IBM hat heute angekündigt, wie das Unternehmen seine Unterstützung für Kubernetes in naher Zukunft verbessern will. IBM stellte 2017 seinen ersten Speicher für Container vor und hat die Unterstützung seitdem kontinuierlich ausgebaut. 2018 kündigte der IT-Riese die geplante Übernahme von Red Hat an. IBM wurde 1911 gegründet und ist mit über hundert Jahren Erfahrung einer der ältesten und bekanntesten Hersteller von Computerkomponenten und Supercomputern. Im Laufe seiner langen Geschichte war IBM oft führend in der Computerforschung.
IBM ist ein riesiges Unternehmen und hat dementsprechend zahlreiche Ankündigungen zu seinen Plänen für das vierte Quartal 2020 gemacht. IBM gab bekannt, dass die Version von IBM Spectrum Scale im vierten Quartal 2020 einen vollständig containerisierten Client enthalten wird. Wir berichteten bereits vor zwei Jahren über IBM Spectrum Scale. Die neue Version soll außerdem Laufzeitoperatoren hinzufügen, um den Zugriff auf Dateisysteme für HPC, KI und skalierbare Data Lakes auf jedem OpenShift-Cluster (jetzt im Besitz von IBM) zu ermöglichen. IBM kündigte zudem an, die Open-Source-Schnittstelle s3fs für die Datei-zu-Objektspeicherung, die mit Red Hat OpenShift (jetzt im Besitz von IBM) mitgeliefert wird, endlich in IBM Cloud Object Storage zu integrieren. Auch IBM Spectrum Protect Plus erhält Updates für das vierte Quartal. Das Unternehmen gab bekannt, dass die neue Version die Möglichkeit bietet, den IBM Spectrum Protect Plus-Server als Container mithilfe eines (IBM-eigenen) Red Hat OpenShift-Operators bereitzustellen. IBM Spectrum Protect Plus soll außerdem Beta-Unterstützung für den Microsoft Azure Marketplace erhalten. Auch IBM FlashSystem soll ein Update erhalten. Die im 4. Quartal 2020 erscheinende Version von IBM FlashSystem wird aktualisierte Ansible-Skripte, eine verbesserte Unterstützung für Speichermedien der Speicherklasse sowie – laut Unternehmen – Verbesserungen bei der Snapshot- und Dateneffizienz beinhalten.
Auf der Hardwareseite kündigte IBM neue SAN-Switches und -Direktoren vom Typ Gen7 B an. Beide werden voraussichtlich im vierten Quartal 4 verfügbar sein. Das Unternehmen gibt an, dass die neuen Switches und Directors mit der neuen IBM SANnav-Verwaltungssoftware geliefert werden.
Die am weitesten entfernte Ankündigung, die IBM heute gemacht hat, war eine Prognose für 2021. Anfang nächsten Jahres planen sie, Produkte auf Basis der LTO-9-Bandtechnologie mit Schwerpunkt auf Datensicherheit vorzustellen.
Verfügbarkeit
LTO 9-Bandprodukte – Anfang 2021
Alles andere – 4. Quartal 2020




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