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Seagate übernimmt den Festplattenspeicherbetrieb von Samsung

Privatkunden

Seagate und Samsung sprechen von einer „umfassenden strategischen Ausrichtung“, doch im Klartext hat Samsung seine Festplattensparte praktisch an Seagate verkauft. Gerüchte darüber kursierten bereits am Wochenende im Wall Street Journal, nun ist der Deal offiziell. Im Rahmen der Vereinbarung wird Samsung seine Festplattenaktivitäten mit denen von Seagate zusammenführen und Seagate mit NAND-Flash-Speicher für dessen Enterprise-SSDs, Hybrid-Festplatten und weitere Produkte beliefern. Interessanterweise erfolgte die Übernahme nur einen Monat, nachdem Western Digital die Akquisition von Hitachi vereinbart hatte.

Es ist nicht alles einseitig – der Deal beinhaltet auch eine Bestimmung für Seagate, Laufwerke für Samsung-PCs, Notebooks und Unterhaltungselektronik bereitzustellen. Im Rahmen der Vereinbarung gibt es auch mehrere weitere kleinere gegenseitige Lizenzvereinbarungen.

Der Gesamtwert dieser Transaktionen und Vereinbarungen beläuft sich auf etwa 1.375 Milliarden US-Dollar, die von Seagate an Samsung in Form von 50 % Aktien (45.2 Millionen Aktien, 9.6 % Besitz von Seagate) und 50 % Bargeld gezahlt werden.

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Brian Beeler

Brian lebt in Cincinnati, Ohio und ist Chefanalyst und Präsident von StorageReview.com.