Lenovo hat das ThinkPad P14s Gen 6 speziell für Ingenieure, Pädagogen und Kreativprofis entwickelt, die hohe Arbeitslasten bewältigen und gleichzeitig mobil arbeiten müssen. Ausgestattet mit dem Intel Core Ultra 7 265H verfügt diese mobile Workstation über eine dedizierte NPU (Neural Processing Unit) mit Intel AI Boost und liefert bis zu 13 TOPS KI-beschleunigte Leistung. Zusätzlich kombiniert Lenovo diesen Prozessor mit der NVIDIA RTX PRO 500 Blackwell GPU. In Kombination mit der Intel AI Boost NPU bietet die RTX PRO 500 Blackwell GPU bis zu 294 AI TOPS beschleunigten KI-Durchsatz und unterstützt so effiziente Inferenzaufgaben in CAD-, Simulations- und Machine-Learning-Workflows. Dank der Intel H Series Core Ultra (Serie 2) Architektur erreicht das P14s eine Basis-TDP von bis zu 50 W ohne dedizierte Grafikkarte. So bewältigt selbst die kompakteste Workstation der Reihe anspruchsvolle Rechenlasten problemlos. Trotz seiner Komponenten in Profiqualität ist das P14s sehr dünn und leicht, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für Power-User macht, die viel unterwegs sind.
Das ThinkPad P14s Gen 6 richtet sich an Unternehmen und fortgeschrittene Studierende und bietet Workstation-Zuverlässigkeit ohne die Größe herkömmlicher 16-Zoll-Geräte. Innerhalb der mobilen Workstation-Reihe von Lenovo stellt das P14s den portabelsten Einstieg in ISV-zertifizierte Leistung dar. Während die größeren Modelle P16s und P16v auf dauerhafte Rechenleistung und Erweiterungsmöglichkeiten setzen, zielt das P14s auf den optimalen Kompromiss zwischen Mobilität und professioneller Workstation-Hardware in einem deutlich kompakteren Format ab.
| Normen | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 Testmodell (Herstellernummer 21QT0029US) |
|---|---|
| Kernspezifikationen | |
| Prozessor | Intel Core Ultra 7 265H vPro
16 Kerne (6P + 8E + 2LP E), bis zu 5.3 GHz |
| Grafiken | NVIDIA RTX PRO 500 Blackwell-Generation (6 GB GDDR7) |
| Memory | 32GB DDR5 RAM |
| Lagerung | 1 TB M.2 NVMe SSD |
| Betriebssystem | Windows-11 Pro |
| Display & Multimedia | |
| Präsentation | 14.5″ WQXGA (2560 x 1600) IPS
400 Nits, 90 Hz Bildwiederholfrequenz, 100 % sRGB |
| Kamera | 5.0 MP + IR mit Sichtschutz |
| Stromversorgung und Konnektivität | |
| Akku | 75-Wh-Lithium-Ionen-Akku (wiederaufladbar) |
| Power Adapter | 100 W USB-C Slim (3-polig) |
Designen und Bauen
Das P14s der 6. Generation bewahrt die ikonische, professionelle ThinkPad-Ästhetik und führt gleichzeitig ein hochwertiges Gehäuse aus Aluminium für Ober- und Unterseite ein. Diese Materialwahl garantiert ein außergewöhnlich robustes und langlebiges Gehäuse. Insbesondere die Verwendung von Aluminium sorgt für eine hochwertige, wertige Haptik und wirkt moderner und solider als die zuvor verwendeten Magnesium- oder Kunststoffverbundwerkstoffe. Darüber hinaus hat das Gerät die Tests nach Militärstandard MIL-STD-810H erfolgreich bestanden und seine Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Umweltbedingungen, Vibrationen und Stürzen bestätigt. Trotz dieser professionellen Materialien bleibt die Workstation äußerst portabel und wiegt in Modellen mit dedizierter Grafikkarte bereits ab 3.61 kg.
Lenovos Tastaturen und Trackpads setzen Branchenstandards, und auch diese Generation enttäuscht nicht. Die spritzwassergeschützte 6-reihige Tastatur bietet einen Tastenhub von 1.5 mm und damit ein präzises, taktiles Feedback, das langes Tippen und Programmieren zum Kinderspiel macht. Eine spezielle Copilot-Taste optimiert das Nutzererlebnis durch sofortige KI-Unterstützung. Gleichzeitig bleibt der klassische rote TrackPoint für alle erhalten, die präzises Navigieren bevorzugen, ohne die Hände von der Grundstellung zu nehmen.
Unterhalb der Tastatur befindet sich das 115 mm x 60 mm große Trackpad mit einer glasähnlichen Mylar-Oberfläche, die sich bemerkenswert glatt anfühlt und sofort auf Multi-Touch-Gesten reagiert. Dieses außergewöhnliche Eingabefeld ist unter einem 14.5-Zoll-Display mit einem Seitenverhältnis von 16:10 positioniert. Dieses Verhältnis bietet die zusätzliche vertikale Bildschirmfläche, die benötigt wird, um detaillierte Baupläne oder umfangreiche Dokumente ohne ständiges Scrollen anzuzeigen.
Die Workstation bietet für ein so kompaktes Gerät eine beeindruckend umfangreiche Anschlussvielfalt. Der dedizierte RJ-45-Ethernet-Anschluss ist ein willkommener Vorteil für Ärzte und Techniker, die in Umgebungen mit eingeschränkter WLAN-Nutzung einen sicheren, kabelgebundenen Netzwerkzugang benötigen. Darüber hinaus ermöglichen zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse schnelle Datenübertragung und flexible Docking-Optionen, während der HDMI-2.1-Anschluss externe Displays mit Auflösungen bis zu 8K bei 60 Hz unterstützt.
Kamera & Sicherheit
Fernzusammenarbeit und biometrische Sicherheit werden durch einen 5.0-MP-Sensor ermöglicht, der über eine Standard-RGB-Auflösung und eine erweiterte IR-Kamera für die Windows Hello-Gesichtserkennung verfügt. Die Kameras nutzen Objektive mit festem Fokus und zeitlicher Rauschunterdrückung (TNR), um auch bei wechselnden Lichtverhältnissen, wie sie im Außendienst oder im Homeoffice üblich sind, eine klare Bildqualität bei Videogesprächen zu gewährleisten. Um absolute Privatsphäre zu gewährleisten, ist eine manuelle Abdeckung integriert, die das Objektiv bei Nichtgebrauch der Kamera verdeckt.
Die Sicherheitsarchitektur des P14s Gen 6 ist für ein 14-Zoll-Notebook bemerkenswert umfangreich. Kernstück ist ein separater TPM 2.0-Chip, der sowohl TCG- als auch FIPS 140-2-zertifiziert ist und somit die hardwarebasierte Grundlage für die Datenverschlüsselung bildet. Ergänzt wird dieser durch einen im Netzschalter integrierten Touch-Fingerabdruckleser, der mithilfe der „Match-on-Chip“-Technologie sicherstellt, dass biometrische Daten die sichere Hardware niemals verlassen. Für Anwender in Hochsicherheitsumgebungen bietet das System optional eine Ultraschall-Anwesenheitserkennung, die die Workstation automatisch sperrt, sobald sich der Benutzer entfernt, und sie bei seiner Rückkehr wieder entsperrt. Firmware-basierte Schutzfunktionen runden das Paket ab, darunter ein selbstheilendes BIOS und umfassende Passwortkontrollen für NVMe-Speicher, Einschalten und Administratorzugriff.
Aufrüstbarkeit und Innenleben
Im Gegensatz zu vielen modernen Ultraportables, bei denen Komponenten aus Platzgründen fest auf dem Mainboard verlötet sind, wurde das ThinkPad P14s Gen 6 mit klarem Fokus auf langfristige Wartungsfreundlichkeit und professionelle Weiterentwicklung entwickelt. Das interne Layout verfügt über zwei dedizierte DDR5-Steckplätze, die sowohl Standard-SODIMM- als auch leistungsstarke CSODIMM-Module unterstützen. Dies ermöglicht eine maximale Speicherkapazität von 96 GB mit zwei 48-GB-DDR5-6400-CSODIMM-Modulen. Dadurch kann das P14s speicherintensive KI-Datensätze und komplexe CAD-Baugruppen problemlos verarbeiten, die andere 14-Zoll-Laptops an ihre Grenzen bringen würden.
Die Speichererweiterung ist ebenso leistungsstark: Ein M.2-2280-Steckplatz unterstützt bis zu 2 TB SSD-Speicher mit hoher Performance. Das Mainboard nutzt zwar eine PCIe-4.0-x4-Schnittstelle, ist aber vollständig kompatibel mit PCIe-5.0-„Performance“-Laufwerken. So können Nutzer die neueste Laufwerkstechnologie nutzen, selbst wenn die Schnittstelle mit ihrer theoretischen Maximalgeschwindigkeit von 64 Gbit/s arbeitet. Nachhaltigkeit spielt bei der internen Konstruktion eine wichtige Rolle. Die P14s verwenden einen hohen Anteil an recyceltem Kunststoff (Post-Consumer Content, PCC) für die Lautsprechergehäuse (90 %), den Akku (90 %) und sogar das 100-W-Netzteil (90 %). Diese Komponenten werden wahlweise von einem 57-Wh- oder einem leistungsstarken 75-Wh-Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt. Beide unterstützen Schnellladen und erreichen in nur einer Stunde 80 % ihrer Kapazität.
Konfiguration
Für diesen Testbericht betrachten wir eine High-End-Enterprise-Konfiguration (MFR #21QT0029US), die einen deutlichen Fortschritt in Bezug auf Rechenleistung und Bildschärfe darstellt.
- Prozessor: Intel Core Ultra 7 265H vPro (16 Kerne: 6P + 8E + 2LP E) mit einer maximalen Turbo-Frequenz von 5.3 GHz
- Grafik: NVIDIA RTX PRO 500 Blackwell Generation (6 GB GDDR7)
- Speicher: 32GB DDR5 RAM
- Speicher: 1 TB M.2 NVMe SSD
- Display: 14.5″ WQXGA (2560 x 1600) IPS, 90 Hz Bildwiederholfrequenz, 400 cd/m² Helligkeit und 100 % sRGB-Farbraumabdeckung
- Betriebssystem: Windows 11 Pro
Lenovo bietet außerdem eine große Auswahl an alternativen Konfigurationen an.
| Normen | Lenovo ThinkPad P14s der 6. Generation |
|---|---|
| Prozessoroptionen (Intel H-Serie Serie 2) | |
| Core Ultra 5 | 225H (14 Kerne, bis zu 4.9 GHz)
235H (14 Kerne, bis zu 5.0 GHz) |
| Core Ultra 7 | 255H (16 Kerne, bis zu 5.1 GHz)
265H (16 Kerne, bis zu 5.3 GHz) |
| Core Ultra 9 | 285H (16 Kerne, bis zu 5.4 GHz) |
| Grafik & Speicher | |
| Discrete Graphics | NVIDIA RTX PRO 500 Blackwell (6 GB GDDR7)
NVIDIA RTX PRO 1000 Blackwell (8 GB GDDR7) |
| Integrierte Graphiken | Intel Arc 130T GPU
Intel Arc 140T GPU |
| Maximale RAM | Bis zu 96 GB (2 x 48 GB Module)
Unterstützt DDR5-5600 SODIMM oder DDR5-6400 CSODIMM |
| Anzeige-Eigenschaften | |
| Standard (WUXGA) | 14.5″ 1920×1200 IPS, 400 Nits, 45 % NTSC, 60 Hz (optionaler Touchscreen) |
| Hochauflösend (WQXGA) | 14.5″ 2560×1600 IPS, 400 cd/m², 100 % sRGB, 90 Hz |
| Prämie (3K) | 14.5″ 3072×1920 IPS, 500 cd/m², 100 % DCI-P3, 120 Hz |
| Physikalische Anschlüsse | |
| Gehäusematerial | Aluminium (Oberteil) / Aluminium (Unterteil) |
| Gewicht | Integriert: Ab 1.60 kg (3.53 lbs)
Diskret: Ab 1.64 kg (3.61 lbs) |
| I / O Ports | 2x Thunderbolt 4
2x USB-A (5 Gbit/s) 1x HDMI 2.1 (bis zu 8K/60Hz) 1x Ethernet (RJ-45) 1x Kopfhöreranschluss |
Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 Leistung
Zur Bewertung des ThinkPad P14s Gen 6 führten wir eine breite Palette von Workstation- und KI-orientierten Benchmarks durch, darunter Procyon AI, SPECworkstation 4, SPECviewperf, Blender, LuxMark sowie mehrere Systemtests zur Messung der CPU-, GPU- und Speicherleistung bei professionellen Arbeitslasten.
Unser Testgerät war mit einem Intel Core Ultra 7 265H Prozessor mit 16 Kernen und einer Boost-Taktfrequenz von bis zu 5.3 GHz ausgestattet, kombiniert mit einer NVIDIA RTX PRO 500 Blackwell Laptop-Grafikkarte mit 6 GB GDDR7-Speicher. Das System verfügte außerdem über 32 GB Arbeitsspeicher und eine 1 TB NVMe SSD und lief unter Windows 11.
In diesen Benchmarks haben wir das ThinkPad P14s Gen 6 mit folgenden Geräten verglichen:
- Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 – Intel Core Ultra 7 265H, NVIDIA RTX PRO 500 GPU
- Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 – Intel Core Ultra 9 285H, NVIDIA RTX PRO 2000 GPU
Procyon AI Computer Vision
Das Procyon AI Computer Vision Benchmark misst die KI-Inferenzleistung über CPUs, GPUs und dedizierte Beschleuniger hinweg mithilfe einer Reihe modernster neuronaler Netzwerke. Es bewertet Aufgaben wie Bildklassifizierung, Objekterkennung, Segmentierung und Superauflösung mithilfe von Modellen wie MobileNet V3, Inception V4, YOLO V3, DeepLab V3, Real ESRGAN und ResNet 50. Die Tests werden auf mehreren Inferenz-Engines ausgeführt, darunter NVIDIA TensorRT, Intel OpenVINO, Qualcomm SNPE, Microsoft Windows ML und Apple Core ML, und bieten einen umfassenden Überblick über die Effizienz von Hardware und Software. Die Ergebnisse werden für Float- und Integer-optimierte Modelle gemeldet und bieten so ein konsistentes, praxisnahes Maß für die Leistung der Bildverarbeitung für professionelle Workloads.
Das ThinkPad P14s Gen 6 bietet eine starke KI-Inferenzleistung für eine kompakte 14-Zoll-Workstation. Im Procyon AI Computer Vision Benchmark erreichte das System einen CPU-Gesamtwert von 122 Punkten und lag damit leicht hinter den größeren Systemen der P16-Klasse, die beide 138 Punkte erzielten. Bei einzelnen Modellen wie MobileNet V3 (1.11 ms) und ResNet 50 (10.89 ms) bleibt die Latenz konkurrenzfähig. Bei anspruchsvolleren Workloads wie Real-ESRGAN zeigt sich jedoch ein größerer Leistungsunterschied aufgrund des höheren Rechenaufwands und der geringeren thermischen Kapazität des Systems.
Die GPU-Inferenzleistung nähert sich deutlich der von größeren Systemen an. Ausgestattet mit der RTX PRO 500 GPU erreichte das P14s einen GPU-Gesamtscore von 355 Punkten und erreichte damit nahezu das gleiche Ergebnis wie das P16s Gen 4 (354 Punkte) mit identischer Grafikhardware. Die TensorRT-Beschleunigung ergab einen Gesamtscore von 438 Punkten, der zwar etwas hinter dem des P16s zurückblieb, aber dennoch eine starke Leistung bei Aufgaben wie Objekterkennung, Segmentierung und Bild-Upscaling bot. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass das P14s trotz seiner geringeren Größe KI-Inferenzleistung auf Workstation-Niveau erzielen kann.
| CPU-Ergebnisse (durchschnittliche Zeit in ms) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Gesamtpunktzahl für KI-Computervision | 122 | 138 | 138 |
| MobileNet V3 | 1.11 ms | 0.98 ms | 1.08 ms |
| ResNet 50 | 10.89 ms | 9.57 ms | 9.80 ms |
| Inception V4 | 31.91 ms | 28.26 ms | 28.44 ms |
| DeepLab V3 | 39.42 ms | 34.59 ms | 35.51 ms |
| YOLO V3 | 74.45 ms | 68.85 ms | 69.87 ms |
| ECHT-ESRGAN | 4,161.76 ms | 3,442.98 ms | 3,016.11 ms |
| GPU-Ergebnisse (durchschnittliche Zeit in ms) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Gesamtpunktzahl für KI-Computervision | 355 | 490 | 354 |
| MobileNet V3 | 1.05 ms | 0.79 ms | 1.03 ms |
| ResNet 50 | 3.77 ms | 2.80 ms | 3.73 ms |
| Inception V4 | 10.13 ms | 8.05 ms | 10.37 ms |
| DeepLab V3 | 25.40 ms | 19.54 ms | 24.74 ms |
| YOLO V3 | 19.16 ms | 12.70 ms | 20.15 ms |
| ECHT-ESRGAN | 399.21 ms | 256.57 ms | 395.42 ms |
| TensorRT | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Gesamtnote | 438 | 681 | 484 |
| MobileNet V3 | 0.76 ms | 0.53 ms | 0.64 ms |
| ResNet 50 | 3.33 ms | 2.20 ms | 3.05 ms |
| Inception V4 | 9.53 ms | 7.40 ms | 8.67 ms |
| DeepLab V3 | 13.34 ms | 7.97 ms | 11.66 ms |
| YOLO V3 | 15.28 ms | 7.94 ms | 13.76 ms |
| ECHT-ESRGAN | 446.47 ms | 289.54 ms | 444.42 ms |
UL Procyon: KI-Textgenerierung
Das Benchmark für die Textgenerierung mit Procyon AI LLM-Leistungstests werden durch eine prägnante und konsistente Evaluierungsmethode optimiert. Wiederholte Tests mit mehreren LLM-Modellen sind möglich, während die Komplexität großer Modelle und die Anzahl der Variablen minimiert werden. Die in Zusammenarbeit mit führenden KI-Hardwareherstellern entwickelte Lösung optimiert die Nutzung lokaler KI-Beschleuniger für zuverlässigere und effizientere Leistungsbewertungen. Die unten aufgeführten Ergebnisse wurden mit TensorRT ermittelt.
Bei lokalen LLM-Workloads beweist das P14s Gen 6 trotz seiner kompakten Bauform eine hohe Effizienz. Im Phi-Modelltest erreichte das System eine Gesamtpunktzahl von 1,307 und lag damit nur 2.4 % hinter dem P16s Gen 4 mit 1,339 Punkten. Interessanterweise schnitt das P14s im Mistral-Modell sogar etwas besser ab als das P16s und erzielte eine um 2.1 % höhere Punktzahl.
Das größere P16v Gen 3 mit RTX PRO 2000 GPU bietet erwartungsgemäß einen deutlichen Vorteil beim reinen Token-Durchsatz und liefert eine um etwa 33 % höhere Durchsatzrate. Dennoch zeigen die Ergebnisse, dass das P14s weiterhin problemlos lokale KI-Assistenten-Workloads, die Generierung von Prompts und einfache Inferenzaufgaben bewältigen kann und somit eine geeignete Plattform für Entwickler und Forscher darstellt, die mobile KI-Beschleunigung benötigen.
| UL Procyon: KI-Textgenerierung | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Phi | |||
| Phi-Gesamtpunktzahl | 1,307 | 1,952 | 1,339 |
| Phi-Ausgabezeit bis zum ersten Token | 0.685 s | 0.456 s | 0.672 s |
| Phi-Ausgabetoken pro Sekunde | 45.671 Token/s | 67.803 Token/s | 47.070 Token/s |
| Phi Gesamtdauer | 64.004 s | 43.235 s | 62.210 s |
| Mistral | |||
| Mistral-Gesamtpunktzahl | 1,137 | 1,745 | 1,113 |
| Mistral-Ausgabezeit bis zum ersten Token | 1.196 s | 0.751 s | 1.292 s |
| Mistral-Ausgabetoken pro Sekunde | 33.960 Token/s | 50.213 Token/s | 34.884 Token/s |
| Mistral Gesamtdauer | 87.809 s | 59.136 s | 86.295 s |
| Lama3 | |||
| Llama3 Gesamtpunktzahl | - | 1,552 | - |
| Llama3-Ausgabezeit bis zum ersten Token | - | 0.732 s | - |
| Llama3-Ausgabetoken pro Sekunde | - | 43.409 Token/s | - |
| Llama3 Gesamtdauer | - | 67.892 s | - |
| Lama2 | |||
| Llama2 Gesamtpunktzahl | - | - | - |
| Llama2-Ausgabezeit bis zum ersten Token | - | - | - |
| Llama2-Ausgabetoken pro Sekunde | - | - | - |
| Llama2 Gesamtdauer | - | - | - |
UL-Procyon: KI-Bilderzeugung
Das Procyon AI-Benchmark zur Bildgenerierung bietet eine konsistente und genaue Methode zur Messung der KI-Inferenzleistung auf unterschiedlicher Hardware, von stromsparenden NPUs bis hin zu High-End-GPUs. Es umfasst drei Tests: Stable Diffusion XL (FP16) für High-End-GPUs, Stable Diffusion 1.5 (FP16) für mittelleistungsfähige GPUs und Stable Diffusion 1.5 (INT8) für stromsparende Geräte. Der Benchmark verwendet die optimale Inferenz-Engine für jedes System und gewährleistet so faire und vergleichbare Ergebnisse.
Bildgenerierungsaufgaben beanspruchen die GPU-Rechenleistung und die Wärmeableitung dauerhaft und reagieren daher besonders empfindlich auf die Gehäusegröße. Im Stable Diffusion 1.5 (FP16)-Test erreichte das P14s Gen 6 einen Wert von 697 Punkten und lag damit nur 1.5 % hinter dem P16s Gen 4 zurück – ein in der Praxis vernachlässigbarer Unterschied.
Der INT8-Test, der die Effizienz bei Inferenz mit geringerer Präzision misst, zeigt, dass die P14s 8,440 Punkte erzielt, was etwa 4.5 % unter dem Ergebnis der P16s mit 8,840 Punkten liegt. Im Vergleich zur P16v Gen 3 liegt die P14s jedoch 35.7 % zurück, was den erheblichen Unterschied zwischen der RTX PRO 500 und der leistungsstärkeren RTX PRO 2000 GPU verdeutlicht.
Diese Ergebnisse bestätigen ein Muster, das bei mehreren KI-Benchmarks beobachtet wurde: Die P14s schneiden bei kurzen Inferenz-Bursts sehr ähnlich ab wie ähnlich konfigurierte Systeme, aber die größere Kühlkapazität der Workstations der P16-Klasse ermöglicht es ihnen, die Spitzen-GPU-Leistung bei längeren Arbeitslasten konstanter aufrechtzuerhalten.
| UL Procyon: KI-Bildgenerierung | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Stabile Diffusion 1.5 (FP16) | |||
| Stabile Diffusion 1.5 (FP16) – Gesamtpunktzahl | 697 | 1,084 | 708 |
| Stabile Diffusion 1.5 (FP16) – Gesamtzeit | 143.447 s | 92.235 s | 141.136 s |
| Stable Diffusion 1.5 (FP16) – Bildgenerierungsgeschwindigkeit | 8.965 s/Bild | 5.765 s/Bild | 8.821 s/Bild |
| Stabile Diffusion 1.5 (INT8) | |||
| Stabile Diffusion 1.5 (INT8) – Gesamtpunktzahl | 8,440 | 13,402 | 8,840 |
| Stabile Diffusion 1.5 (INT8) – Gesamtzeit | 29.619 s | 18.653 s | 28.278 s |
| Stabile Diffusion 1.5 (INT8) – Bildgenerierungsgeschwindigkeit | 3.702 s/Bild | 2.332 s/Bild | 3.535 s/Bild |
| Stabile Diffusion XL (FP16) | |||
| Stabile Diffusion XL (FP16) – Gesamtpunktzahl | - | 847 | - |
| Stabile Diffusion XL (FP16) – Gesamtzeit | - | 707.623 s | - |
| Stabile Diffusion XL (FP16) – Bildgenerierungsgeschwindigkeit | - | 44.226 s/Bild | - |
SPECworkstation 4
Der SPECworkstation 4.0-Benchmark ist ein umfassendes Tool zur Bewertung aller wichtigen Aspekte der Workstation-Leistung. Es bietet eine praxisnahe Messung der CPU-, Grafik-, Beschleuniger- und Festplattenleistung und stellt sicher, dass Profis über die Daten verfügen, um fundierte Entscheidungen über ihre Hardwareinvestitionen zu treffen. Der Benchmark umfasst eine spezielle Reihe von Tests, die sich auf KI- und ML-Workloads konzentrieren, wie z. B. Data-Science-Aufgaben und ONNX-Runtime-basierte Inferenztests, was die wachsende Bedeutung von KI/ML in Workstation-Umgebungen widerspiegelt. Es umfasst sieben Branchen und vier Hardware-Subsysteme und bietet eine detaillierte und aussagekräftige Bewertung der heutigen Workstation-Leistung.
Der SPECworkstation 4-Benchmark verdeutlicht die Leistung des P14s in branchenspezifischen Workloads. Im Bereich Finanzdienstleistungen erzielte das System einen Wert von 0.95, was etwa 13.7 % unter dem Wert des P16s Gen 4 liegt. Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei Workloads im Energiesektor, wo der P14s 11.7 % hinter dem P16s zurückbleibt.
Im Bereich Medien & Unterhaltung ist die Leistung jedoch deutlich wettbewerbsfähiger, hier liegt der P14s nur 4.3 % hinter dem P16v zurück. Diese Ergebnisse legen nahe, dass der P14s besonders gut für Content-Erstellungs-Pipelines, Softwareentwicklung und allgemeine Workstation-Produktivität geeignet ist. Gleichzeitig profitieren extrem rechenintensive Modellierungsaufgaben stärker von der höheren Wärmekapazität größerer Systeme.
| SPECworkstation 4.0.0 (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Branchenvertikale | |||
| KI & Maschinelles Lernen | 1.45 | 1.63 | 1.60 |
| Energie | 1.13 | 1.12 | 1.28 |
| Finanzdienstleistungen | 0.95 | 0.98 | 1.101 |
| Biowissenschaften | 1.51 | 1.62 | 1.68 |
| Medien & Unterhaltung | 1.53 | 1.60 | 1.60 |
| Produkt Design | 1.16 | 1.27 | 1.32 |
| Produktivität & Entwicklung | 0.87 | 1.09 | 1.07 |
SPECviewperf 15
SPECviewperf 15 ist der Branchenstandard für die Bewertung der 3D-Grafikleistung mit den APIs OpenGL, DirectX und Vulkan. Er enthält neue Workloads wie blender-01 (Blender 3.6), unreal_engine-01 (Unreal Engine 5.4, DirectX 12) und enscape-01 (Enscape 4.0, Vulkan Raytracing) sowie aktualisierte Traces für 3ds Max, CATIA, Creo, Maya und SolidWorks. Dank der überarbeiteten Benutzeroberfläche, der Unterstützung moderner Anwendungen und der fortschrittlichen Rendering-Workloads bietet SPECviewperf 15 konsistente und praxisnahe Einblicke in die professionelle Grafikleistung.
Interessanterweise verschieben sich die Ergebnisse im SPECviewperf 15 Grafik-Benchmark, wo das P14s Gen 6 eine deutlich höhere Viewport-Performance als das P16s Gen 4 aufweist. Im 3ds Max-08-Workload erreichte das P14s einen Wert von 18.26, mehr als doppelt so viel wie das P16s mit 8.98 Punkten. Ein ähnlicher Trend zeigt sich im Blender-01-Benchmark, wo das P14s 30.19 Punkte erzielte, verglichen mit 13.83 Punkten beim P16s.
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Lenovo bei der Treiberoptimierung und GPU-Abstimmung der RTX PRO 500-Konfiguration im P14s die Reaktionsfähigkeit des interaktiven Ansichtsfensters und die Echtzeit-Rendering-Leistung priorisiert. Dadurch profitieren Anwender von 3D-Designanwendungen trotz der geringeren Systemgröße von einer flüssigeren Echtzeit-Bearbeitung und verbesserten Vorschaudarstellung.
| SPECviewperf (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| 3dsmax-08 | 18.26 | 30.54 | 8.98 |
| Mixer-01 | 30.19 | 47.62 | 13.83 |
| catia-07 | 32.65 | 49.64 | - |
| creo-04 | 87.59 | 133.91 | 62.24 |
| Energie-04 | 34.95 | 57.13 | 11.90 |
| enscape-01 | 19.64 | 27.82 | - |
| maya-07 | 86.42 | 122.09 | 37.79 |
| medizinisch-04 | 74.06 | 105.90 | 26.81 |
| Solidworks-08 | 39.26 | 65.69 | 35.65 |
| unreal_engine-01 | 40.99 | 57.02 | 31.12 |
LuxMark
LuxMark ist ein GPU-Benchmark, der LuxRender, einen Open-Source-Raytracing-Renderer, nutzt, um die Systemleistung anhand hochdetaillierter 3D-Szenen zu bewerten. Dieser Benchmark eignet sich zur Beurteilung der Grafikrendering-Fähigkeiten von Servern und Workstations, insbesondere für Anwendungen im Bereich visueller Effekte und Architekturvisualisierung, bei denen eine präzise Lichtsimulation unerlässlich ist.
Bei Raytracing-Berechnungen erzielte das P14s Gen 6 einen Hallbench-Wert von 9,344 Punkten und lag damit etwa 10.6 % hinter dem P16s Gen 4 (10,449 Punkte) und rund 35.9 % hinter dem P16v Gen 3 (14,583 Punkte). Ein ähnliches Bild zeigte sich in der Szene „Essen“, wo das P14s 3,543 Punkte erreichte und damit etwa 9 % hinter dem P16s Gen 4 (3,892 Punkte) zurückblieb. Gleichzeitig blieb es deutlich hinter der leistungsstärkeren RTX PRO 2000 im P16v Gen 3 zurück, die 5,536 Punkte erzielte.
Diese Ergebnisse bestätigen den allgemeinen Trend, der sich in den Tests abzeichnete. Ausgestattet mit derselben RTX PRO 500 GPU wie das P16s Gen 4, erreicht das P14s eine vergleichbare Leistung wie das größere System, wobei der größere thermische Spielraum des 16-Zoll-Gehäuses eine etwas höhere Rendering-Leistung ermöglicht.
| LuxMark (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Hallenbank | 9,344 | 14,583 | 10,449 |
| Essen - Food | 3,543 | 5,536 | 3,892 |
7-Zip-Komprimierung
Der 7-Zip Compression Benchmark bewertet die CPU-Leistung bei Komprimierungs- und Dekomprimierungsaufgaben und misst die Werte in GIPS (Giga Instructions Per Second) und CPU-Auslastung. Höhere GIPS und eine effiziente CPU-Auslastung weisen auf eine bessere Leistung hin.
Das P14s Gen 6 erreichte eine Gesamtleistung von 86.572 GIPS. Dies entspricht einem Rückgang von 6.8 % gegenüber dem Ultra 9-basierten P16v (92.891 GIPS) und 10.3 % gegenüber dem P16s Gen 4 (96.484 GIPS). Das P14s behält seine hohe Effizienz bei, doch das größere thermische Volumen der 16-Zoll-Modelle ermöglicht höhere Boost-Taktraten während der Multithread-Komprimierungsphase.
| 7-Zip-Komprimierungs-Benchmark (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Kompression | |||
| Aktuelle CPU-Auslastung | 1,272% | 1,221% | 1,340% |
| Aktuelle Bewertung/Nutzung | 6.148 GIPS | 7.143 GIPS | 7.727 GIPS |
| Aktuelle Bewertung | 78.199 GIPS | 87.232 GIPS | 103.552 GIPS |
| Resultierende CPU-Auslastung | 1,290% | 1,260% | 1,198% |
| Resultierende Bewertung/Nutzung | 6.217 GIPS | 7.210 GIPS | 7.768 GIPS |
| Resultierende Bewertung | 80.191 GIPS | 90.840 GIPS | 101.986 GIPS |
| Dekompression | |||
| Aktuelle CPU-Auslastung | 1,255% | 1,252% | 1,198% |
| Aktuelle Bewertung/Nutzung | 7.375 GIPS | 7.701 GIPS | 7.313 GIPS |
| Aktuelle Bewertung | 92.580 GIPS | 96.410 GIPS | 87.601 GIPS |
| Resultierende CPU-Auslastung | 1,254% | 1,217% | 1,236% |
| Resultierende Bewertung/Nutzung | 7.416 GIPS | 7.798 GIPS | 7.362 GIPS |
| Resultierende Bewertung | 92.953 GIPS | 94.943 GIPS | 90.982 GIPS |
| Gesamtbewertung | |||
| Gesamt-CPU-Auslastung | 1,272% | 1,238% | 1,275% |
| Gesamtbewertung/Nutzung | 6.816 GIPS | 7.504 GIPS | 7.565 GIPS |
| Gesamtbewertung | 86.572 GIPS | 92.891 GIPS | 96.484 GIPS |
Blackmagic RAW-Geschwindigkeitstest
Der Blackmagic RAW Speed Test ist ein Leistungsbenchmark, der die Leistungsfähigkeit eines Systems bei der Videowiedergabe und -bearbeitung mit dem Blackmagic RAW-Codec misst. Er bewertet, wie gut ein System hochauflösende Videodateien dekodieren und wiedergeben kann und gibt die Bildraten sowohl für die CPU- als auch für die GPU-basierte Verarbeitung aus.
Das P14s Gen 6 bewältigt 8K-Videos recht gut und erreicht 65 FPS auf der CPU. Das ist etwa 12.2 % langsamer als beim P16s Gen 4 (74 FPS) und rund 14.5 % langsamer als beim P16v Gen 3 (76 FPS). Trotz des kleineren Gehäuses bietet das P14s weiterhin eine flüssige, CPU-basierte Wiedergabeleistung für hochauflösende Medien-Workflows.
Auf der GPU-Seite erreichte das P14s mit OpenCL-Beschleunigung 63 FPS. Obwohl dies etwa 25 % hinter dem P16v Gen 3 (84 FPS) und rund 27 % hinter dem P16s Gen 4 (86 FPS) liegt, zeigen die Ergebnisse dennoch, dass das P14s 8K-Wiedergabeaufgaben problemlos bewältigt. Für mobile Editoren, die mit hochauflösendem Material arbeiten, bleibt das System eine leistungsfähige Plattform. Die größeren GPUs der P16-Klasse bieten jedoch zusätzlichen Spielraum für komplexere Timelines und die Bearbeitung von Effekten.
| Blackmagic RAW-Geschwindigkeitstest | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| 8K-CPU | 65 | 76 | 74 |
| 8K OPENCL | 63 | 84 | 86 |
Blackmagic Disk Speed Test
Der Blackmagic Disk Speed Test bewertet die Speicherleistung durch Messung der Lese- und Schreibgeschwindigkeiten und bietet Einblicke in die Fähigkeit eines Systems, datenintensive Aufgaben wie Videobearbeitung und die Übertragung großer Dateien zu bewältigen.
Speicherleistung ist eine Stärke des P14s Gen 6. Seine Lesegeschwindigkeit von 5,159.6 MB/s übertrifft die des P16v Gen 3 (5,023.4 MB/s) um etwa 2.7 %, liegt aber knapp hinter dem P16s Gen 4, der mit 5,169.3 MB/s die höchste Lesegeschwindigkeit in dieser Gruppe erreichte. Beim Schreiben erzielte der P14s mit 4,794.1 MB/s das schnellste Ergebnis und übertraf den P16v um etwa 2.5 % und den P16s um etwa 3.6 %. Insgesamt bietet der P14s die stärkste Schreibleistung in dieser Gruppe und liegt gleichzeitig bei der Lesegeschwindigkeit praktisch an der Spitze. Damit eignet er sich hervorragend für große Dateiübertragungen und lokale Datenverarbeitungs-Workloads.
| Blackmagic Disk Speed Test | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Lesen Sie mehr | 5,159.6 MB / s | 5,023.4 MB / s | 5,169.3 MB / s |
| Schreiben | 4,794.1 MB / s | 4,675.3 MB / s | 4,624.5 MB / s |
Mixer 4.5
Blender ist eine Open-Source-Anwendung für 3D-Modellierung. Dieser Benchmark wurde mit dem Blender Benchmark-Tool durchgeführt. Das Ergebnis wird in Samples pro Minute gemessen, wobei höhere Werte eine bessere Leistung anzeigen.
Bei der CPU-basierten Darstellung liegen die Leistungswerte der getesteten Systeme relativ nah beieinander, mit geringen Abweichungen je nach Szenenkomplexität. In der Monster-Szene führt das ThinkPad P16v Gen 3 mit 128.24 Samples pro Minute, gefolgt vom P16s Gen 4 mit 120.23 und dem P14s mit 118.71.
Die Szene „Schrottplatz“ zeigt ein ähnliches Muster: Hier erzielt das P16v mit 79.18 Abtastungen pro Minute erneut den höchsten Wert, gefolgt vom P16s Gen 4 mit 77.99 und dem P14s mit 73.68 Abtastungen pro Minute. Im Klassenzimmer-Szenario liegen die Ergebnisse noch enger beieinander, wobei das P16s Gen 4 mit 61.04 Abtastungen pro Minute leicht die Nase vorn hat, gefolgt vom P14s mit 58.11 und dem P16v mit 57.62 Abtastungen pro Minute.
Insgesamt ist die CPU-Rendering-Leistung dieser Systeme recht wettbewerbsfähig, wobei die Unterschiede je nach Szene in der Regel in einem moderaten Bereich bleiben.
| Blender-CPU (Samples pro Minute, höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 3 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Monster | 118.71 | 128.24 | 120.23 |
| Trödelladen | 73.68 | 79.18 | 77.99 |
| Klassenzimmer | 58.11 | 57.62 | 61.04 |
Beim GPU-Rendering liegt das ThinkPad P14s Gen 6 trotz der gleichen RTX PRO 500 GPU leistungsmäßig sehr nah am größeren P16s Gen 4. In der Szene „Monster“ erreichte das P14s 903.13 Samples pro Minute und lag damit nur etwa 1.6 % hinter dem P16s Gen 4 mit 917.81 Samples pro Minute. Auch in der Szene „Junkshop“ setzt sich dieser Trend fort: Hier erzielt das P14s 620.11 Samples pro Minute, verglichen mit 628.51 Samples pro Minute beim P16s.
Im Classroom-Test erreichte das P14s 527.76 Samples pro Minute, während das P16s 538.79 Samples pro Minute verzeichnete. Das P16v Gen 3, ausgestattet mit der deutlich leistungsstärkeren RTX PRO 2000 GPU, hebt sich bei GPU-Workloads noch deutlicher ab und führt den Monster-Test mit 1,300.29 Samples pro Minute an. Auch in Junkshop (643.87) und Classroom (607.69) erzielt es höhere Werte.
Trotz des Unterschieds in der GPU zeigt das P14s eine hohe Effizienz für seine Größe und liefert eine Leistung, die der des größeren 16-Zoll-Modells „s“ sehr nahe kommt, während es in einem kompakteren Gehäuse arbeitet.
| Blender-GPU (Samples pro Minute, höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Monster | 903.13 | 1,300.29 | 917.81 |
| Trödelladen | 620.11 | 643.87 | 628.51 |
| Klassenzimmer | 527.76 | 607.69 | 538.79 |
Y-Cruncher
y-cruncher ist ein multithreadfähiges und skalierbares Programm, das Pi und andere mathematische Konstanten auf Billionen von Stellen berechnen kann. Seit seiner Einführung im Jahr 2009 hat es sich zu einer beliebten Benchmarking- und Stresstest-Anwendung für Overclocker und Hardware-Enthusiasten entwickelt.
Der P14s Gen 6 berechnete 1 Milliarde Stellen von Pi in 34.056 Sekunden und lag damit etwa 4 % hinter dem P16v Gen 3 (32.690 s) und rund 24 % hinter dem P16s Gen 4 (27.472 s). Mit zunehmender Arbeitslast vergrößerte sich der Leistungsunterschied leicht. Bei 2.5 Milliarden Stellen benötigte der P14s 96.273 Sekunden, der P16v 92.203 Sekunden und der P16s 81.702 Sekunden. Derselbe Trend setzte sich im Test mit 5 Milliarden Stellen fort: Hier benötigte der P14s 216.487 Sekunden, der P16v 207.729 Sekunden und der P16s 186.141 Sekunden.
| Y-Cruncher (Je kürzer die Zeit, desto besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| 1 Milliarden | 34.056 s | 32.690 s | 27.472 s |
| 2.5 Milliarden | 96.273 s | 92.203 s | 81.702 s |
| 5 Milliarden | 216.487 s | 207.729 s | 186.141 s |
| 10 Milliarden | - | - | 405.978 s |
Geekbench 6
Geekbench 6 ist ein plattformübergreifender Benchmark, der die Gesamtsystemleistung misst.
Der P14s Gen 6 zeigt eine starke Single-Core-Effizienz mit 2,713 Punkten, was nur 7.1 % hinter dem Ultra 9-basierten P16v (2,921 Punkte) liegt. Im Multi-Core-Test erreicht er 12,781 Punkte, was 15.8 % unter dem Wert des P16v und 19.2 % unter dem des P16s liegt. Dies unterstreicht, dass seine Stärke eher in kurzen, Single-Thread-Aufgaben als in langen, Multithread-Renderings liegt.
Auf der GPU-Seite erzielt das P14s Gen 6 einen OpenCL-Wert von 66,784, was nahezu dem Wert des P16s Gen 4 mit 67,453 Punkten entspricht, da beide Systeme die gleiche RTX PRO 500 GPU verwenden. Das P16v Gen 3, ausgestattet mit der leistungsstärkeren RTX PRO 2000, liegt mit einem Wert von 104,861 Punkten deutlich vorn. Damit bietet das P16v eine um rund 57 % höhere GPU-Rechenleistung, was den Einfluss der größeren dedizierten GPU bei Anwendungen unterstreicht, die auf Parallelverarbeitung angewiesen sind.
| Geekbench 6 (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| CPU | |||
| CPU Single-Core | 2,713 | 2,921 | 2,826 |
| CPU-Mehrkern | 12,781 | 15,185 | 15,823 |
| GPU | |||
| GPU OpenCL | 66,784 | 104,861 | 67,453 |
V-Ray
Das V-Ray Benchmark misst die Rendering-Leistung für CPUs, NVIDIA-GPUs oder beide mithilfe fortschrittlicher V-Ray 6-Engines. Es verwendet schnelle Tests und ein einfaches Bewertungssystem, damit Benutzer die Rendering-Fähigkeiten ihrer Systeme bewerten und vergleichen können. Es ist ein unverzichtbares Tool für Profis, die effiziente Einblicke in die Leistung suchen.
Als reiner GPU-beschleunigter Rendering-Benchmark entspricht das Ergebnis des P14s Gen 6 weitgehend seiner Leistungsklasse. Mit 2,122 Punkten erzielt es die gleiche Leistung wie das P16s Gen 4 (2,114 Punkte) und liegt damit nur minimal 0.4 % vorn. Erwartungsgemäß bleibt es jedoch 34.4 % hinter der leistungsstärkeren RTX PRO 2000 im P16v Gen 3 zurück. Dies bestätigt, dass das P14s zwar für seine Größe sehr leistungsfähig ist, Nutzer mit hohem Bedarf an 3D-Rendering jedoch deutlich von den 16-Zoll-Modellen der „v“-Serie profitieren werden.
| Vray (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Score | 2,122 | 3,233 | 2,114 |
PCMark 10
PCMark 10 ist ein branchenüblicher Benchmark zur Messung der kompletten Systemleistung in modernen Büroumgebungen. Er bietet aktualisierte Workloads für Windows 10 und bewertet alltägliche Aufgaben wie Produktivität, Web-Browsing, Videokonferenzen und Content-Erstellung. Der Benchmark ist einfach durchzuführen, liefert mehrstufige Bewertungen (von der allgemeinen bis zur detaillierten Workload-Bewertung) und umfasst spezielle Tests zu Akkulaufzeit und Speicherkapazität. Obwohl UL Solutions mittlerweile Procyon für neuere, anwendungsbasierte Tests empfiehlt, bleibt PCMark 10 ein zuverlässiges und weit verbreitetes Tool zur Bewertung der allgemeinen PC-Leistung.
Das P14s Gen 6 erzielte eine solide Gesamtpunktzahl von 8,382 und bewies damit eine hervorragende Systemreaktionsfähigkeit für den täglichen professionellen Einsatz. Es liegt nur 3.3 % hinter dem P16s Gen 4 (8,667) und 6.9 % hinter dem höherwertigen P16v Gen 3 (9,007). Diese relativ geringe Differenz zeigt, dass das ultraportable P14s für Standard-Büroanwendungen und Multitasking im Unternehmen nahezu die gleiche Benutzererfahrung bietet wie seine größeren Pendants.
| PCMark 10 (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Score | 8,382 | 9,007 | 8,667 |
3DMark-CPU
Das 3DMark CPU-Profil bewertet die Prozessorleistung in sechs Threading-Stufen: 1, 2, 4, 8, 16 und maximal. Jeder Test verwendet dieselbe Boid-basierte Simulationslast, um die Skalierbarkeit der CPU bei unterschiedlichen Thread-Anzahlen und minimaler GPU-Beteiligung zu beurteilen. Der Benchmark hilft, die Single-Thread-Effizienz und das Multithreading-Potenzial für Aufgaben wie Gaming, Content-Erstellung und Rendering zu ermitteln. Ergebnisse mit acht Threads entsprechen häufig der Leistung aktueller DirectX-12-Spiele, während Ergebnisse mit 1–4 Threads ältere oder E-Sport-Spielszenarien widerspiegeln.
Die Ergebnisse des CPU-Profils belegen die hohe Effizienz des P14s Gen 6. Bei maximaler Thread-Auslastung liegt sein Wert von 10,377 nahezu gleichauf mit dem des P16s Gen 4 (10,448), der Unterschied beträgt weniger als 1 %. Interessanterweise ist die Single-Thread-Leistung des P14s mit der beider größeren Geräte vergleichbar, was zeigt, dass der Core Ultra 7 265H seine maximale Burst-Geschwindigkeit unabhängig von der Gehäusegröße beibehält.
| 3DMark CPU (Höhere Punktzahl ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Maximale Threads | 10,377 | 11,218 | 10,448 |
| 16-Threads | 10,294 | 10,882 | 10,423 |
| 8-Threads | 7,525 | 7,049 | 7,403 |
| 4-Threads | 4,400 | 4,039 | 4,595 |
| 2-Threads | 2,389 | 2,349 | 2,416 |
| 1-Threads | 1,222 | 1,224 | 1,227 |
3DMark-Speicher
Der 3DMark Storage Benchmark testet die Gaming-Leistung Ihrer SSD, indem er Aufgaben wie das Laden von Spielen, das Speichern von Spielständen, das Installieren von Spieldateien und das Aufzeichnen von Gameplay misst. Er bewertet die Leistung Ihres Speichers in realen Spielszenarien und unterstützt die neuesten Speichertechnologien, um präzise Leistungsdaten zu liefern.
Die P14s Gen 6 erreichte 1,700 Punkte, was 5.4 % weniger als die P16s Gen 4 und 10.3 % weniger als die P16v Gen 3 sind. Obwohl sie weiterhin eine leistungsstarke PCIe-Gen-4-SSD ist, die schnelles Multitasking ermöglicht, zeigen die größeren Modelle einen leichten Vorteil bei der Bewältigung der spezifischen, in diesem spieleorientierten Test getesteten Zugriffsmuster.
| 3DMark-Speicher (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Score | 1,700 | 1,895 | 1,797 |
PCMark-Akku
Zur Messung der Akkulaufzeit mobiler Systeme verwenden wir PCMark 10. Dieser Benchmark beinhaltet ein modernes Büro-Benchmark, das eine realistische Einschätzung der Akkulaufzeit bei typischen Bürotätigkeiten ermöglicht. Er simuliert alltägliche Büroaktivitäten wie das Schreiben von Dokumenten, das Surfen im Internet und die Teilnahme an Videokonferenzen, inklusive integrierter Inaktivitätsphasen, um die tatsächliche Laptop-Nutzung abzubilden. Dabei geht es nicht nur um Spitzenleistung, sondern vor allem um die Dauernutzung unter moderater Last. So lässt sich gut einschätzen, wie lange ein Laptop im Büroalltag voraussichtlich durchhält.
Der Test läuft in 10-Minuten-Zyklen ab und gleicht aktive Aufgaben mit Inaktivitätsphasen aus. Die Aufgaben Schreiben und Surfen im Internet umfassen etwa 4.5 Minuten Aktivität, gefolgt von 5.5 Minuten Inaktivität. Videokonferenzen hingegen sind mit 2 Minuten Aktivität und 8 Minuten Leerlauf weniger intensiv. Dieser Ansatz soll den tatsächlichen Akkuverbrauch genauer abbilden als die kontinuierliche Ausführung anspruchsvoller Aufgaben und Ihnen eine bessere Vorstellung von der Akkulaufzeit im Alltag vermitteln.
Die Akkulaufzeit ist eine klare Stärke des ThinkPad P14s Gen 6. Mit 11 Stunden und 48 Minuten bietet es nahezu die gleiche Ausdauer wie das größere ThinkPad P16v Gen 3, das im gleichen Test 12 Stunden erreichte. Besonders hervorzuheben ist die Verbesserung von 72.3 % gegenüber dem ThinkPad P16s Gen 4, das 6 Stunden und 51 Minuten durchhielt. Damit ist das P14s Gen 6 eine äußerst zuverlässige Wahl für Berufstätige, die während eines ganzen Arbeitstages ohne Steckdose auf eine lange Akkulaufzeit angewiesen sind.
| PCMark-Akku (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Verstrichene Zeit | 11 Std. 48 Min. | 12 Hr | 6 Std. 51 Min. |
Fazit
Das ThinkPad P14s der 6. Generation bietet genau das, was Lenovo von seiner kleinsten mobilen Workstation erwartet: eine ausgewogene Kombination aus professioneller Leistung und echter Mobilität. Zwar stößt das kompakte 14-Zoll-Gehäuse bei anhaltender KI- und Rendering-Last zwangsläufig an thermische Grenzen, doch die Leistung des Systems ist in vielen realen Anwendungsszenarien bemerkenswert nah an die seiner größeren Geschwistermodelle. Benchmarks zeigen, dass das P14s trotz der Vorteile des P16s und P16v bei rechenintensiven Aufgaben über längere Zeiträume hinweg äußerst konkurrenzfähig bleibt, insbesondere bei KI-Inferenz, Produktivitätsanwendungen und der Leistung im interaktiven 3D-Viewport.
Das P14s ist besonders überzeugend, weil Lenovo so viel Workstation-Leistung in ein so kompaktes Gerät integriert. Die Kombination aus Intel Core Ultra H-Prozessoren, NVIDIA RTX PRO Blackwell-Grafikkarte und Unterstützung für bis zu 96 GB Arbeitsspeicher ermöglicht auch anspruchsvolle professionelle Workflows. Dank des robusten Aluminiumgehäuses, der starken Sicherheitsarchitektur und der umfangreichen Anschlussmöglichkeiten, darunter Ethernet und Thunderbolt 4, bietet das System die von ThinkPad Workstations gewohnte Zuverlässigkeit und Flexibilität.
Für Ingenieure, Entwickler, Pädagogen und Kreativprofis, die ISV-zertifizierte Leistung benötigen, ohne die Größe eines 16-Zoll-Systems in Kauf nehmen zu müssen, ist das P14s Gen 6 eine der praktischsten Workstation-Optionen auf dem Markt. Es mag zwar Lenovos größere mobile Workstations für rechenintensive Aufgaben nicht ersetzen, etabliert sich aber erfolgreich als der portabelste Einstieg in die professionelle Workstation-Performance.




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