Heute gab Alluxio einen Plan bekannt, mit Intel zusammenzuarbeiten, um eine In-Memory-Beschleunigungsschicht anzubieten. Alluxio entwickelt seit 2014 Open-Source-Datenorchestrierungssoftware für die Cloud. Version 2 der gleichnamigen Software Alluxio wurde erst letztes Jahr veröffentlicht.
Aufbauend auf einem im letzten Jahr von Intel veröffentlichten Whitepaper plant Alluxio die Einführung einer In-Memory-Beschleunigungsschicht für Big-Data-Umgebungen. Interne Tests von Alluxio zeigen, dass die Beschleunigungsschicht für die Durchführung von Entscheidungsunterstützungsabfragen weniger als die Hälfte der Zeit benötigt als ein herkömmlicher disaggregierter S3-Objektspeicher. Disaggregiert bedeutet hier, dass Datenspeicher und Rechencluster getrennt sind. Immer mehr Unternehmen setzen auf disaggregierte Datenspeicherlösungen, um Kosten zu senken. Die Disaggregation reduziert die Kosten durch die Nutzung kostengünstigerer Datenspeicheroptionen bei gleichzeitiger Beibehaltung der schnelleren und leistungsfähigeren Rechencluster. Die Trennung von Daten und Verarbeitungseinheiten hat jedoch spürbare Auswirkungen auf die Performance. Alluxio möchte mit seiner Beschleunigungsschicht einen Teil dieser verlorenen Performance zurückgewinnen. Interessanterweise gibt Alluxio an, dass die zusätzliche Schicht in Tests auch eine 1.3-fache Beschleunigung gegenüber einer Architektur mit gemeinsam genutzten Rechen- und Speichersystemen erzielt hat.
Alluxio kündigte außerdem längerfristige Pläne zur Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Intel an. Sie sagten, dass sie weiterhin mit Intel zusammenarbeiten würden, um Optimierungsoptionen speziell für Intel Analytics bereitzustellen. Bisher hat Alluxio erwähnt, dass möglicherweise an Optimierungen für Intel Deep Learning Boost gearbeitet wird, der in Intel Xeon Scalable-Prozessoren integrierten KI-Beschleunigungstechnologie.




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