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Pure Storage kommt mit einem All-Flash-Speicher-Array auf den Markt

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Das Silicon-Valley-Startup Pure Storage hat seine Geheimhaltung beendet und sein erstes Produkt vorgestellt: ein auf Flash-Speicher basierendes Enterprise-Storage-Array. Das Unternehmen, gegründet von ehemaligen Mitarbeitern von Veritas und Yahoo!, plant, sein Flaggschiffprodukt FlashArray nächste Woche auf der VMWorld in Las Vegas erstmals öffentlich zu präsentieren.

Physisch besteht das FlashArray aus mindestens einem 2RU-Controller, der an 2RU-Speicherregale angeschlossen ist, die 5.5 TB SSDs aufnehmen können. Jeder Controller kann vier Regale verwalten. Pure Storage bietet zunächst Basiskonfigurationen mit einem Controller und einem Speicherregal sowie zwei Controllern und zwei Regalen an. Die Controller verfügen über einen Fibre-Channel-Port und einen leeren Steckplatz für Host-Konnektivität sowie Speicherregal- und Controller-Verbindungsports. Die Controller basieren auf zwei Xeon Core 6-CPUs und werden mit 46 GB RAM und redundanten Hot-Swap-fähigen Boot-SSDs geliefert. Zur Verwaltung stehen zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse zur Verfügung. Die Speicherregale enthalten zwei NVRAM-Geräte und zweiundzwanzig 256-GB-MLC-basierte SSDs.

Pure Storage weist schnell darauf hin, dass das FlashArray von Grund auf für die Verwendung von Flash-Speicher entwickelt wurde und nicht als Adaption bestehender festplattenbasierter Speicherarrays. Die zugrunde liegende proprietäre Softwareplattform heißt Purity Operating Environment und ist mit Funktionen ausgestattet, die speziell darauf ausgelegt sind, die Lebensdauer des in den SSDs verwendeten MLC-Flash-Speichers zu verlängern. Es kombiniert eine Kombination aus Inline-Datenreduzierungsschemata einschließlich globaler Deduplizierung, Komprimierung und Thin Provisioning. Sie geben für die meisten Anwendungen Speicherverhältnisse zwischen 5 und 10 zu 1 an. Sie behaupten außerdem, dass ihre Architektur robust genug sei, um zwei beschädigte SSDs in wenigen Minuten wiederherzustellen. Schließlich behaupten sie, dass das Gerät unabhängig von der Aufgabe konsistent eine Latenz von unter einer Millisekunde liefern kann.

Die Preise wurden nicht öffentlich bekannt gegeben, und der Kauf ist derzeit nur über ein Early-Access-Programm möglich.

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