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Proxmox Backup Server 4.2 bietet Synchronisierungssteuerung und S3-Speicherunterstützung.

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Proxmox hat Proxmox Backup Server 4.2 veröffentlicht, ein neues Update basierend auf Debian 13.4 „Trixie“ mit aktualisierten Paketen, verbesserter Hardwareunterstützung und Sicherheitsupdates des neueren Basissystems. Die Version verwendet nun standardmäßig Linux-Kernel 7.0 und beinhaltet ZFS 2.4 für Speicherumgebungen mit ZFS-basierter Infrastruktur.

Proxmox Backup Server 4-2 Dashboard Das Update umfasst die Backup-Organisation, die Synchronisierungssicherheit, die Übertragungsleistung und den S3-basierten Speicher. In größeren oder verteilten Backup-Umgebungen erleichtern die Änderungen die Reorganisation von Daten, den Schutz von Synchronisierungsaufträgen und die Überwachung der Speicheraktivität, ohne dass zusätzliche manuelle Schritte erforderlich sind.

Sicherungsgruppen und Namensräume können jetzt innerhalb eines Datenspeichers verschoben werden.

Administratoren können nun Sicherungsgruppen und Namensräume innerhalb desselben Datenspeichers an andere Speicherorte verschieben. Dies gibt Teams mehr Spielraum, bestehende Sicherungsstrukturen neu zu organisieren, ohne Daten auf indirektem Wege neu erstellen oder duplizieren zu müssen.

Der Prozess umfasst auch die Sperrung von Gruppen, um die Konsistenz zu gewährleisten. Gleichzeitig werden Sicherungsdaten verschoben, was besonders nützlich ist, wenn Sicherungssätze aktiv, groß oder von mehreren Workloads gemeinsam genutzt werden.

Synchronisierungsaufträge erhalten serverseitige Verschlüsselungs- und Entschlüsselungsoptionen

Proxmox Backup Server 4.2 bietet nun Unterstützung für serverseitige Verschlüsselung und Entschlüsselung bei Synchronisierungsaufträgen. Push-Synchronisierungsaufträge können Snapshots jetzt beim Senden an einen Remote-Datenspeicher verschlüsseln. Dies ist besonders nützlich, wenn Sicherungsdaten mit einer weniger vertrauenswürdigen Remote-Instanz von Proxmox Backup Server synchronisiert werden.

Proxmox Backup Server 4-2 Synchronisierungsauftrag

Pull-Synchronisierungsaufträge können auch so konfiguriert werden, dass sie Snapshots entschlüsseln, die auf entfernten Datenspeichern verschlüsselt wurden. Dies bietet Administratoren mehr Flexibilität beim Verschieben geschützter Sicherungsdaten zwischen Systemen. Die Schlüsselverwaltung wurde ebenfalls zentralisiert; Band- und Synchronisierungsverschlüsselungsschlüssel werden nun über dasselbe zentrale Bedienfeld verwaltet.

Parallele Synchronisierungsverarbeitung verbessert die Leistung in schwierigen Netzwerken

Synchronisierungsaufträge können nun dank der neuen Eigenschaft „worker-threads“ mehrere Sicherungsgruppen gleichzeitig verarbeiten. Diese Änderung soll den Durchsatz verbessern, insbesondere in Netzwerken mit hoher Latenz, wo die serielle Verarbeitung die Übertragungsleistung einschränken kann.

Das Update behebt außerdem die Einschränkungen von HTTP/2-Verbindungen, indem es die gleichzeitige Ausführung von Synchronisierungsaufträgen über mehrere Gruppen hinweg ermöglicht. Die Protokollierung wurde ebenfalls verbessert: Protokollmeldungen erhalten kontextbezogene Präfixe, und die Aktivitäten von Push-Synchronisierungsaufträgen werden transparenter dargestellt. Diese Verbesserungen erleichtern das Verständnis der Synchronisierungsaufgaben und die Identifizierung potenzieller Problemstellen.

S3-kompatible Objektspeicher werden jetzt offiziell als Backup-Speicher unterstützt.

Proxmox Backup Server 4.2 unterstützt offiziell S3-kompatible Objektspeicher als Backup-Speicher-Backend. Dadurch erhalten S3-basierte Datenspeicher eine wichtigere Rolle in Proxmox Backup Server-Bereitstellungen, in denen Objektspeicherung Teil der Backup-Strategie ist.

Version 4.2 bietet zusätzlich Anforderungszähler und Verkehrsstatistiken für S3-basierte Datenspeicher. Administratoren erhalten dadurch einen besseren Überblick über die Aktivitäten und können unerwarteten Datenverkehr frühzeitig erkennen. Die Anforderungszähler werden in der Datenspeicherübersicht angezeigt, sodass diese Informationen im Rahmen der routinemäßigen Überwachung leichter zugänglich sind.

Verfügbarkeit und Support

Proxmox Backup Server 4.2 ist verfügbar für Als vollständiges ISO-Image herunterladen Die Installation kann direkt auf Bare-Metal-Systemen mithilfe des geführten Installationsprogramms erfolgen. Bestehende Installationen lassen sich über das Standard-Paketverwaltungssystem APT aktualisieren, und Proxmox Backup Server kann auch auf einem bestehenden Debian-System installiert werden.

Proxmox Backup Server 4.2 wird als freie und Open-Source-Software unter der GNU AGPLv3-Lizenz veröffentlicht. Enterprise-Support ist über Proxmox-Abonnements ab 560 EUR pro Server und Jahr erhältlich. Das Abonnement umfasst unbegrenzten Backup-Speicher und unbegrenzte Clients, Zugriff auf das stabile Enterprise-Repository, Updates der Weboberfläche und zertifizierten technischen Support.

Proxmox Backup Server 4.2

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Lyle Smith

Lyle ist Autor bei StorageReview und deckt ein breites Spektrum an IT-Themen für Endanwender und Unternehmen ab.