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Wasabi erweitert sein Angebot um eine neue Hochgeschwindigkeitsspeicherklasse und expandiert ins Silicon Valley, um die KI-Infrastruktur zu unterstützen.

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Wasabi Technologies hat eine neue Entwicklung im Bereich Cloud-Speicher angekündigt: die Einführung von Wasabi Fire, einer Hochleistungsspeicherklasse speziell für KI-Workloads. Parallel dazu hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit IBM Cloud eine neue Speicherregion in San Jose, Kalifornien, eröffnet. Diese Schritte unterstreichen Wasabis Strategie, seine Position im wachsenden Markt für KI-Infrastruktur zu stärken, wo Unternehmen nach schnellen, skalierbaren und kosteneffizienten Speicherlösungen suchen.

Wasabi Fire soll Anfang 2026 auf den Markt kommen und dank NVMe-Technologie SSD-ähnliche Leistung bieten. Es wurde speziell für anspruchsvolle KI-Workloads entwickelt, darunter Machine-Learning-Training, Echtzeit-Inferenz, hochfrequente Datenerfassung und Medienverarbeitung. Der Preis liegt bei etwa 20 US-Dollar pro Terabyte und Monat, ohne zusätzliche Gebühren für ausgehenden Datenverkehr oder versteckte Kosten. Ziel ist es, Unternehmen die für die KI-Entwicklung benötigte Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit zu bieten, ohne die hohen Kosten vergleichbarer Hochleistungsspeicherlösungen.

Das Unternehmen positionierte Objektspeicher als Kernbestandteil der KI-Infrastruktur und identifizierte eine Marktlücke, in der Kunden häufig zwischen Kosten und Leistung abwägen müssen. Wasabi verfolgt mit Fire das Ziel, diesen Zielkonflikt zu vermeiden, indem es eine Kombination aus Hochgeschwindigkeitszugriff und planbarer Preisgestaltung bietet. Das Unternehmen stellt bereits HDD-basierten Hot Cloud Storage für aktive Workloads bereit, und Fire soll diese Plattform auf höhere Leistungsklassen ausweiten.

Neue KI-fähige Speicherregion

Im Rahmen der Markteinführung gab Wasabi außerdem die Aktivierung einer neuen, KI-fähigen Speicherregion in San Jose bekannt – die 16. weltweit. Die Region in San Jose befindet sich in unmittelbarer Nähe zur IBM-Infrastruktur und bietet Unternehmen ultraschnellen Speicher für komplexere und zeitkritische Workloads. Diese Konfiguration ist darauf ausgelegt, Latenzprobleme zu beheben und Engpässe beim KI-Training und der Inferenz zu reduzieren. Mit diesem neuen Angebot können Unternehmen potenziell die GPU-Auslastung verbessern, die Modellentwicklung beschleunigen, Workloads effizienter skalieren und die damit verbundenen Kosten besser kontrollieren.

IBM Cloud begrüßte die Erweiterung als Chance für Kunden, sichere Infrastruktur der Enterprise-Klasse in Verbindung mit den leistungsstarken Funktionen der neuen Fire-Speicherklasse von Wasabi zu nutzen. Die Zusammenarbeit findet im IBM-Rechenzentrum in San Jose statt und unterstützt Wasabi beim Markteintritt im Silicon Valley.

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Lyle Smith

Lyle ist Autor bei StorageReview und deckt ein breites Spektrum an IT-Themen für Endanwender und Unternehmen ab.