen Ansatz wider: Die heutigen hybriden Workloads mit Resilienz und Effizienz zu ermöglichen und gleichzeitig die Übergänge von morgen nahtlos zu gestalten.

Das moderne Rechenzentrum

Das moderne Rechenzentrum zeichnet sich durch Auswahlmöglichkeiten, Anpassungsfähigkeit und Vertrauen aus. Das Portfolio von Dell – von der Cloud-Smart-Automatisierung von PowerStore über die Scale-Out-Freiheit von PowerFlex und die unternehmenskritische Einfachheit von PowerMax bis hin zur Cyber-Resilienz von PowerProtect – spiegelt das Bestreben wider, Kunden dort abzuholen, wo sie stehen, und sie für die Zukunft zu rüsten.

Dell verfolgt nicht isolierte Funktionen, sondern verbindet Automatisierung, Effizienz und Sicherheit zu einer stimmigen Infrastruktur. Für IT-Entscheider und -Architekten ist dies ein praktischer Fahrplan: skalierbar, validiert und auf realen Anforderungen basierend. Da die Kundennachfrage nach hybriden Modellen, skalierbarer Resilienz und cyber-fähigen Abläufen tendiert, positionieren sich Dell und Nutanix nicht nur als Anbieter von Speicher- und Rechenleistung, sondern auch als Wegbereiter für das, was das moderne Rechenzentrum leisten muss.

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Harold Fritts

Ich bin in der Technologiebranche tätig, seit IBM Selectric gegründet hat. Mein Hintergrund ist jedoch das Schreiben. Also beschloss ich, aus dem Vorverkaufsgeschäft auszusteigen und zu meinen Wurzeln zurückzukehren, ein bisschen zu schreiben, mich aber immer noch mit Technologie zu beschäftigen.