OCZ hat die Veröffentlichung einer kleineren Z-Drive R4 angekündigt, die mit dem Open Compute Project kompatibel sein soll. Die aktuelle Z-Drive R4 ist eine 3/4-lange Karte in voller Höhe; die neue ist in voller Höhe, aber halb so lang. Die kleinere R4 wird in eine größere Vielfalt von Rechenplattformen passen und OCZ damit ein besser für Rechenzentren geeignetes Produkt zur Anwendungsbeschleunigung bieten.
Was die Leistung betrifft, werden beide Laufwerke weiterhin über acht LSI-SandForce-Controller verfügen, allerdings gab es einige Software- und Treiber-Updates, die in bestimmten Bereichen für Auftrieb sorgen dürften. OCZ hat uns mitgeteilt, dass es in einigen Kategorien, insbesondere in Linux-basierten Umgebungen, zu einer messbaren Leistungssteigerung kommen wird. Auch die Thermik ist beim neuen Laufwerk deutlich besser. OCZ hat dem neuen Modell einen Kühlkörper hinzugefügt, der dem Laufwerk hilft, die Wärme besser von kritischen Komponenten abzuleiten.
OCZ nutzt das Intel Developer Forum auch, um weitere Technologien wie das SQL-Beschleunigungsprodukt ZD-XL und die kommende Enterprise-SSD Intrepid 3 vorzustellen. Die Intrepid 3 ist eine 2.5-Zoll-SATA-SSD, die auf OCZs eigener Everest-2-Plattform basiert. Diese wiederum nutzt den hauseigenen Indilinx-SSD-Controller. Dieser Controller kommt bereits in verschiedenen Consumer-SSDs des Unternehmens zum Einsatz, hat aber noch nicht sein Debüt in einer Enterprise-Produktlinie gefeiert. Die Intrepid 3 wird die erste Enterprise-SSD mit dieser Technologie sein. Zusammen mit der kommenden Z-Drive R6, die ebenfalls den hauseigenen Controller verwendet, unterstreicht dies OCZs Bestreben, sich durch eine möglichst weitgehende Eigenentwicklung der Laufwerke vom Wettbewerb abzuheben.




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