Qumulo hat drei neue Produkte angekündigt, die Unternehmen bei der besseren Verwaltung großer Mengen unstrukturierter Daten in Cloud-, Edge- und On-Premise-Umgebungen unterstützen sollen. Zu den neuen Angeboten gehören Helios, Cloud AI Accelerator und AI Networking. Sie alle wurden entwickelt, um die wachsende Herausforderung der Datenmigration, -analyse und -skalierung in schnelllebigen, rechenintensiven Umgebungen zu bewältigen.
Helios
Helios ist ein automatisierter Überwachungsagent, der in die Datenplattform von Qumulo integriert ist. Er erfasst kontinuierlich Informationen im gesamten System (einschließlich Rechen-, Speicher- und Netzwerkaktivität) und erkennt Probleme frühzeitig. Helios kann Störungen melden, bevor sie die Leistung beeinträchtigen, und selbstständig Lösungen vorschlagen oder durchführen. Dies hilft IT-Teams, potenziellen Ausfällen oder Engpässen vorzubeugen, insbesondere in komplexen Umgebungen mit mehreren Standorten oder Cloud-Anbietern.
Helios ist als eine Art systemweiter Gesundheitscheck konzipiert, der im Hintergrund läuft. Es überwacht ungewöhnliche Muster, verfolgt Leistungstrends und gibt auf Basis von Echtzeitdaten Empfehlungen. Qumulo gibt an, täglich Milliarden von Ereignissen analysieren zu können und eignet sich daher besonders für Organisationen mit umfangreichen und stark frequentierten Systemen.
Cloud AI Accelerator
Die zweite Erweiterung, der Cloud AI Accelerator, optimiert den Datentransfer zwischen On-Premise-Systemen und öffentlicher Cloud-Infrastruktur. Viele Unternehmen nutzen Cloud Computing für KI-Workloads oder umfangreiche Analysen, doch der Datentransfer in die und aus der Cloud kann langsam und kostspielig sein. Der Cloud AI Accelerator löst dieses Problem durch „Predictive Prefetching“ von Qumulo. Das bedeutet, dass er den Datenbedarf antizipiert und die Daten zum richtigen Zeitpunkt überträgt, anstatt auf eine Anfrage zu warten. Dadurch werden Verzögerungen reduziert, unnötige Datentransfers minimiert und der manuelle Aufwand für die Einrichtung von Datenpipelines erheblich reduziert.
Es ist kompatibel mit den wichtigsten Cloud-Anbietern, darunter AWS, Azure, Google Cloud und Oracle Cloud, und wurde entwickelt, um Workloads zu unterstützen, die von KI-Training und -Inferenz bis hin zu Videorendering und wissenschaftlichen Simulationen reichen.
Qumulo KI-Netzwerk
Qumulo AI Networking ist eine Sammlung von Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungsprotokollen, die für GPU-intensive Umgebungen optimiert sind. Sie unterstützt RDMA, RoCEv2 und NFS über RDMA; S3 über RDMA wird in Kürze verfügbar sein. Diese Technologien ermöglichen einen schnelleren Datenaustausch zwischen Speichersystemen und Rechenknoten, was für Anwendungen, die große Datenmengen schnell verarbeiten müssen, wie beispielsweise Genomforschung, Medienproduktion oder Echtzeitanalysen, unerlässlich ist.
Durch die Verbesserung der Geschwindigkeit und Effizienz des Datenflusses innerhalb dieser Umgebungen will Qumulo eines der größten Hindernisse für die Skalierung moderner Workloads beseitigen: die Kluft zwischen dem Ort der Datenspeicherung und dem Ort der Datenverarbeitung.
Verfügbarkeit
Die neuen Tools stehen ausgewählten Kunden ab sofort als Vorschau zur Verfügung; die allgemeine Verfügbarkeit wird in den nächsten Monaten erwartet. Qumulo präsentiert außerdem Live-Demos auf der SC25 am Stand 4407.




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