Das CalDigit T1 ist ein Aluminium-Festplattengehäuse, das wahlweise mit einer Festplatte oder SSD ausgestattet ist. Die Laufwerke sind in 3.5-Zoll-Einschüben montiert, was einen einfachen Austausch ermöglicht. Dank der Thunderbolt-Schnittstelle ist der Einsatz einer externen SSD auch leistungsmäßig sinnvoll. CalDigit legte dem Testgerät sowohl eine 3-TB-Festplatte als auch eine 480-GB-SSD bei. Erstmals ist im Lieferumfang das 50-Dollar-Apple-Thunderbolt-Kabel enthalten; bisher war dies bei keiner der von uns getesteten Thunderbolt-Lösungen der Fall. CalDigit bietet außerdem eine iOS-App namens ThunderView , die Laufwerksinformationen und Tools speziell für die Workflows von Kreativprofis bereitstellt.
CalDigit T1-Spezifikationen
- Intel Thunderbolt Controller – 2 Ports
- Kapazität: Bis zu 4 TB
- 611020 (3 TB Festplatte)
- 611015 (4 TB Festplatte)
- 611002 (480 GB SSD)
- Abmessungen: Höhe: 5.8 Zoll (147 mm) x Breite: 1.8 Zoll (45.5 mm) x Tiefe: 9.5 Zoll (241.5 mm)
- Gewicht: SSD-Version: 3.00 lb (1.36 kg), HDD-Version: 4.15 lb (1.88 kg)
- Laufwerkskühlung: Aluminiumgehäuse mit wärmeableitendem Design
Designen und Bauen
Das T1-Gehäuse besteht aus Aluminium, das sowohl ein gutes Aussehen als auch Stabilität bietet und gleichzeitig Wärme ableitet, wenn es mit einer Festplatte im Inneren verwendet wird. Das gesamte Teil ist gut verarbeitet und passt beim Einsetzen des Laufwerksschlittens sauber zusammen. An der Vorderseite des T1 befindet sich eine Zugriffs-/Benachrichtigungs-LED-Leuchte, zusammen mit den Laufwerksschlitten, bei denen es sich um sichere Riegel handelt, für deren Entfernung ein Stift erforderlich ist. Das Gehäuse wird mit einem Ständer geliefert, sodass es entweder horizontal oder vertikal auf einem Schreibtisch ausgerichtet werden kann.
Der Speicher im CalDigit T1 ist auf einem Schnellverschluss-Laufwerkschlitten montiert, der beim Lösen mit einem Sicherheitsstift herausgezogen wird. Wenn der Schlitten entriegelt ist, kann er herausgezogen werden und der Benutzer kann das interne Laufwerk gegen ein Ersatzlaufwerk austauschen. Für diesen speziellen Test legte CalDigit sowohl eine Festplatte als auch eine SSD zum Testen bei, die schnell mithilfe ihrer jeweiligen Fächer ausgetauscht werden konnten.
Auf der Rückseite des T1 befinden sich der Lüfter, ein Ein-/Ausschalter für den Lüfter, zwei Thunderbolt-Anschlüsse, ein Netzteil und ein Kenginston-Schloss.

Ein einzigartiger Aspekt des CalDigit T1 Thunderbolt-Laufwerks ist die mitgelieferte ThunderView-Software, mit der Benutzer den Status des Gehäuses von einem iOS-Gerät aus überwachen können. Sie können den verfügbaren Speicherplatz sowie den gesamten SMART-Status des Laufwerks überwachen, um sicherzustellen, dass alles unter Kontrolle ist.
Leistung
Um die Leistung des Thunderbolt-fähigen CalDigit T1 zu testen, haben wir Benchmarks sowohl unter Windows als auch unter macOS durchgeführt. Für Windows verwendeten wir ein Testsystem für Endverbraucher mit dem ASUS P8Z77-V Premium-Mainboard und Windows 7 Ultimate 64-Bit. Für macOS nutzten wir unser Apple-Testsystem für Endverbraucher , basierend auf einem Apple Mac Mini. Unter Windows verwendeten wir IOMeter, unter macOS AJA System Test.
Unter Windows haben wir mit der Festplatte mit hoher Kapazität sequenzielle Übertragungsgeschwindigkeiten für große Blöcke von 206 MB/s beim Lesen und 203 MB/s gemessen. Beim Wechsel zur 480 GB Intel SSD 520 haben wir Geschwindigkeiten von 420 MB/s beim Lesen und 303 MB/s beim Schreiben gemessen.
Beim Testen der Hochleistungsfestplatte des Mac Mini haben wir sequentielle Lesegeschwindigkeiten von 178.3 MB/s beim Lesen und 177.4 MB/s beim Schreiben gemessen. Mit der 480 GB Intel SSD 520 stiegen die Geschwindigkeiten auf 367 MB/s beim Lesen und 269.3 MB/s beim Schreiben.
Fazit
Der CalDigit T1 ist hervorragend gebaut, wobei viel Wert auf Passform und Verarbeitung gelegt wurde. Der Schlittenmechanismus ist ebenfalls solide, rastet sicher ein und erfordert einen Locheinsatz, um ein versehentliches Entfernen des Laufwerks zu verhindern. Fügen Sie die Überwachungs-App hinzu und der T1 bietet ein sehr umfassendes Gehäuseangebot. Der einzige Nachteil ist wirklich, dass wir auf der Mac-Plattform im Vergleich zum PC eine geringere Leistung festgestellt haben, aber in Wahrheit gibt es so viele Variablen zwischen den Plattformen und der Testsoftware, dass dieses Verhalten nicht völlig unerwartet ist. Für diejenigen, die ein voll ausgestattetes Thunderbolt-Gehäuse wünschen, ist das T1 eine verlockende Option.




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