Lenovo hat das ThinkPad P16s Gen 4 für professionelle Anwender entwickelt, die die Zuverlässigkeit einer Workstation in einem hochmobilen Format benötigen. Damit schließt dieses Gerät die Lücke zwischen einem herkömmlichen Laptop und einem robusten Desktop-PC. Ausgestattet mit den neuesten Intel Core Ultra Prozessoren der H-Serie (Serie 2) verfügt der Laptop über eine dedizierte NPU mit bis zu 13 TOPS für KI-gestützte Produktivitätsaufgaben. Obwohl das 16-Zoll-Display auf eine sperrige Workstation schließen lässt, ist es Lenovo gelungen, ein schlankes Design mit einem Gewicht ab nur 1.82 kg zu realisieren. Durch die Kombination mit der NVIDIA RTX PRO 500 Blackwell GPU hat Lenovo ein Präzisionswerkzeug für Ingenieure und medizinisches Fachpersonal geschaffen, die ein ausgewogenes Verhältnis von Leistung und Mobilität benötigen, ohne dabei auf die legendäre ThinkPad-Robustheit verzichten zu müssen.
| Normen | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 |
|---|---|
| Gerätekonfiguration | |
| Produktname | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 |
| Prozessor | Intel Core Ultra 7 265H (bis zu 5.3 GHz) |
| vPro-Berechtigung | vPro Enterprise |
| Grafiken | NVIDIA RTX PRO 500 Blackwell |
| Memory | 64 GB RAM |
| Lagerung | 2 TB SSD TCG Opal Encryption 2, NVMe, Performance |
| Präsentation | 16″ OLED-Touchscreen 3840 x 2400 (WQUXGA) |
| Konnektivität & Sicherheit | |
| Wireless | WLAN 7, Bluetooth |
| Tastatur | Englische Tastatur mit Ziffernblock und Copilot-Taste |
| Sicherheitsdienst | ThinkShield Pro Security (1 Jahr) |
| Unterstützung | 1 Jahr Lenovo Premier Support |
| AnzeigenPreise | |
| Endverbraucherpreis | $4,218.99 |
Design & Build
Lenovo hat das ThinkPad P16s Gen 4 für den professionellen Einsatz konzipiert und mit einem Aluminiumgehäuse für Ober- und Unterseite ausgestattet. Das Gerät hat zunächst die Tests nach Militärstandard MIL-STD-810H bestanden und ist somit bestens für die im Außeneinsatz üblichen Vibrationen und Umwelteinflüsse geeignet. Trotz seiner Robustheit ist die Workstation mit einem Gewicht von 1.82 kg und einer Dicke von nur 18.17 mm an der Rückseite relativ portabel.
Darüber hinaus legte Lenovo bei seiner Hardware großen Wert auf Nachhaltigkeit. So verwendete der Hersteller beispielsweise einen hohen Anteil an recyceltem Kunststoff (Post-Consumer Content, PCC) für die Tastenkappen (85 %), Lautsprechergehäuse (90 %), Akkus (90 %) und 100-Watt-Netzteile (90 %). Auch das interne Kühlsystem kommt mit einem Kühlkörper aus 80 % recyceltem Kupfer zum Einsatz.
Für präzises Arbeiten hat Lenovo die 16-Zoll-Displays im 16:10-Format optimiert. Die Top-Option, ein WQUXGA-OLED-Display, bietet beispielsweise ein Kontrastverhältnis von 100,000:1 und deckt den DCI-P3-Farbraum zu 100 % ab, während WUXGA-Panels mit niedrigerer Auflösung eine Helligkeit von bis zu 500 Nits erreichen. Um höchste Farbgenauigkeit zu gewährleisten, verfügen die Modelle entweder über eine werkseitige AICCP- oder X-Rite-Farbkalibrierung. Darüber hinaus ist das Notebook mit einer spritzwassergeschützten 6-reihigen Tastatur inklusive Nummernblock und dedizierter Copilot-Taste sowie einem 115-mm-Mylar-Touchpad und dem klassischen TrackPoint ausgestattet. Stereolautsprecher mit 2 W Leistung und Dolby Audio sorgen für klaren Klang, unterstützt durch ein 360°-Fernfeld-Dual-Mikrofon-Array. Wichtig zu wissen: Das P16s Gen 4 besitzt keinen SD-Kartenleser. Professionelle Anwender, die regelmäßig Daten von Kameras oder Feldgeräten übertragen, benötigen daher einen USB-Adapter oder eine Dockingstation.
Integrierte Sensoren
Das System umfasst spezielle Sensoren zur Optimierung von Sicherheit und Energiemanagement. So können Benutzer beispielsweise einen optionalen Ultraschall-Anwesenheitssensor mit der Infrarotkamera koppeln, um die Workstation beim Verlassen des Arbeitsplatzes automatisch zu sperren und bei Rückkehr wieder zu aktivieren. Für die biometrische Anmeldung ist ein Fingerabdruckleser mit integriertem Chip direkt im Ein-/Ausschalter integriert.
Kamera & Sicherheit
Für Videokonferenzen bietet das P16s Gen 4 eine Kamera mit bis zu 5.0 MP + IR-Beleuchtung, zeitlicher Rauschunterdrückung und physischer Sichtschutzblende. Die ThinkShield-Suite sorgt für Sicherheit und umfasst einen separaten TPM 2.0-Chip für Verschlüsselung sowie ein selbstheilendes BIOS. Die Manipulationserkennung an der Unterseite schützt das Gehäuse zusätzlich, indem sie die IT-Abteilung alarmiert, sobald jemand auf die interne Hardware zugreift. Die Intel vPro-Plattform, die für ausgewählte Modelle verfügbar ist, ermöglicht zudem die Fernverwaltung auf Hardwareebene und bietet verbesserte Virtualisierungssicherheit für Unternehmensumgebungen.
Aufrüstbarkeit und Innenleben
Da Langlebigkeit bei dieser Workstation im Vordergrund steht, hat Lenovo zwei DDR5-SODIMM/CSODIMM-Steckplätze für bis zu 96 GB RAM integriert. Dadurch lässt sich der Arbeitsspeicher mit bis zu 6400 MT/s für CSODIMM-Module konfigurieren. Ein einzelner M.2-2280-Steckplatz dient der Datenspeicherung und unterstützt PCIe-Gen-5-Performance-SSDs mit bis zu 2 TB, obwohl diese nur mit PCIe-4.0-Geschwindigkeit arbeiten.
Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über einen 57-Wh- oder einen 75-Wh-Akku. Beide Akkus unterstützen Schnellladen und erreichen mit dem 100-W-USB-C-Netzteil in einer Stunde 80 % Ladung. Das System bietet Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4. Alternativ können Anwender, die permanenten Zugriff benötigen, eine 4G-LTE-CAT16-Karte mit integrierter eSIM-Funktion wählen.
| Normen | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 |
|---|---|
| Leistung | |
| Prozessor | Intel Core Ultra 5 225H: 14 Kerne (4P + 8E + 2LP E), 14 Threads, max. 4.9 GHz, 18 MB Cache, 83 TOPS Gesamtleistung Intel Core Ultra 5 235H: 14 Kerne (4P + 8E + 2LP E), 14 Threads, max. 5.0 GHz, 18 MB Cache, 94 TOPS Gesamtleistung Intel Core Ultra 7 255H: 16 Kerne (6P + 8E + 2LP E), 16 Threads, max. 5.1 GHz, 24 MB Cache, 96 TOPS Gesamtleistung Intel Core Ultra 7 265H: 16 Kerne (6P + 8E + 2LP E), 16 Threads, max. 5.3 GHz, 24 MB Cache, 97 TOPS Gesamtleistung Intel Core Ultra 9 285H: 16 Kerne (6P + 8E + 2LP E), 16 Threads, max. 5.4 GHz, 24 MB Cache, 99 TOPS Gesamtleistung |
| Grafik (integriert) | Intel Arc 130T GPU (Integriert, Gemeinsamer Speicher, Gemeinsame CPU-TDP) Intel Arc 140T GPU (Integriert, Gemeinsamer Speicher, Gemeinsame CPU-TDP) |
| Grafik (diskret) | NVIDIA RTX PRO 500 Blackwell-Generation: 6 GB GDDR7, 35 W TGP, 294 TOPS NVIDIA RTX PRO 1000 Blackwell-Generation: 8 GB GDDR7, 35 W TGP, 440 TOPS |
| NPU | Integrierter Intel AI Boost, bis zu 13 TOPS |
| Betriebssystem | Windows-11 Pro Windows-11 Startseite Windows 11 Home Single Language Ubuntu Linux Red Hat Enterprise Linux 10 (zertifiziert) |
| Display & Multimedia | |
| Anzeige-Eigenschaften | 16″ WUXGA (1920×1200) IPS-Display, 400 cd/m², entspiegelt, 16:10, 1200:1, 45 % NTSC, 60 Hz, reduziertes Blaulicht 16″ WUXGA (1920×1200) IPS-Display, 500 cd/m², entspiegelt, 16:10, 1200:1, 100 % sRGB, 60 Hz, energiesparend, Eyesafe 2.0-zertifiziert 16″ WQUXGA (3840×2400) OLED-Display, 400 cd/m², entspiegelt/schmutzabweisend, 16:10, 100,000:1, 100 % DCI-P3, 60 Hz, Eyesafe 2.0-zertifiziert, werkseitige Farbkalibrierung von X-Rite |
| Touchscreen | Zusatzoption: Film Touch (10-Punkt-Touch auf WQUXGA) oder Nicht-Touch |
| Audio | High Definition (HD) Audio, Realtek ALC3287 Codec; Stereolautsprecher, 2 x 2 W, Dolby Audio; Dual-Mikrofon-Array, 360°-Fernfeld, Dolby Voice |
| Kamera | 5.0 MP + IR-Kamera mit Sichtschutzblende und Ultraschall-Personenerkennung 5.0 MP + IR mit Sichtschutzblende 5.0-MP-Kamera mit Sichtschutzblende |
| Speicher | |
| Maximaler Speicher | Bis zu 96 GB (2x 48 GB DDR5 CSODIMM) |
| Memory Slots | Zwei DDR5 SODIMM / CSODIMM-Steckplätze, Dual-Channel-fähig |
| Speichertyp | DDR5-5600 SODIMM (8GB/16GB/32GB Module) DDR5-6400 CSODIMM (32GB/48GB Module) |
| Lagerung | Ein M.2 2280 PCIe 4.0 x4-Steckplatz Unterstützung für bis zu eine 2 TB M.2 2280 Gen 5 Performance SSD |
| Konnektivität und Anschlüsse | |
| WLAN + Bluetooth | Intel Wi-Fi 7 BE201, 802.11be 2×2 Wi-Fi + Bluetooth 5.4 (vPro-Unterstützung bei ausgewählten Modellen) |
| WWAN | Quectel EM160R-GL, 4G LTE CAT16, M.2-Karte mit eSIM; Wireless WAN auf 4G aufrüstbar; oder Keine Unterstützung |
| Standardanschlüsse | 1x USB-A (USB 5 Gbit/s / USB 3.2 Gen 1) 1x USB-A (USB 5 Gbit/s / USB 3.2 Gen 1), Always On 2x Thunderbolt™ 4, mit USB PD 3.0 1x HDMI 2.1, bis zu 4K/60Hz 1x Kopfhörer/Mikrofon-Kombibuchse (3.5 mm) 1x Ethernet (GbE RJ-45) 1x Sicherheitsschlüsselloch |
| Optionale Ports | 1x Nano-SIM-Kartensteckplatz (WWAN-Modelle) 1x Smartcard-Lesegerät |
| Physische Kräfte und Kraft | |
| Abmessungen (BxTxH) | 361.5 x 248.6 x 12.6/18.17 (vorn/hinten) mm (14.24 x 9.79 x 0.49/0.71 Zoll) |
| Gewicht | Ab 1.82 kg (4.01 lbs) |
| Gehäuse-Material | Aluminium (oben), Aluminium (unten) |
| Akku | Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku mit 57 Wh oder 75 Wh, unterstützt Schnellladung (bis zu 80 % in 1 Stunde) |
| Power Adapter | 100-W-USB-C-Slim-Netzteil (3-polig), unterstützt PD 3.0 |
Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 Leistung
Zur Bewertung des ThinkPad P16s Gen 4 führten wir eine breite Palette von Workstation- und KI-orientierten Benchmarks durch, darunter Procyon AI, SPECworkstation 4, SPECviewperf, Blender, LuxMark sowie mehrere Systemtests zur Messung der CPU-, GPU- und Speicherleistung bei professionellen Arbeitslasten.
Unser Testgerät war mit einem Intel Core Ultra 7 265H Prozessor mit 16 Kernen und einer Boost-Taktfrequenz von bis zu 5.3 GHz ausgestattet, kombiniert mit einer NVIDIA RTX PRO 500 Blackwell Laptop-Grafikkarte mit 6 GB GDDR7-Speicher. Das System verfügte außerdem über 64 GB Arbeitsspeicher und eine 2 TB NVMe SSD und lief unter Windows 11.
In diesen Benchmarks haben wir das ThinkPad P16s Gen 4 mit folgenden Geräten verglichen:
- Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 – Intel Core Ultra 7 265H, NVIDIA RTX PRO 500 GPU
- Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 – Intel Core Ultra 9 285H, NVIDIA RTX PRO 2000 GPU
Procyon AI Computer Vision
Der Procyon AI Computer Vision Benchmark misst die Leistung von KI-Inferenzsystemen auf CPUs, GPUs und dedizierten Beschleunigern mithilfe einer Reihe modernster neuronaler Netze. Er evaluiert Aufgaben wie Bildklassifizierung, Objekterkennung, Segmentierung und Super-Resolution mit Modellen wie MobileNet V3, Inception V4, YOLO V3, DeepLab V3, Real ESRGAN und ResNet 50. Die Tests werden auf verschiedenen Inferenz-Engines durchgeführt, darunter NVIDIA TensorRT, Intel OpenVINO, Qualcomm SNPE, Microsoft Windows ML und Apple Core ML, und bieten so einen umfassenden Überblick über die Hardware- und Software-Effizienz. Die Ergebnisse werden sowohl für Gleitkomma- als auch für Ganzzahl-optimierte Modelle berichtet und liefern damit ein konsistentes und praxisnahes Maß für die Leistung von maschinellem Sehen in professionellen Anwendungen.
Das ThinkPad P16s Gen 4 bietet dank seines größeren Gehäuses und der verbesserten Wärmeableitung eine etwas höhere, anhaltende Leistung bei KI-Inferenzen. In CPU-basierten Tests erreichte das System eine Gesamtpunktzahl von 138 und übertraf damit das kleinere P14s Gen 6. Es erreichte die Leistung des leistungsstärkeren P16v-Systems. Die Latenzwerte gängiger Bildverarbeitungsmodelle sind weiterhin effizient: 1.08 ms für MobileNet V3, 9.80 ms für ResNet 50 und 28.44 ms für Inception V4. Gleichzeitig werden rechenintensive Anwendungen wie Real-ESRGAN auf dem P14s deutlich schneller ausgeführt.
Die GPU-Ergebnisse beider Systeme sind bei Verwendung derselben RTX PRO 500 GPU nahezu identisch: Das P16s erreicht einen GPU-Score von 354, das P14s hingegen 355. In den optimierten TensorRT-Tests liegt das P16s mit einem Gesamtscore von 484 jedoch leicht vorn, was auf einen verbesserten, dauerhaften GPU-Durchsatz hindeutet. Insgesamt bietet das P16s eine sehr ähnliche KI-Beschleunigung wie das P14s, profitiert aber von einer höheren Kühlleistung, wodurch es auch bei längerer Belastung eine höhere Performance aufrechterhalten kann.
| CPU-Ergebnisse (durchschnittliche Zeit in ms) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Gesamtpunktzahl für KI-Computervision | 122 | 138 | 138 |
| MobileNet V3 | 1.11 ms | 0.98 ms | 1.08 ms |
| ResNet 50 | 10.89 ms | 9.57 ms | 9.80 ms |
| Inception V4 | 31.91 ms | 28.26 ms | 28.44 ms |
| DeepLab V3 | 39.42 ms | 34.59 ms | 35.51 ms |
| YOLO V3 | 74.45 ms | 68.85 ms | 69.87 ms |
| ECHT-ESRGAN | 4,161.76 ms | 3,442.98 ms | 3,016.11 ms |
| GPU-Ergebnisse (durchschnittliche Zeit in ms) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Gesamtpunktzahl für KI-Computervision | 355 | 490 | 354 |
| MobileNet V3 | 1.05 ms | 0.79 ms | 1.03 ms |
| ResNet 50 | 3.77 ms | 2.80 ms | 3.73 ms |
| Inception V4 | 10.13 ms | 8.05 ms | 10.37 ms |
| DeepLab V3 | 25.40 ms | 19.54 ms | 24.74 ms |
| YOLO V3 | 19.16 ms | 12.70 ms | 20.15 ms |
| ECHT-ESRGAN | 399.21 ms | 256.57 ms | 395.42 ms |
| TensorRT | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Gesamtnote | 438 | 681 | 484 |
| MobileNet V3 | 0.76 ms | 0.53 ms | 0.64 ms |
| ResNet 50 | 3.33 ms | 2.20 ms | 3.05 ms |
| Inception V4 | 9.53 ms | 7.40 ms | 8.67 ms |
| DeepLab V3 | 13.34 ms | 7.97 ms | 11.66 ms |
| YOLO V3 | 15.28 ms | 7.94 ms | 13.76 ms |
| ECHT-ESRGAN | 446.47 ms | 289.54 ms | 444.42 ms |
UL Procyon: KI-Textgenerierung
Der Procyon AI Text Generation Benchmark vereinfacht die Leistungsprüfung von LLM-Modellen durch eine prägnante und konsistente Bewertungsmethode. Er ermöglicht wiederholte Tests mit verschiedenen LLM-Modellen und minimiert gleichzeitig die Komplexität großer Modelle und die Anzahl der Variablen. Entwickelt in Zusammenarbeit mit führenden KI-Hardware-Herstellern, optimiert er die Nutzung lokaler KI-Beschleuniger für zuverlässigere und effizientere Leistungsbewertungen. Die unten aufgeführten Ergebnisse wurden mit TensorRT ermittelt.
Bei LLM-Workloads liefert die P16s Gen 4 die für ihre Hardwareklasse erwartete Leistung. Sie erreicht nahezu die Ausgabegeschwindigkeit und Token-Generierung der P14s Gen 6 mit rund 47 Token/Sekunde im Phi-Test und 34 Token/Sekunde in Mistral. Verständlicherweise bleibt sie hinter der P16v Gen 3 zurück, da die höhere VRAM- und Rechenleistung der RTX PRO 2000 einen deutlichen Vorteil bei der Textgenerierung bietet.
| UL Procyon: KI-Textgenerierung | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Phi | |||
| Phi-Gesamtpunktzahl | 1,307 | 1,952 | 1,339 |
| Phi-Ausgabezeit bis zum ersten Token | 0.685 s | 0.456 s | 0.672 s |
| Phi-Ausgabetoken pro Sekunde | 45.671 Token/s | 67.803 Token/s | 47.070 Token/s |
| Phi Gesamtdauer | 64.004 s | 43.235 s | 62.210 s |
| Mistral | |||
| Mistral-Gesamtpunktzahl | 1,137 | 1,745 | 1,113 |
| Mistral-Ausgabezeit bis zum ersten Token | 1.196 s | 0.751 s | 1.292 s |
| Mistral-Ausgabetoken pro Sekunde | 33.960 Token/s | 50.213 Token/s | 34.884 Token/s |
| Mistral Gesamtdauer | 87.809 s | 59.136 s | 86.295 s |
| Lama3 | |||
| Llama3 Gesamtpunktzahl | - | 1,552 | - |
| Llama3-Ausgabezeit bis zum ersten Token | - | 0.732 s | - |
| Llama3-Ausgabetoken pro Sekunde | - | 43.409 Token/s | - |
| Llama3 Gesamtdauer | - | 67.892 s | - |
| Lama2 | |||
| Llama2 Gesamtpunktzahl | - | - | - |
| Llama2-Ausgabezeit bis zum ersten Token | - | - | - |
| Llama2-Ausgabetoken pro Sekunde | - | - | - |
| Llama2 Gesamtdauer | - | - | - |
UL-Procyon: KI-Bilderzeugung
Der Procyon AI Image Generation Benchmark bietet eine konsistente und präzise Methode zur Messung der KI-Inferenzleistung auf unterschiedlichster Hardware, von stromsparenden NPUs bis hin zu High-End-GPUs. Er umfasst drei Tests: Stable Diffusion XL (FP16) für High-End-GPUs, Stable Diffusion 1.5 (FP16) für GPUs mittlerer Leistung und Stable Diffusion 1.5 (INT8) für stromsparende Geräte. Der Benchmark verwendet für jedes System die optimale Inferenz-Engine und gewährleistet so faire und vergleichbare Ergebnisse.
Die Bildgenerierung beansprucht die GPU stark, und die RTX PRO 500 des P16s Gen 4 stößt hier im Vergleich zur RTX PRO 2000 an ihre Grenzen. Zwar bewältigt sie den energiesparenden INT8 Stable Diffusion 1.5-Test effizient (8,840 Punkte, Bildausgabe in ca. 3.5 Sekunden), im FP16-Test liegt sie jedoch rund 34 % hinter dem P16v Gen 3 zurück. Dennoch übertrifft sie das P14s Gen 6 leicht, was den Vorteil des größeren thermischen Gehäuses unterstreicht.
| UL Procyon: KI-Bildgenerierung | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Stabile Diffusion 1.5 (FP16) | |||
| Stabile Diffusion 1.5 (FP16) – Gesamtpunktzahl | 697 | 1,084 | 708 |
| Stabile Diffusion 1.5 (FP16) – Gesamtzeit | 143.447 s | 92.235 s | 141.136 s |
| Stable Diffusion 1.5 (FP16) – Bildgenerierungsgeschwindigkeit | 8.965 s/Bild | 5.765 s/Bild | 8.821 s/Bild |
| Stabile Diffusion 1.5 (INT8) | |||
| Stabile Diffusion 1.5 (INT8) – Gesamtpunktzahl | 8,440 | 13,402 | 8,840 |
| Stabile Diffusion 1.5 (INT8) – Gesamtzeit | 29.619 s | 18.653 s | 28.278 s |
| Stabile Diffusion 1.5 (INT8) – Bildgenerierungsgeschwindigkeit | 3.702 s/Bild | 2.332 s/Bild | 3.535 s/Bild |
| Stabile Diffusion XL (FP16) | |||
| Stabile Diffusion XL (FP16) – Gesamtpunktzahl | - | 847 | - |
| Stabile Diffusion XL (FP16) – Gesamtzeit | - | 707.623 s | - |
| Stabile Diffusion XL (FP16) – Bildgenerierungsgeschwindigkeit | - | 44.226 s/Bild | - |
SPECworkstation 4
Der SPECworkstation 4.0 Benchmark ist ein umfassendes Tool zur Bewertung aller wichtigen Aspekte der Workstation-Leistung. Er bietet eine praxisnahe Messung der CPU-, Grafik-, Beschleuniger- und Festplattenleistung und stellt sicher, dass Fachleute fundierte Entscheidungen über ihre Hardware-Investitionen treffen können. Der Benchmark beinhaltet eine spezielle Testreihe mit Fokus auf KI- und ML-Workloads, darunter Data-Science-Aufgaben und ONNX-Runtime-basierte Inferenztests, die die wachsende Bedeutung von KI/ML in Workstation-Umgebungen widerspiegeln. Er umfasst sieben Branchen und vier Hardware-Subsysteme und liefert so eine detaillierte und relevante Messung der aktuellen Workstation-Leistung.
Die P16s Gen 4 schlägt sich branchenübergreifend hervorragend, insbesondere bei rechenintensiven Anwendungen. Sie führt alle drei Systeme in den Bereichen Energie (1.28), Finanzdienstleistungen (1.10), Biowissenschaften (1.68) und Produktdesign (1.32) an und übertrifft in diesen Kategorien sogar die höherwertige P16v Gen 3. KI & Maschinelles Lernen (1.60) und Medien & Unterhaltung (1.60) liegen knapp hinter der P16v, während Produktivität & Entwicklung (1.07) leicht zurückliegt. Insgesamt ist die P16s eine überzeugende Wahl für Fachleute in den Bereichen Wissenschaft, Ingenieurwesen und Finanzen, wo die CPU-Leistung wichtiger ist als die GPU-Leistung.
| SPECworkstation 4.0.0 (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Branchenvertikale | |||
| KI & Maschinelles Lernen | 1.45 | 1.63 | 1.60 |
| Energie | 1.13 | 1.12 | 1.28 |
| Finanzdienstleistungen | 0.95 | 0.98 | 1.10 |
| Biowissenschaften | 1.51 | 1.62 | 1.68 |
| Medien & Unterhaltung | 1.53 | 1.60 | 1.60 |
| Produkt Design | 1.16 | 1.27 | 1.32 |
| Produktivität & Entwicklung | 0.87 | 1.09 | 1.07 |
SPECviewperf 15
SPECviewperf 15 ist der Branchenstandard für die Bewertung der 3D-Grafikleistung mit den APIs OpenGL, DirectX und Vulkan. Er enthält neue Workloads wie blender-01 (Blender 3.6), unreal_engine-01 (Unreal Engine 5.4, DirectX 12) und enscape-01 (Enscape 4.0, Vulkan Raytracing) sowie aktualisierte Traces für 3ds Max, CATIA, Creo, Maya und SolidWorks. Dank der überarbeiteten Benutzeroberfläche, der Unterstützung moderner Anwendungen und der fortschrittlichen Rendering-Workloads bietet SPECviewperf 15 konsistente und praxisnahe Einblicke in die professionelle Grafikleistung.
Interessanterweise zeigt das P16s Gen 4 in SPECviewperf 15 ein unerwartetes Verhalten. Obwohl es dieselbe Ultra 7 265H und RTX PRO 500 wie das P14s Gen 6 besitzt, schneidet es in Anwendungsszenarien wie 3ds Max, Blender und medizinischen Anwendungen deutlich schlechter ab. Diese Diskrepanz deutet wahrscheinlich auf frühe Treiberoptimierungen oder ein sehr konservatives Wärmemanagement hin, das in diesem speziellen Gehäuse den leisen Betrieb gegenüber maximaler Grafikleistung priorisiert.
| SPECviewperf (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| 3dsmax-08 | 18.26 | 30.54 | 8.98 |
| Mixer-01 | 30.19 | 47.62 | 13.83 |
| catia-07 | 32.65 | 49.64 | - |
| creo-04 | 87.59 | 133.91 | 62.24 |
| Energie-04 | 34.95 | 57.13 | 11.90 |
| enscape-01 | 19.64 | 27.82 | - |
| maya-07 | 86.42 | 122.09 | 37.79 |
| medizinisch-04 | 74.06 | 105.90 | 26.81 |
| Solidworks-08 | 39.26 | 65.69 | 35.65 |
| unreal_engine-01 | 40.99 | 57.02 | 31.12 |
LuxMark
LuxMark ist ein GPU-Benchmark, der LuxRender, einen Open-Source-Raytracing-Renderer, nutzt, um die Systemleistung anhand hochdetaillierter 3D-Szenen zu bewerten. Dieser Benchmark eignet sich zur Beurteilung der Grafikrendering-Fähigkeiten von Servern und Workstations, insbesondere für Anwendungen im Bereich visueller Effekte und Architekturvisualisierung, bei denen eine präzise Lichtsimulation unerlässlich ist.
In Sachen OpenCL-Raytracing-Leistung liefert das P16s Gen 4 solide Ergebnisse für seine Klasse. Es erreichte 10,449 Punkte im Hallbench-Test und lag damit rund 11.8 % vor dem P14s Gen 6 mit 9,344 Punkten, blieb aber hinter dem P16v Gen 3 mit seiner RTX PRO 2000 (14,583 Punkte) zurück. Das gleiche Bild zeigt sich in der Szene „Essen“, wo das P16s 3,892 Punkte erzielte, verglichen mit 3,543 Punkten beim P14s und 5,536 Punkten beim P16v. Insgesamt profitiert das P16s von seinem größeren Gehäuse in Kombination mit der gleichen RTX PRO 500 GPU, wodurch es bei anhaltender Raytracing-Last einen moderaten, aber konstanten Vorsprung vor dem P14s halten kann.
| LuxMark (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Hallenbank | 9,344 | 14,583 | 10,449 |
| Essen - Food | 3,543 | 5,536 | 3,892 |
7-Zip-Komprimierung
Der 7-Zip Compression Benchmark bewertet die CPU-Leistung bei Komprimierungs- und Dekomprimierungsaufgaben und misst die Werte in GIPS (Giga Instructions Per Second) und CPU-Auslastung. Höhere GIPS und eine effiziente CPU-Auslastung weisen auf eine bessere Leistung hin.
Hier spielt das ThinkPad P16s Gen 4 seine Stärken voll aus. Überraschenderweise übertrifft es nicht nur das P14s Gen 6, sondern auch das mit einem Ultra 9 285H ausgestattete P16v Gen 3 in der Gesamtwertung (96.484 GIPS vs. 92.891 GIPS). Die Kombination aus dem Ultra 7 265H und der 16-Zoll-Kühlung sorgt für eine phänomenale, anhaltende Multi-Core-Leistung bei rechenintensiven Komprimierungs- und Dekomprimierungsaufgaben.
| 7-Zip-Komprimierungs-Benchmark (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Kompression | |||
| Aktuelle CPU-Auslastung | 1,272% | 1,221% | 1,340% |
| Aktuelle Bewertung/Nutzung | 6.148 GIPS | 7.143 GIPS | 7.727 GIPS |
| Aktuelle Bewertung | 78.199 GIPS | 87.232 GIPS | 103.552 GIPS |
| Resultierende CPU-Auslastung | 1,290% | 1,260% | 1,198% |
| Resultierende Bewertung/Nutzung | 6.217 GIPS | 7.210 GIPS | 7.768 GIPS |
| Resultierende Bewertung | 80.191 GIPS | 90.840 GIPS | 101.986 GIPS |
| Dekompression | |||
| Aktuelle CPU-Auslastung | 1,255% | 1,252% | 1,198% |
| Aktuelle Bewertung/Nutzung | 7.375 GIPS | 7.701 GIPS | 7.313 GIPS |
| Aktuelle Bewertung | 92.580 GIPS | 96.410 GIPS | 87.601 GIPS |
| Resultierende CPU-Auslastung | 1,254% | 1,217% | 1,236% |
| Resultierende Bewertung/Nutzung | 7.416 GIPS | 7.798 GIPS | 7.362 GIPS |
| Resultierende Bewertung | 92.953 GIPS | 94.943 GIPS | 90.982 GIPS |
| Gesamtbewertung | |||
| Gesamt-CPU-Auslastung | 1,272% | 1,238% | 1,275% |
| Gesamtbewertung/Nutzung | 6.816 GIPS | 7.504 GIPS | 7.565 GIPS |
| Gesamtbewertung | 86.572 GIPS | 92.891 GIPS | 96.484 GIPS |
Blackmagic RAW-Geschwindigkeitstest
Der Blackmagic RAW Speed Test ist ein Leistungsbenchmark, der die Leistungsfähigkeit eines Systems bei der Videowiedergabe und -bearbeitung mit dem Blackmagic RAW-Codec misst. Er bewertet, wie gut ein System hochauflösende Videodateien dekodieren und wiedergeben kann und gibt die Bildraten sowohl für die CPU- als auch für die GPU-basierte Verarbeitung aus.
Das P16s Gen 4 bietet eine starke CPU-Dekodierungsleistung und erreicht im 8K-CPU-Test 74 FPS. Damit liegt es vor dem P14s Gen 6 mit 65 FPS, jedoch knapp hinter dem P16v Gen 3 mit 76 FPS. Auch bei der GPU-Leistung überzeugte das P16s mit dem besten OpenCL-Ergebnis dieser Gruppe: 86 FPS, knapp vor dem P16v mit 84 FPS und deutlich vor dem P14s mit 63 FPS. Diese Ergebnisse machen das P16s zu einer leistungsstarken Plattform für mobile RAW-Videowiedergabe und Bearbeitungs-Workflows.
| Blackmagic RAW-Geschwindigkeitstest | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| 8K-CPU | 65 | 76 | 74 |
| 8K OPENCL | 63 | 84 | 86 |
Blackmagic Disk Speed Test
Der Blackmagic Disk Speed Test bewertet die Speicherleistung durch Messung der Lese- und Schreibgeschwindigkeiten und bietet Einblicke in die Fähigkeit eines Systems, datenintensive Aufgaben wie Videobearbeitung und die Übertragung großer Dateien zu bewältigen.
Die Speicherleistung ist durchweg sehr konstant. Die PCIe Gen 5 Performance SSD der P16s Gen 4, die aufgrund der Steckplatzbegrenzung mit PCIe 4.0-Geschwindigkeit arbeitet, liefert solide 5,169 MB/s beim Lesen und 4,624 MB/s beim Schreiben. Diese Werte liegen deutlich innerhalb der erwarteten Toleranzen für moderne Enterprise-Workstations und gewährleisten schnelle Dateiübertragungen sowie kurze Ladezeiten von Anwendungen.
| Blackmagic Disk Speed Test | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Lesen Sie mehr | 5,159.6 MB / s | 5,023.4 MB / s | 5,169.3 MB / s |
| Schreiben | 4,794.1 MB / s | 4,675.3 MB / s | 4,624.5 MB / s |
Mixer 4.5
Blender ist eine Open-Source-Anwendung für 3D-Modellierung. Dieser Benchmark wurde mit dem Blender Benchmark-Tool durchgeführt. Das Ergebnis wird in Samples pro Minute gemessen, wobei höhere Werte eine bessere Leistung anzeigen.
Beim CPU-Rendering bleibt die P16s Gen 4 in der gesamten Blender-Suite äußerst konkurrenzfähig. In Monster erreichte sie 120.23 Samples pro Minute und positionierte sich damit zwischen der P16v Gen 3 mit 128.24 und der P14s Gen 6 mit 118.71. In Junkshop landete die P16s mit 77.99 Samples pro Minute erneut im Mittelfeld, knapp hinter der P16v mit 79.18, aber vor der P14s mit 73.68. In Classroom übernahm die P16s mit 61.04 Samples pro Minute die Führung und übertraf sowohl die P14s mit 58.11 als auch die P16v mit 57.62. Insgesamt zeigt die P16s ein sehr ausgewogenes CPU-Rendering-Verhalten mit ausreichend thermischer Reserve, um auch bei unterschiedlich komplexen Szenen konstant gute Ergebnisse zu liefern.
| Blender-CPU (Samples pro Minute, höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Monster | 118.71 | 128.24 | 120.23 |
| Trödelladen | 73.68 | 79.18 | 77.99 |
| Klassenzimmer | 58.11 | 57.62 | 61.04 |
Auf GPU-Seite schneidet das P16s Gen 4 nahezu identisch zum P14s Gen 6 ab, was angesichts der Verwendung derselben RTX PRO 500 GPU in beiden Systemen zu erwarten war. Es erzielte 917.81 Punkte in Monster gegenüber 903.13 Punkten beim P14s, 628.51 Punkte in Junkshop gegenüber 620.11 Punkten und 538.79 Punkte in Classroom gegenüber 527.76 Punkten. Das P16v Gen 3 liegt dank seiner leistungsstärkeren RTX PRO 2000 in allen drei Szenen weiterhin deutlich vorn, dennoch bietet das P16s in seiner Hardwareklasse eine solide GPU-Rendering-Leistung.
| Blender-GPU (Samples pro Minute, höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Monster | 903.13 | 1,300.29 | 917.81 |
| Trödelladen | 620.11 | 643.87 | 628.51 |
| Klassenzimmer | 527.76 | 607.69 | 538.79 |
Y-Cruncher
y-cruncher ist ein multithreadfähiges und skalierbares Programm, das Pi und andere mathematische Konstanten auf Billionen von Stellen berechnen kann. Seit seiner Einführung im Jahr 2009 hat es sich zu einer beliebten Benchmarking- und Stresstest-Anwendung für Overclocker und Hardware-Enthusiasten entwickelt.
Der P16s Gen 4 erzielte in allen Testreihen die besten Ergebnisse bei der Y-Achsen-Berechnung. Er beendete den Test mit einer Milliarde Stellen in 27.472 Sekunden und lag damit vor dem P16v Gen 3 mit 32.690 Sekunden und dem P14s Gen 6 mit 34.056 Sekunden. Dieser Vorsprung setzte sich auch bei 2.5 Milliarden Stellen fort: Hier benötigte der P16s 81.702 Sekunden, verglichen mit 92.203 Sekunden beim P16v und 96.273 Sekunden beim P14s. Auch bei fünf Milliarden Stellen war der Vorsprung mit 186.141 Sekunden deutlich besser als mit 207.729 bzw. 216.487 Sekunden. Als einziges System dieser Gruppe schloss er zudem den Test mit zehn Milliarden Stellen in 405.978 Sekunden ab. Diese Ergebnisse zeigen, dass das P16s die Ultra 7 265H mit ausreichendem thermischen Spielraum kombiniert, um eine außergewöhnlich hohe Rechenleistung über lange Zeiträume aufrechtzuerhalten.
| Y-Cruncher (Je kürzer die Zeit, desto besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| 1 Milliarden | 34.056 s | 32.690 s | 27.472 s |
| 2.5 Milliarden | 96.273 s | 92.203 s | 81.702 s |
| 5 Milliarden | 216.487 s | 207.729 s | 186.141 s |
| 10 Milliarden | - | - | 405.978 s |
Geekbench 6
Geekbench 6 ist ein plattformübergreifender Benchmark, der die Gesamtsystemleistung misst.
Im Geekbench 6 erzielte das P16s Gen 4 mit 15,823 Punkten den höchsten CPU-Multicore-Wert dieser Gruppe und übertraf damit das P16v Gen 3 mit 15,185 Punkten trotz dessen höherwertigen Ultra-9-Prozessors. Die Singlecore-Leistung lag bei allen drei Systemen nahe beieinander, wobei das P16s 2,826 Punkte erreichte. Auch der OpenCL-Wert der GPU von 67,453 Punkten entspricht nahezu dem des P14s Gen 6 mit 66,784 Punkten, was angesichts der gemeinsamen RTX PRO 500-Grafikkarte zu erwarten war. Insgesamt zeichnet sich das P16s vor allem durch seine anhaltende CPU-Leistung aus, weniger durch die GPU-Leistung.
| Geekbench 6 (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| CPU | |||
| CPU Single-Core | 2,713 | 2,921 | 2,826 |
| CPU-Mehrkern | 12,781 | 15,185 | 15,823 |
| GPU | |||
| GPU OpenCL | 66,784 | 104,861 | 67,453 |
V-Ray
Der V-Ray Benchmark misst die Rendering-Leistung von CPUs, NVIDIA-GPUs oder beiden mithilfe der fortschrittlichen V-Ray 6-Engine. Er verwendet Schnelltests und ein einfaches Bewertungssystem, um Nutzern die Beurteilung und den Vergleich der Rendering-Fähigkeiten ihrer Systeme zu ermöglichen. Er ist ein unverzichtbares Werkzeug für Profis, die effiziente Einblicke in die Leistung gewinnen möchten.
Als reiner GPU-beschleunigter Rendering-Benchmark entsprechen die V-Ray-Ergebnisse exakt den Erwartungen. Das P16s Gen 4 (2,114) schneidet nahezu identisch ab wie das P14s Gen 6 und bleibt hinter der leistungsstärkeren RTX PRO 2000 im P16v zurück.
| Vray (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Score | 2,122 | 3,233 | 2,114 |
PCMark 10
PCMark 10 ist ein branchenüblicher Benchmark zur Messung der kompletten Systemleistung in modernen Büroumgebungen. Er bietet aktualisierte Workloads für Windows 10 und bewertet alltägliche Aufgaben wie Produktivität, Web-Browsing, Videokonferenzen und Content-Erstellung. Der Benchmark ist einfach durchzuführen, liefert mehrstufige Bewertungen (von der allgemeinen bis zur detaillierten Workload-Bewertung) und umfasst spezielle Tests zu Akkulaufzeit und Speicherkapazität. Obwohl UL Solutions mittlerweile Procyon für neuere, anwendungsbasierte Tests empfiehlt, bleibt PCMark 10 ein zuverlässiges und weit verbreitetes Tool zur Bewertung der allgemeinen PC-Leistung.
Das P16s Gen 4 erzielt solide 8,667 Punkte und positioniert sich damit genau zwischen dem ultramobilen P14s und dem P16v. Dies bestätigt die hervorragende Systemreaktionsfähigkeit für alltägliche Produktivität, Web-Browsing und komplexe Office-Anwendungen.
| PCMark 10 (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Score | 8,382 | 9,007 | 8,667 |
3DMark-CPU
Das 3DMark CPU-Profil bewertet die Prozessorleistung in sechs Threading-Stufen: 1, 2, 4, 8, 16 und maximal. Jeder Test verwendet dieselbe Boid-basierte Simulationslast, um die Skalierbarkeit der CPU bei unterschiedlichen Thread-Anzahlen und minimaler GPU-Beteiligung zu beurteilen. Der Benchmark hilft, die Single-Thread-Effizienz und das Multithreading-Potenzial für Aufgaben wie Gaming, Content-Erstellung und Rendering zu ermitteln. Ergebnisse mit acht Threads entsprechen häufig der Leistung aktueller DirectX-12-Spiele, während Ergebnisse mit 1–4 Threads ältere oder E-Sport-Spielszenarien widerspiegeln.
Das CPU-Profil zeigt ein interessantes Skalierungsverhalten bei unterschiedlicher Threadanzahl. Bei maximaler Threadanzahl und 16 Threads liegt das P16s Gen 4 (10,448 bzw. 10,423 Punkte) erwartungsgemäß knapp hinter dem P16v Gen 3 (11,218 bzw. 10,882 Punkte), da letzteres über einen leistungsstärkeren Ultra-9-Prozessor verfügt. Bei 8 Threads und weniger überholt das P16s das P16v jedoch deutlich: Es erreicht 7,403 Punkte gegenüber 7,049 Punkten bei 8 Threads und 4,595 Punkte gegenüber 4,039 Punkten bei 4 Threads. Die Single-Thread-Leistung ist bei allen drei Systemen praktisch identisch, was die gemeinsame Meteor-Lake-Architektur widerspiegelt.
| 3DMark CPU (Höhere Punktzahl ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Maximale Threads | 10,377 | 11,218 | 10,448 |
| 16-Threads | 10,294 | 10,882 | 10,423 |
| 8-Threads | 7,525 | 7,049 | 7,403 |
| 4-Threads | 4,400 | 4,039 | 4,595 |
| 2-Threads | 2,389 | 2,349 | 2,416 |
| 1-Threads | 1,222 | 1,224 | 1,227 |
3DMark-Speicher
Der 3DMark Storage Benchmark testet die Gaming-Leistung Ihrer SSD, indem er Aufgaben wie das Laden von Spielen, das Speichern von Spielständen, das Installieren von Spieldateien und das Aufzeichnen von Gameplay misst. Er bewertet die Leistung Ihres Speichers in realen Spielszenarien und unterstützt die neuesten Speichertechnologien, um präzise Leistungsdaten zu liefern.
Das Speichersubsystem bewältigt spieltypische Lade-, Speicher- und Installationsvorgänge reibungslos und erzielt dabei 1,797 Punkte. Dies bestätigt die Fähigkeit des Laufwerks, zufällige Lese-/Schreibvorgänge auch unter starker Multitasking-Belastung effizient auszuführen.
| 3DMark-Speicher (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Score | 1,700 | 1,895 | 1,797 |
PCMark-Akku
Zur Messung der Akkulaufzeit mobiler Systeme verwenden wir PCMark 10. Dieser Benchmark beinhaltet ein modernes Büro-Benchmark, das eine realistische Einschätzung der Akkulaufzeit bei typischen Bürotätigkeiten ermöglicht. Er simuliert alltägliche Büroaktivitäten wie das Schreiben von Dokumenten, das Surfen im Internet und die Teilnahme an Videokonferenzen, inklusive integrierter Inaktivitätsphasen, um die tatsächliche Laptop-Nutzung abzubilden. Dabei geht es nicht nur um Spitzenleistung, sondern vor allem um die Dauernutzung unter moderater Last. So lässt sich gut einschätzen, wie lange ein Laptop im Büroalltag voraussichtlich durchhält.
Der Test läuft in 10-Minuten-Zyklen ab und gleicht aktive Aufgaben mit Inaktivitätsphasen aus. Die Aufgaben Schreiben und Surfen im Internet umfassen etwa 4.5 Minuten Aktivität, gefolgt von 5.5 Minuten Inaktivität. Videokonferenzen hingegen sind mit 2 Minuten Aktivität und 8 Minuten Leerlauf weniger intensiv. Dieser Ansatz soll den tatsächlichen Akkuverbrauch genauer abbilden als die kontinuierliche Ausführung anspruchsvoller Aufgaben und Ihnen eine bessere Vorstellung von der Akkulaufzeit im Alltag vermitteln.
Die Akkulaufzeit des P16s Gen 4 zeigt, dass die leistungsstarke Hardware ihren Preis hat. Mit 6 Stunden und 51 Minuten im Modern Office Benchmark bleibt es einige Stunden hinter dem kleineren P14s Gen 6 (11 Stunden 48 Minuten) zurück. Dies ist der unvermeidliche Kompromiss zwischen einem stromintensiven Core Ultra 7 265H Prozessor und einem brillanten 16-Zoll-Display in einem schlanken Gehäuse. Zwar unterstützt das System Schnellladen, um den Akku schnell wieder auf 80 % aufzuladen, doch für Berufstätige, die einen ganzen Tag im Außendienst, in Laboren oder in aufeinanderfolgenden Meetings verbringen, ist es unerlässlich, das 100-Watt-Netzteil griffbereit zu haben.
| PCMark-Akku (höher ist besser) | Lenovo ThinkPad P14s Gen 6 (Intel Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) | Lenovo ThinkPad P16v Gen 3 (Intel Core Ultra 9 285H) (NVIDIA RTX PRO 2000) | Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 (Intel Core Ultra 7 265H)(NVIDIA RTX PRO 500) |
|---|---|---|---|
| Verstrichene Zeit | 11 Std. 48 Min. | 12 Hr | 6 Std. 51 Min. |
Fazit
Das ThinkPad P16s Gen 4 will die Lücke zwischen Portabilität und Leistung auf Workstation-Niveau schließen, und die Daten beweisen, dass dies größtenteils gelingt, wenngleich mit einigen wenigen Einschränkungen.
In puncto Rechenleistung ist dieses Gerät eine unerwartete Kraftentfaltung. Bei CPU-intensiven Aufgaben wie der 7-Zip-Komprimierung, y-cruncher und Geekbench 6 Multi-Core-Tests schnitt der Core Ultra 7 265H im P16s nicht nur gut ab, sondern übertraf sogar den höherwertigen Core Ultra 9 285H im ThinkPad P16v Gen 3 deutlich. Das 16-Zoll-Gehäuse bietet genau den nötigen Spielraum für die Kühlung, damit dieser Prozessor sein volles Potenzial ausschöpfen und eine phänomenale, dauerhafte Multithread-Leistung erbringen kann. In Kombination mit Lenovos legendärem, haptischem Tastatur- und Trackpad-Design ist es ein bemerkenswert effizienter Begleiter für Entwickler, Data Scientists und Ingenieure, die rechenintensive lokale Anwendungen durchführen – vorausgesetzt, sie befinden sich in der Nähe einer Steckdose.
Die Grafikleistung und Akkulaufzeit des Systems offenbaren jedoch seine Grenzen. Die verbaute 35-Watt-NVIDIA RTX PRO 500 ist primär auf Effizienz und leichte Beschleunigung ausgelegt. Zwar bewältigt sie KI-Inferenzaufgaben und die Generierung von Bildern mit geringem Stromverbrauch gut, stößt aber bei anspruchsvollerem 3D-Rendering und komplexer Navigation im Ansichtsfenster an ihre Grenzen. Zudem bedeutet die Akkulaufzeit von nur 5 Stunden und 43 Minuten, dass dieses Gerät nicht für den ganztägigen Einsatz unterwegs geeignet ist; die beeindruckende Rechenleistung entlädt den Akku deutlich schneller als bei vergleichbaren mobilen Alternativen.
Letztendlich ist das ThinkPad P16s Gen 4 kein vollwertiger Desktop-Ersatz für rechenintensive 3D-Animationen oder aufwendige CAD-Simulationen. Vielmehr ist es ein hochspezialisiertes Präzisionswerkzeug. Für IT-Experten, Netzwerk-Sicherheitsanalysten und Ingenieure, die hohe Rechenleistung, robuste KI-Beschleunigung und zuverlässige Stabilität in einem kompakten und leichten Format benötigen, ist das P16s Gen 4 die ideale mobile Workstation. Vergessen Sie nur nicht das Ladegerät!
ThinkPad P16s Gen 4 (16″ Intel) Mobile Workstation
Bestenliste: Das Lenovo ThinkPad P16s Gen 4 ist Teil des Testfelds in unserer Bestenliste der mobilen Workstations.




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