Laut unserem guten Freund Chris Mellor vom „The Register“ steht das HCI-Unternehmen Maxta offenbar vor der Schließung. Mellor erhielt Informationen von vier Quellen. Eine davon teilte ihm mit, dass Maxta 65 Mitarbeitern bereits den letzten Lohn ausgezahlt und die Krankenversicherung eingestellt habe. Andere Quellen berichteten Mellor, dass die Belegschaft am Montag dieser Woche über die Schließung von Maxta informiert wurde.
Maxta wurde 2009 gegründet und ist ein Unternehmen für hyperkonvergente Infrastruktur (HCI), das sich auf Software konzentriert. Die Software von Maxta funktioniert mit allen großen Hardwareanbietern, darunter Cisco, Dell-EMC, HP, Huawei, Intel, Lenovo, Quanta und Super Micro. Und Benutzer können die Software sowohl auf neue als auch auf bestehende Server herunterladen. Die Software unterstützt sowohl VMware vSphere als auch Red Hat Virtualization. Maxta bietet Funktionen wie die Möglichkeit, Speicher getrennt von der Rechenleistung zu skalieren und gemischte Arbeitslasten auf demselben Cluster auszuführen.
Maxta betrat die Szene, als HCI noch eher ein Nischenunternehmen war. Als sich HCI dem Mainstream zuwandte, mischten sich die Großen ein und kauften die kleineren auf oder verdrängten sie. Dem Bericht von The Register zufolge hat Maxta seine VC-Finanzierung, insgesamt 35 Millionen US-Dollar, fast aufgebraucht. Obwohl sich die Software von einigen anderen Anbietern unterscheidet, scheint sie nichts zu bieten, was die Kunden eher brauchen als wünschen.
Das Unternehmen hat noch keine offizielle Stellungnahme veröffentlicht, es antwortete jedoch auf The Register mit: „Maxta hat einen Truppenabbau erlitten. Unter Berücksichtigung verschiedener strategischer Optionen.“




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