Graid Technology gab eine globale Lizenzvereinbarung mit der Intel Corporation zur Entwicklung, Vermarktung, zum Verkauf und zur Unterstützung von Intel Virtual RAID on CPU (Intel VROC) bekannt. Dieser Schritt ermöglicht Graid, ein einheitliches, leistungsstarkes RAID-Portfolio anzubieten, das CPU- und GPU-basierte Architekturen kombiniert und gezielt auf die Anforderungen moderner Rechenzentren in den Bereichen KI, HPC und Unternehmens-Workloads ausgerichtet ist.
Durch die Konsolidierung der VROC-Führung mit der SupremeRAID Graid richtet seine Roadmap mit der Produktlinie am Speicherleistungsprofil von Servern der nächsten Generation und NVMe-lastigen Konfigurationen aus.
Breiterer Einsatz
In der heutigen datengetriebenen Wirtschaft hängt der Wert von Daten von Ausfallsicherheit und schnellen Erkenntnissen ab. Herkömmliche RAID-Setups können die Anforderungen latenzempfindlicher und durchsatzstarker Anwendungen, die heute in Unternehmen üblich sind, oft nicht erfüllen. Durch die Integration von Intel VROC mit SupremeRAID Graid ist das erste GPU-beschleunigte RAID-System für Hochleistungsaufgaben und erweitert seine Einsatzmöglichkeiten. Diese kombinierte Lösung ermöglicht es Unternehmen, RAID-Konfigurationen an die Arbeitslastanforderungen anzupassen, ohne den Datenschutz zu beeinträchtigen. So wird eine stabile Leistung von Standard-Unternehmensanwendungen bis hin zu intensiven KI- und HPC-Prozessen gewährleistet.
Graid hat sich die weltweite Berechtigung zur Entwicklung, Vermarktung, zum Verkauf und zum Support von Intel VROC gesichert. Dies ist mehr als eine Vertriebsvereinbarung; Graid wird damit zum Verwalter der Technologie und ihrer Roadmap ernannt. Parallel dazu positioniert das Unternehmen ein einheitliches RAID-Portfolio, das Kunden klare Auswahlmöglichkeiten bietet: CPU-basiertes RAID über Intel VROC, GPU-basiertes RAID über SupremeRAID oder eine Hybridstrategie, die auf spezifische Anwendungsprofile und Infrastruktureinschränkungen abgestimmt ist. Im Rahmen der Transaktion gehen die Support- und Roadmap-Verantwortlichkeiten für Intel VROC nach Abschluss der Transaktion, voraussichtlich bis Ende des Jahres, an Graid über. Beide Unternehmen verpflichten sich zu einer nahtlosen Übergabe mit regelmäßigen Updates und transparenter Kommunikation mit den Kunden.
Strategische Fit
Die Wahl der richtigen Architektur ist entscheidend für den strategischen Wert. CPU-basiertes RAID mit Intel VROC bietet eine integrierte Lösung mit geringem Overhead, die ideal für Unternehmensanforderungen wie Einfachheit und Firmware-Management ist. GPU-basiertes RAID mit SupremeRAID steigert die I/O für KI, HPC und Analytik durch Auslagerung von Paritätsberechnungen und Verbesserung der parallelen I/O. Diese Kombination reduziert RAID-Engpässe wie Latenz, CPU-Overhead und Skalierungsgrenzen. Die VROC-Unterstützung von Graid vereinfacht Unternehmen die Verwaltung durch die Konsolidierung von Anbietern für CPU- und GPU-RAID und vereinfacht so Lebenszyklus, Beschaffung und Upgrades.
Rechenzentrumsbetreiber können geringere Latenzen und einen höheren Durchsatz erzielen, indem sie Schutzkonzepte mit Parallelität auf Geräteebene und modernen Verbindungen abstimmen und so die Leistungsgrenzen von NVMe-SSDs besser ausnutzen. Die Bereitstellung kann an die jeweilige Umgebung angepasst werden: CPU-basiertes RAID, bei dem Integration und einfache Bedienung im Vordergrund stehen, und GPU-beschleunigtes RAID, bei dem die Maximierung des Durchsatzes und die Nutzung paralleler E/A-Pfade für die Anwendungsleistung entscheidend sind.
Gemischte Umgebungen können hinsichtlich Kosten, Leistung oder beidem optimiert werden, sodass Teams für jede Arbeitslast das passende Tool auswählen können. Dies führt zu einer besseren Rendite der Infrastrukturinvestitionen durch höhere Speichereffizienz und reduzierte CPU-Konflikte, verbessert die allgemeine Serverauslastung, beschleunigt die Informationsgewinnung und gewährleistet eine unternehmensgerechte Ausfallsicherheit ohne die Nachteile älterer RAID-Konfigurationen.
Leander Yu, CEO von Graid Technology, betonte das Engagement des Unternehmens, die VROC-Technologie weiterzuentwickeln und gleichzeitig höchste Datenstabilität und Leistung zu gewährleisten. Er hob die praktischen Vorteile des einheitlichen Angebots hervor, das es Kunden ermöglicht, zwischen CPU- oder GPU-basiertem RAID zu wählen, um Daten zu optimieren, Analysen zu beschleunigen und die Produktivität zu steigern.
Bryan Jorgensen von Intel beschrieb die Partnerschaft als eine bedeutende Verbesserung von Intel VROC, bei der die RAID-Expertise von Graid genutzt wird, um traditionelle Engpässe zu beseitigen und eine höhere, vorhersehbare Leistung zu liefern, wobei Graid die VROC-Entwicklung unterstützt.
Übergang
Der Abschluss wird bis Ende des Jahres erwartet. Danach wird Graid den Kundensupport für Intel VROC übernehmen und die zukünftige Entwicklung übernehmen. Beide Unternehmen haben vereinbart, regelmäßige Updates und transparente Kommunikation bereitzustellen, um Betriebsunterbrechungen zu reduzieren. Für bestehende VROC-Nutzer besteht das Ziel darin, Kontinuität mit einem klaren Plan zu gewährleisten, während Neukunden einen zentralen Ansprechpartner für CPU- und GPU-basierte RAID-Lösungen haben.
Endeffekt
Diese VROC-Vereinbarung vereint zwei komplementäre RAID-Paradigmen in einem einzigen Framework. Sie bietet eine praktische, leistungsorientierte Strategie zum Schutz und zur Beschleunigung von Daten über verschiedene Workloads hinweg, ohne eine Einheitslösung vorzuschreiben. Die einheitliche Roadmap bietet Kunden Flexibilität und Erweiterungsspielraum in dieser NVMe-dichten, KI-fokussierten Infrastruktur.




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