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IBM und Google Cloud erweitern ihre Partnerschaft zur Optimierung des KI- und Hybrid-Cloud-Betriebs in Unternehmen.

AI  ◇  Unternehmen

Auf der Google CloudNext-Konferenz kündigten IBM und Google Cloud eine erweiterte Zusammenarbeit an, um eine wiederkehrende Herausforderung für Unternehmenskunden zu bewältigen: die Modernisierung von Kernsystemen und die Implementierung von KI in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen ohne zusätzliche Komplexität. Die gemeinsame Initiative konzentriert sich auf die Verbesserung der Interoperabilität von Plattformen, Daten und Tools bei gleichzeitiger Gewährleistung von Betriebskonsistenz und Sicherheit.

Die Partnerschaft vereint die KI-Infrastruktur und die entwicklerorientierten Services von Google Cloud mit dem Portfolio von IBM in den Bereichen Hybrid Cloud, Datenmanagement und Automatisierung. Ziel ist es, Unternehmen einen einheitlicheren Ansatz für die Bereitstellung und Verwaltung von KI-Workloads in verteilten Umgebungen zu bieten. Anstatt eine einheitliche Architektur vorzuschreiben, setzen die Unternehmen auf Flexibilität und Integration bestehender Unternehmensinvestitionen.

Grafik der Google Cloud AI-Infrastruktur

Aktuelle Integrationen und Verfügbarkeit

Mehrere IBM- und Partnertechnologien sind jetzt über den Google Cloud Marketplace verfügbar, was den Fokus auf die Vereinfachung von Beschaffung, Bereitstellung und Lebenszyklusmanagement widerspiegelt.

IBM watsonx.data ist jetzt im Google Cloud Marketplace verfügbar und ermöglicht Unternehmen die Verwaltung strukturierter, unstrukturierter und multimodaler Datenpipelines für umfangreiche KI-Workloads. Die Plattform unterstützt Echtzeit-Datenverarbeitung und -analyse in hybriden Umgebungen.

Grafik der IBM Watson x.Data-Plattform

HashiCorp- Tools wie Terraform Enterprise, Vault und Consul sind ebenfalls über den Marketplace verfügbar. Diese Tools bieten Funktionen für die Infrastrukturautomatisierung, das Geheimnismanagement und die Vernetzung von Diensten. Ihre Integration unterstützt die standardisierte Bereitstellung und Sicherheit von Infrastruktur in Multi-Cloud-Umgebungen.

Confluent Cloud, ein verwalteter Apache Kafka-Dienst, wird über den Google Cloud Marketplace angeboten und unterstützt Architekturen für Echtzeit-Datenstreaming. Dies ermöglicht Unternehmen den Aufbau ereignisgesteuerter Systeme, die Daten über verschiedene Anwendungen und Umgebungen hinweg integrieren.

Red Hat OpenShift, einschließlich OpenShift Virtualization, ist jetzt direkt über die Google Cloud Console und den Google Cloud Marketplace zugänglich. Diese Integration ermöglicht es Unternehmen, die sowohl virtuelle Maschinen als auch Container betreiben, Workloads in einer einheitlichen Steuerungsebene zu verwalten. Zudem wird eine einheitliche Abrechnung und die Abstimmung mit den zugesagten Google Cloud-Ausgaben ermöglicht. IBM und Red Hat bestätigen, dass OpenShift und Red Hat Enterprise Linux erfolgreich auf der Google Cloud-Infrastruktur getestet wurden und hybride Bereitstellungen auf Unternehmensebene unterstützen.

Grafik zum Google Cloud Marketplace

Darüber hinaus erweitert der Red Hat Lightspeed Agent für Google Cloud die KI-gestützten Entwicklungs- und Betriebsfunktionen, um die Produktivität von Entwicklungsteams, die hybride Umgebungen verwalten, zu verbessern.

Roadmap und laufende Entwicklung

IBM und Google Cloud haben mehrere Bereiche für eine fortgesetzte Zusammenarbeit skizziert, um die operative Komplexität zu reduzieren und die KI-Fähigkeiten auszubauen.

Die Unternehmen arbeiten an der Integration der Gemini-Modelle und Gemini Enterprise-Angebote von Google in das Softwareportfolio von IBM. Ziel dieser Bemühungen ist die Integration fortschrittlicher Basismodelle in Unternehmensworkflows unter Beibehaltung der Kompatibilität mit bestehenden IBM-Plattformen.

Auf der Infrastrukturseite wird HashiCorp Terraform tiefer in den Google Cloud Infrastructure Manager integriert. Dies soll einheitlichere Infrastructure-as-Code-Praktiken ermöglichen und die Automatisierung und Governance bei Bereitstellungen verbessern.

IBM baut außerdem die Verfügbarkeit seines Softwareportfolios auf dem Google Cloud Marketplace kontinuierlich aus, wodurch Kunden ihre Cloud-Ausgaben besser nutzen und gleichzeitig Beschaffungs- und Bereitstellungsprozesse standardisieren können.

Positionierung für die Unternehmensübernahme

Die erweiterte Partnerschaft spiegelt einen branchenweiten Wandel hin zu offenen, interoperablen Architekturen wider, die Hybrid- und Multi-Cloud-Strategien unterstützen. Durch die Abstimmung der Hybrid-Cloud-Plattform von IBM, der Container-Plattform von Red Hat und der KI- und Infrastrukturdienste von Google Cloud wollen die Unternehmen die Implementierung von KI im großen Maßstab vereinfachen.

Der Ansatz zielt darauf ab, Unternehmen die Vernetzung von Daten, Modellen und Infrastruktur über verschiedene Umgebungen hinweg zu ermöglichen und gleichzeitig die Kontrolle über Betrieb und Sicherheit zu gewährleisten. Für Organisationen, die komplexe Modernisierungsprojekte umsetzen, bietet die Integration dieser Plattformen eine einheitlichere Grundlage für die Bereitstellung und Verwaltung von Workloads der nächsten Generation.

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Harold Fritts

Ich bin in der Technologiebranche tätig, seit IBM Selectric gegründet hat. Mein Hintergrund ist jedoch das Schreiben. Also beschloss ich, aus dem Vorverkaufsgeschäft auszusteigen und zu meinen Wurzeln zurückzukehren, ein bisschen zu schreiben, mich aber immer noch mit Technologie zu beschäftigen.