NetApp hat eine Reihe von Datenmanagement-Updates für Red Hat OpenShift angekündigt, um die Vorhersagbarkeit von Backups, die Notfallwiederherstellung und die operative Skalierbarkeit in lokalen und Cloud-basierten virtualisierten Umgebungen zu verbessern. Der Fokus liegt dabei auf OpenShift Virtualization-Bereitstellungen, bei denen die zunehmende Anzahl virtueller Maschinen und die wachsenden Datenmengen herkömmliche Ansätze für vollständige Festplatten-Backups immer ineffizienter machen.
Die Ankündigung adressiert eine praktische Herausforderung bei der Virtualisierung von Unternehmen. Mit zunehmender Skalierung von OpenShift-basierten VM-Umgebungen können Backup-Produkte, die auf dem Scannen ganzer virtueller Festplatten basieren, die Backup-Fenster verlängern, die Wiederherstellungsplanung verkomplizieren und den Speicher- und Rechenaufwand erhöhen. NetApp positioniert seine neuesten OpenShift-Integrationen mit Fokus auf Änderungsverfolgung auf Blockebene, Automatisierung und Cloud-Konsistenz, um operative Reibungsverluste zu minimieren.
NetApp verknüpfte die Produkteinführung mit dem allgemeinen Wachstum der Virtualisierung und verwies auf eine Studie von Red Hat, die belegt, dass Virtualisierung weiterhin eine zentrale Plattform für die Modernisierung der Infrastruktur und die Innovation von Anwendungen darstellt. Red Hats Bericht zum Stand der Virtualisierung90 % der Unternehmen sind sich einig, dass Virtualisierung Innovationen fördert. Zusammen mit der Erkenntnis des Berichts, dass 71 % der Unternehmen mehr als die Hälfte ihrer IT-Infrastruktur virtualisiert haben, treibt dieser Trend Unternehmen dazu an, ihre virtualisierten Umgebungen auszubauen, um die wachsenden Datenmengen im Zeitalter der KI zu bewältigen. In diesem Kontext zielt das Unternehmen auf Organisationen ab, die ihre VM- und Container-Operationen unter OpenShift konsolidieren und gleichzeitig vorhersehbare Wiederherstellungspunkte und -zeiten einhalten möchten.
Eine wichtige Neuerung ist die erweiterte Unterstützung in NetApp Backup und Recovery für Red Hat OpenShift und OpenShift Virtualization. Der Dienst nutzt inkrementelle Backups mit Change Block Tracking (CBT), die nur geänderte Blöcke schützen, anstatt wiederholt die gesamten VM-Festplatten zu scannen. Laut NetApp erhält dieser Ansatz die Speichereffizienz, vermeidet die Datenwiederherstellung während der Backup-Aufträge und reduziert den Rechenaufwand. Das Update bietet außerdem mehr Automatisierung für den VM-spezifischen Schutz und die Wiederherstellung sowie Ressourcentransformationsfunktionen zur Beschleunigung der Wiederherstellungsprozesse.
NetApp hat außerdem die öffentliche Vorschauversion von NetApp Disaster Recovery mit Red Hat OpenShift und OpenShift Virtualization eingeführt. Damit erweitert das Unternehmen sein Schutzangebot über die Datensicherung hinaus auf die orchestrierte Notfallwiederherstellung für Kubernetes-basierte virtuelle Maschinen, die auf ONTAP-Speicher laufen. Das DR-as-a-Service-Angebot bietet geführte Failover- und Failback-Workflows und ermöglicht OpenShift-Administratoren so einen einfacheren Schutz virtualisierter Workloads, ohne komplexe DR-Prozesse von Grund auf neu entwickeln zu müssen.
Im Cloud-Bereich sind Google Cloud NetApp Volumes und der Trident CSI-Treiber für Red Hat OpenShift Virtualization nun allgemein verfügbar und bieten zertifizierte Unterstützung für Red Hat OpenShift Dedicated auf Google Cloud. Unternehmen erhalten damit einen sicheren Weg, sowohl VMs als auch Container in Google Cloud auszuführen und gleichzeitig NetApp-basierte Speicherdienste zu nutzen. Dies kann für Kunden relevant sein, die ihre Hybrid-Cloud-Abläufe standardisieren oder Virtualisierungskapazitäten auslagern möchten.
NetApp hat außerdem Trident, seinen Kubernetes-Speicherorchestrator, aktualisiert und eine neue Parallelverarbeitungsfunktion für Amazon FSx für NetApp ONTAP- und Google Cloud NetApp Volumes-Umgebungen hinzugefügt. Anstatt Speicheroperationen seriell im Controller zu verarbeiten, kann Trident sie nun parallel ausführen. Dies soll die Skalierbarkeit verbessern und Speicherengpässe in größeren Bereitstellungen reduzieren.
In den Kommentaren zur Veröffentlichung erklärte NetApp, das Ziel sei es, das Backup- und Wiederherstellungsverhalten bei skalierenden OpenShift-VM-Umgebungen besser vorhersagbar zu machen. Red Hat bezeichnete die Zusammenarbeit als Antwort auf die Herausforderungen hinsichtlich Skalierung und Komplexität moderner virtualisierter Infrastrukturen, insbesondere im Bereich Datenschutz und Notfallwiederherstellung in hybriden Cloud-Umgebungen.
Aus Produktsicht geht es bei dem Update weniger um die Einführung einer neuen Plattform, sondern vielmehr um die Optimierung der Betriebsebene von OpenShift Virtualization. Für Unternehmen, die OpenShift als Zielplattform für Container- und herkömmliche VM-Workloads evaluieren, liegt der praktische Nutzen in effizienteren Backup-Mechanismen, stärker automatisierten Wiederherstellungs-Workflows und einer umfassenderen Unterstützung für Hybrid- und Public-Cloud-Bereitstellungsmodelle.




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