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HP EliteBook X G2i Testbericht: 17 Stunden Akkulaufzeit mit OLED-Display in einem nur 2.4 kg leichten Business-Flaggschiff

Privatkunden  ◇  Arbeitsplatz

Das HP EliteBook X G2i ist HPs Premium-Business-Notebook mit 14-Zoll-Bildschirm, und das Unternehmen macht aus dem KI-Branding kein Geheimnis: Die offizielle Modellbezeichnung lautet EliteBook X G2i 14-Zoll Notebook Next Gen AI PC. Unser Testgerät ist mit einem Intel Core Ultra 7 366H ausgestattet, einem Prozessor der Serie 3 Panther Lake mit 16 Kernen und vPro, 32 GB LPDDR5x-Arbeitsspeicher mit 8533 MT/s, einer 1 TB SK hynix Gen5 SSD und einem 14-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln. Es handelt sich um einen Copilot+-PC, der sich gezielt an Unternehmen richtet und in unseren Tests das beste Ergebnis im PCMark 10 Productivity-Test erzielte, das wir je bei einem Gerät dieser Klasse gemessen haben.

HP EliteBook X G2i in Atmospheric Blue, geschlossen, Dreiviertel-Rückansicht mit dem HP-Logo auf dem Deckel

HP positioniert diese Generation mit Wahlmöglichkeiten in zwei Bereichen, die bei den meisten Business-Laptops als fest vorgegeben gelten. Es gibt zwei Displayoptionen und das Gehäuse ist in drei Farben erhältlich: Eclipse Gray, Glacier Silver und Atmospheric Blue (unser Testgerät). Letzteres verleiht dem Laptop eine ungewöhnliche, individuelle Note in einem Segment, das üblicherweise auf Silber und Schwarztöne setzt. Unser Testgerät verfügte über zwei Displayoptionen: ein 1920×1200 OLED-Display mit 300 Nits Helligkeit und ein 3K-OLED-Display mit 120 Hz und 500 Nits Helligkeit. Höhere Auflösung und Helligkeit gehen allerdings mit einem höheren Akkuverbrauch einher, was sich in unseren Akkutests deutlich zeigte.

Zwei Konfigurationshinweise sind wichtig. Erstens: HP hat uns beide Modelle der Familie zur Verfügung gestellt: dieses EliteBook X G2i und sein Convertible-Pendant, das EliteBook X Flip G2i. Die vollständigen Benchmark-Ergebnisse beziehen sich auf das Clamshell-Modell; die Akkutests haben wir nur mit dem Flip durchgeführt, da sich die beiden Geräte deutlich im Display unterscheiden und wir den Einfluss des Panels auf die Laufzeit isolieren wollten. Das Flip wird im Abschnitt „Verarbeitung und Design“ kurz erwähnt, ist aber ansonsten nicht Gegenstand dieses Tests.

Zweitens, und das muss man ganz offen sagen: Unser Testgerät stellt nicht das Leistungsmaximum dieser Plattform dar. HP bietet das EliteBook X G2i mit zwei Grafikvarianten an: Die integrierte 4-Xe-Kern-Grafik in unserem Core Ultra 7 366H-Gerät, die HP als Standardkonfiguration für alltägliche Produktivität positioniert, und die 12-Xe-Kern-Variante Arc B390 im Core Ultra X7 358H, kombiniert mit einem 3K-OLED-Panel. Laut HP bietet diese Variante nahezu dedizierte GPU-Leistung für Analysen, Content-Erstellung und lokale KI-Anwendungen. HPs eigene Testergebnisse sprechen von einer 3.2-mal schnelleren KI-Bildgenerierung und 2.3-mal schnelleren hardwarebeschleunigten Workflows für die 12-Xe-Variante. Unsere Vergleichsdaten bestätigen diese Aussage: Derselbe Arc-B390-Chip im Dell Pro 5 14 Intel ist in Geekbench GPU Compute, Blender und Stable Diffusion 2.2- bis 2.3-mal schneller als unser Testgerät. Alle GPU-Ergebnisse in diesem Test sollten daher unter Berücksichtigung dieses Leistungsmaximums interpretiert werden. Wir haben den Volumen-Build getestet, nicht den schnellsten.

HP bietet für das EliteBook X G2i noch keinen vollständigen Konfigurator an. Die angegebenen Preise basieren daher auf dem aktuellen Lagerbestand und stellen kein individuelles Angebot dar. Unsere Konfiguration, das Core Ultra 7 366H mit 3K-OLED-Display (ohne Touchscreen), war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels nicht bestellbar. Das nächstliegende verfügbare Clamshell-Notebook ist das Arc B390-Modell, das wir in diesem Testbericht verwenden: das Core Ultra X7 358H mit derselben Ausstattung (32 GB RAM, 1 TB Festplatte und 3K-OLED-Display). Es ist mit 6,270 US-Dollar gelistet, wird aber im Rahmen der aktuellen HP-Aktion für 3,399 US-Dollar angeboten. Die Flip-Variante unserer 366H-Konfiguration kostet 2,999 US-Dollar. Die HP-Listenpreise beinhalten bereits hohe Rabatte, daher sind die im Handel erhältlichen Preise realistische Richtwerte.

HP EliteBook X G2i Spezifikationen

Normen HP EliteBook X G2i
Modell HP EliteBook X G2i 14-Zoll-Notebook der nächsten Generation mit KI-Unterstützung 
Prozessor Intel Core Ultra 7 366H vPro (Serie 3), 16 Kerne / 16 Threads, bis zu 4.8 GHz, 50 TOPS Intel AI Boost NPU
Grafiken Integrierte Intel-Grafik, 4 Xe-Kerne (HP bietet beim X7 358H eine 12-Kern-Variante der Arc B390-Architektur an)
Memory 32 GB LPDDR5x, 8533 MT/s, verlötet
Lagerung 1 TB SK hynix PCB01 (HFS001TFM9X187N), PCIe Gen5 NVMe
Präsentation 14-Zoll-3K-OLED-Display (2880 x 1800), 120 Hz, entspiegelt, 500 cd/m², 100 % DCI-P3-Farbraumabdeckung
Betriebssystem Windows 11 Pro, Copilot+ PC
Akku 68-Wattstunden-Batterie
Häfen 1 HDMI 2.1
1 Stereo-Kopfhörer/Mikrofon-Kombibuchse
1 Steckplatz für ein Nano-Sicherheitsschloss
1 USB Typ-A 5 Gbit/s Signalrate (stromversorgt)
2 Thunderbolt 4 mit USB Typ-C 40 Gbit/s Signalrate (USB Power Delivery 3.0, DisplayPort 2.1)
1 USB Typ-C 10 Gbit/s Signalrate (USB Power Delivery 3.0, DisplayPort 1.4)
Wireless Intel Wi-Fi 7 BE211 2×2, Bluetooth 6
Gewicht Ab 0.99 kg (2.18 lb) Getestete Clamshell-Verpackung: 2.4 lb/1.088 kg, 2-in-1-Verpackung: 3.18 lb/1.37 kg
Farbe Eclipse Gray, Glacier Silver, Atmospheric Blue (wie getestet)
Preis Die genaue Konfiguration ist derzeit nicht bestellbar; die nächstliegende verfügbare Konfiguration (Core Ultra X7 358H / Arc B390, 32 GB, 1 TB, 3K OLED) kostet zum jetzigen Zeitpunkt 3,399 US-Dollar.

Aufbau und Design

Das EliteBook X G2i ist HPs Flaggschiffmodell für Business-Notebooks, und unser Testgerät überzeugt mit seiner Farbe Atmospheric Blue, einer von drei verfügbaren Farben neben Eclipse Gray und Glacier Silver. Diese Farbauswahl ist in diesem Segment, in dem Silber üblicherweise dominiert, selten. Die Farbe Atmospheric Blue wirkt in natura eher professionell und seriös als auf Endverbraucher ausgerichtet, mit einem tiefen, matten Ton, der Fingerabdrücke gut kaschiert. Das Gehäuse wiegt in der leichtesten Ausführung ab 0.99 kg und ist nach MIL-STD 810H getestet, ENERGY STAR-zertifiziert und EPEAT Climate+ Gold-registriert. Unser Clamshell-Modell wog 2.4 kg, das 2-in-1-Modell 3.18 kg. Letzteres ist unserer Meinung nach hauptsächlich auf das Aluminium-Gehäuse des 2-in-1-Modells im Vergleich zum Kunststoff-Gehäuse der Clamshell-Version zurückzuführen.

Ein geöffnetes HP EliteBook X G2i mit eingeschaltetem 14-Zoll-Display liegt auf dem Labortisch.

HP hat uns beide Geräte dieser Familie zugeschickt, und die beiden machten auf Fotos zusammen gute Figur. Wir haben das Clamshell-Modell getestet. Das Convertible EliteBook X Flip G2i lässt sich in den Zeltmodus und anschließend in ein Tablet verwandeln und ist mit einem optionalen, wiederaufladbaren Stift kompatibel, der im Gehäuse verstaut wird. Das Flip verfügt in allen Modellen über Touchscreens und bietet nicht die hellsten Displayoptionen des Clamshell-Modells. Daher taucht es in unserer Akkutabelle, aber nicht an anderer Stelle in diesem Testbericht auf; die vier zusätzlichen Stunden Laufzeit sind auf den Unterschied im Display zurückzuführen.

HP EliteBook X Flip G2i im Zeltmodus neben dem HP EliteBook X G2i Clamshell

Unser Testgerät verfügt über ein 14-Zoll-3K-Display mit einer Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln und einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz – die Auflösung, die HP dem Topmodell vorbehält. Die Zwei-Bildschirm-Strategie ist hier besonders interessant: Die Standardkonfigurationen bieten WUXGA-Auflösung (1920 x 1200 Pixel) in verschiedenen Helligkeitsstufen bis hin zur 800-Nit-Sure-View-Option mit Sichtschutz, während die 3K-Variante mit OLED-Display ausgestattet ist, darunter eine 700-Nit-Tandem-OLED-Touch-Variante. Das ist eine beachtliche Bandbreite für ein einziges Gehäuse und bedeutet, dass zwei EliteBook X G2i-Geräte auf demselben Schreibtisch mit völlig unterschiedlichen Bildschirmen ausgestattet sein können.

HP bewirbt das neue Tandem OLED-Display an der Spitze dieser Produktreihe als deutlich heller, mit doppelter Lebensdauer des Panels und geringerem Stromverbrauch. Obwohl unser helleres Modell nicht über das Vollglasdisplay des Touchscreen-Pendants verfügt, liefert es dank seiner 3K-Auflösung dennoch ein brillantes Bild, wie unten dargestellt. Dieses Display dürfte insbesondere bei hellem Licht oder im Freien eine bessere Leistung erbringen.

Nahaufnahme des HP EliteBook X G2i-Displays mit Webinhalten

Die Tastatur verfügt über HPs spritzwassergeschütztes Premium-Layout mit Hintergrundbeleuchtung. Ihr besonderes Merkmal ist unsichtbar: Die Tastatur ist oben montiert und lässt sich in drei Schritten schraubenlos abnehmen. Laut HP dauert der Austausch nur etwa zehn Minuten. Im Vergleich dazu benötigen Konkurrenzmodelle deutlich mehr Schrauben und eine vollständige Demontage, um an eine unten montierte Tastatur zu gelangen. HP bietet ein separates Tastatur-Austauschset für ca. 100 bis 150 US-Dollar pro Workshop an. Über einen auf der Unterseite eingravierten QR-Code kann man das Ersatzteil direkt bestellen. Der Ein-/Ausschalter ist mit dem Fingerabdruckleser ausgestattet, sodass ein einziger Druck zum Starten und zur Authentifizierung genügt.

HP EliteBook X G2i Tastaturabdeckung mit hintergrundbeleuchteter Tastatur, Glas-Trackpad und EliteBook X-Branding

Ein Aspekt, dem Käufer oft wenig Beachtung schenken, ist das Trackpad. Dieses Trackpad verfügt über ein haptisches Design und ist laut HP in dieser Generation etwa 23 % größer. Es besitzt eine abgerundete Kante, die gleichzeitig als Schieberegler für Helligkeit und Lautstärke dient, und ist ein separates Modul, das sich austauschen lässt, ohne die Tastatur zu beeinträchtigen. Unsere Testgeräte sind mit haptischen Touchpads ausgestattet, deren Klickempfindlichkeit und haptische Intensität sich direkt in den Windows-Einstellungen anpassen lassen. Zudem bieten sie anpassbare Mehrfingergesten zur Steuerung von Medien, Apps und Desktop.

Nahaufnahme des Trackpads und der Handballenauflage des HP EliteBook X G2i.

Über dem Display befindet sich die 5-Megapixel-Infrarotkamera, die Windows Hello steuert und die Poly Camera Pro-Technologie von HP nutzt. Diese führt Funktionen wie Bildausschnitt, Spotlight, Hintergrundunschärfe und virtuelle Hintergründe auf der NPU statt auf der CPU aus – ein wichtiger Bestandteil der KI-gestützten PC-Technologie, der sich in unseren Procyon-NPU-Tests bestätigt. Dynamische Sprachpegelanpassung und KI-Rauschunterdrückung sorgen für optimale Audioqualität.

Oberer Rahmen des HP EliteBook X G2i mit der 5-MP-IR-Kamera

Die Anschlussmöglichkeiten sind umfangreicher als das schlanke Gehäuse vermuten lässt. An einer Seite befinden sich HDMI 2.1, zwei Thunderbolt 4 USB-C-Anschlüsse und die Kopfhörerbuchse; an der anderen Seite ein dritter USB-C-Anschluss, ein USB-A-Anschluss mit Stromversorgung für ältere Peripheriegeräte und der Steckplatz für ein Kensington-Schloss. Optional kann auch eine Nano-SIM-Karte für WWAN-Konfigurationen eingesetzt werden. Für drahtlose Verbindungen sorgt Intel Wi-Fi 7 BE211 mit Bluetooth 6.

HP EliteBook X G2i edge mit HDMI 2.1, zwei Thunderbolt 4 USB-C-Anschlüssen und Kopfhöreranschluss

Es ist wichtig zu erwähnen, dass wir bei praktischen Tests der Clamshell-Variante des EliteBook X G2i eine deutliche Durchbiegung in der Mitte des oberen Gehäuseteils feststellten. Diese war zwar beim einhändigen Tragen im geschlossenen Zustand spürbar, beim Öffnen des Deckels an einer Ecke jedoch kaum vorhanden. Beim 2-in-1-Modell konnten wir keine Durchbiegung feststellen, was vermutlich auf Materialunterschiede zwischen den Varianten zurückzuführen ist. Das Clamshell-Modell bietet ein geringes Gewicht und ist somit besonders portabel, während das 2-in-1-Modell etwas schwerer ist, dafür aber durch die Klappfunktion ein steiferes Gehäuseteil besitzt.

HP EliteBook X G2i edge mit USB-C, USB-A mit Stromversorgung und Nano-Sicherheitsschloss-Steckplatz

Die Unterseite verfügt über ein einzelnes Lüftungsfeld mit zwei Lüftern. HPs SmartSense nutzt Bewegungssensoren, um zwischen Schoß- und Tischnutzung zu unterscheiden und die Kühlung der Unterseite entsprechend anzupassen. Der Smart Resource Optimizer priorisiert Vordergrundanwendungen und sorgt laut HP für bis zu 15 % bessere Leistung unter Volllast. Ein Akku-Verlängerungsmodus bei den Intel-Modellen reduziert Bildwiederholfrequenz, Helligkeit und Konferenzfunktionen, bietet laut HP aber bis zu zwei zusätzliche Stunden Akkulaufzeit.

Unterseite des HP EliteBook X G2i mit den Lufteinlassöffnungen

Das Innenlayout ist so funktional, wie es die Tastatur vermuten lässt: Zwei Lüfter oben, der 68-Wh-Akku mit langer Lebensdauer (6 Zellen) unten und die M.2-SSD unter einer Abdeckung. Der Akku ist in 30 Minuten auf 50 % geladen, und HP liefert außerdem ein weltweit einsetzbares Akku-Austauschset für einen kompletten Austausch mit. Für IT-Flotten bedeutet dies, zusammen mit der austauschbaren Tastatur, den Unterschied zwischen einer Reparatur am Arbeitsplatz und einem Gehäusetausch. Nachhaltigkeit wird großgeschrieben: Laut HP bestehen 80 % der Hauptkomponenten aus recycelten Materialien, bis hin zu Magnesium aus recycelten Felgen und Ruß aus Reifen. Das neu gestaltete 100-W-GaN-Netzteil in unserem Lieferumfang besteht zu mindestens 90 % aus recyceltem Kunststoff.

Innenleben des HP EliteBook X G2i mit zwei Lüftern und dem 68-Wh-Akku

HP EliteBook X G2i-Leistung

Unser Testgerät ist mit einem Core Ultra 7 366H mit integrierter Intel-Grafik, 32 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher (8533 MT/s) und einer 1 TB SK hynix Gen5 SSD ausgestattet und läuft unter Windows 11 Pro. Die Benchmarks wurden im Energiesparmodus „Höchste Leistung“ durchgeführt. Für die Akkulaufzeittests konfigurierten wir das System im Energiesparmodus „Ausbalanciert“ und stellten die Bildschirmhelligkeit auf 50 % ein.

Zum Vergleich haben wir das Dell Pro 7 14 Intel (Core Ultra 7 366H, 64 GB) herangezogen, das denselben Prozessor und dieselbe integrierte Grafik wie unser Testgerät besitzt und uns somit einen direkten Vergleich ermöglicht; das Dell Pro 5 14 Intel (Core Ultra X7 368H, Arc B390, 64 GB), dessen 12-Kern-Xe-GPU einen guten Vergleichswert für die von uns nicht getestete EliteBook X G2i-Konfiguration bietet; und das Lenovo ThinkPad P14s Gen 7 (Core Ultra 7 366H, RTX PRO 1000, 64 GB) als Referenzgerät der Workstation-Klasse, ebenfalls mit demselben Prozessor. Alle drei Vergleichssysteme verfügen über 64 GB Arbeitsspeicher, unser Testgerät hingegen über 32 GB. Einige Vergleichszellen sind nicht verfügbar, da der Test eines Systems vor einem Benchmark in der aktuellen Testreihe durchgeführt wurde.

PCMark 10

PCMark 10 misst die allgemeine Systemleistung bei alltäglichen Aufgaben wie Web-Browsing, Videokonferenzen, Tabellenkalkulationen und Content-Erstellung und bietet so einen umfassenden Überblick über die Stärken eines Systems. Höhere Werte sind besser.

PCMark 10 HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
Gesamtnote 9,209 8,438 7,945 9,083
Essentials 10,760 10,981 10,751 10,686
Produktivität 18,859 13,992 13,821 16,501
Erstellung digitaler Inhalte 10,445 10,610 9,158 11,534

 

Mit einem Gesamtergebnis von 9,209 Punkten führt das System alle Vergleichssysteme an, doch die Produktivitäts-Teilwertung ist das Highlight: 18,859 Punkte sind der höchste Wert, den wir in dieser Klasse je gemessen haben – 14 % mehr als beim ThinkPad und rund 35 % mehr als bei den beiden Dell Pro-Modellen. Ausschlaggebend hierfür ist die Punktzahl von 23,502 im Tabellenkalkulations-Test. Im Bereich „Digitale Inhaltserstellung“ liegt das System im Mittelfeld und kann sich mit einer 8-Kern-Xe-iGPU gegen die Arc- und RTX-Chips der anderen Geräte messen.

PCMark 10 Modern Office Akku

Der Akkutest führt im Ausgewogenen Modus bei 50 % Bildschirmhelligkeit wiederholt gängige Büroaufgaben aus, bis der Akku den Abbruchpunkt erreicht. Dies ist eine realistische Belastung des gesamten Systems und kein simulierter Leerlaufverbrauch. Daher entspricht das Ergebnis weitgehend dem Akkuverbrauch während eines produktiven Arbeitstages. Längere Laufzeiten sind wünschenswert. Die Tabelle enthält zusätzlich das EliteBook X Flip G2i, dessen Akku wir speziell getestet haben, um den Einfluss des Displays auf die Laufzeit zu isolieren. Beide Systeme basieren auf derselben Plattform, verfügen aber über unterschiedliche Displays.

Moderne Bürobatterie HP EliteBook X G2i HP EliteBook X Flip G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
Laufzeit (je höher, desto besser) 17 Stunden 13 Minuten 21 Stunden 20 Minuten* 26 Stunden 18 Minuten 26 Stunden 48 Minuten 15 Stunden 52 Minuten

 

*Das Flip-Ergebnis ist die im Testprotokoll aufgezeichnete Laufzeit; der Lauf endete nach 21 Stunden und 20 Minuten mit einem Benchmark-Fehler.

17 Stunden und 13 Minuten reichen für zwei Arbeitstage, doch das Gerät liegt im Mittelfeld: Beide Dell Pro-Modelle erreichen über 26 Stunden Laufzeit, und das Flip übertrifft sein Clamshell-Pendant mit demselben Chip um mehr als vier Stunden. Dieser Unterschied ist auf das Display zurückzuführen und der deutlichste Beweis in diesem Test: Die Wahl des Panels ist entscheidend für die Akkulaufzeit dieser Plattform. HPs eigene Tests bestätigen dies im größeren Maßstab: Laut internen Angaben von HP erreichte das 300-Nit-OLED-Display rund 31 Stunden Videowiedergabe, das 500-Nit-Panel hingegen nur rund 23 Stunden.

Geekbench 6

Geekbench 6 misst die Prozessorleistung anhand einer Mischung gängiger Aufgaben und liefert separate Ergebnisse für Single-Core- und Multi-Core-Workloads sowie GPU-Rechenleistung über OpenCL und Vulkan. Höhere Werte sind besser. Die Dell Pro-Tests wurden vor unseren GPU-Rechenmessungen in diesem Test durchgeführt, daher sind diese Werte nicht verfügbar.

Geekbench 6 HP EliteBook X G2i (Intel-Grafik) Dell Pro 7 14 Intel (Intel-Grafik) Dell Pro 5 14 Intel (Arc B390) Lenovo ThinkPad P14s Gen 7 (RTX PRO 1000)
CPU Single-Core 2,804 2,862 2,968 2,808
CPU-Mehrkern 16,390 16,787 16,874 16,319
GPU OpenCL 24,453 23,741 32,458 87,537
GPU Vulkan 26,528 25,533 43,382 73,204

 

Die drei 366H-Systeme liegen bei der CPU-Leistung innerhalb von 3 % beieinander, wobei der X7 368H im Dell Pro 5 14 die Nase vorn hat. Die integrierte Grafik des Testgeräts erreicht 24,453 Punkte in OpenCL und 26,528 Punkte in Vulkan – Werte, die die RTX PRO 1000 mehr als verdreifacht. Innerhalb der Grenzen integrierter Chips entspricht dies genau dem erwarteten Leistungsniveau dieser iGPU.

Geekbench 7

Geekbench 7 ergänzt die Suite neben Geekbench 6, sobald mehr Vergleichsdaten vorliegen. Es verwendet aktualisierte Workloads und einen neu berechneten Bewertungsbereich, daher sind die Ergebnisse der beiden Versionen nicht direkt vergleichbar. Höhere Werte sind besser.

Geekbench 7 HP EliteBook X G2i (Intel-Grafik) Dell Pro 7 14 Intel (Intel-Grafik) Dell Pro 5 14 Intel (Arc B390) Lenovo ThinkPad P14s Gen 7 (RTX PRO 1000)
CPU Single-Core 2,527 2,589 2,701 2,533
CPU-Mehrkern 17,345 17,805 18,737 17,651
GPU OpenCL 23,737 23,876 54,664 75,340
GPU Vulkan 23,036 23,484 47,233 70,067

 

Die Ergebnisse der Silizium-zu-Silizium-Berechnungen liegen eng beieinander: 2,527 und 17,345 Punkte gegenüber 2,589 und 17,805 Punkten beim Dell Pro 7 14 mit demselben Prozessor. Die beiden integrierten GPUs liegen in beiden APIs innerhalb von 2 % beieinander. Die Arc B390 im Dell Pro 5 14 verdoppelt die iGPU-Berechnungswerte mehr als und gibt damit einen guten Vorgeschmack darauf, was die ungetestete X7 358H EliteBook-Konfiguration leisten würde.

Cinebench 2026

Cinebench 2026 ist die aktuelle Version der Cinebench-Reihe und die einzige, über die wir berichten. Sie testet die CPU- und GPU-Leistung mit Maxons Redshift-Rendering-Engine, die auf dem neuesten Cinema 4D-Code basiert. Da Code- und Compileränderungen die Szenendarstellung beschleunigen, verwenden die Ergebnisse einen angepassten Bereich und sind nicht mit früheren Cinebench-Versionen vergleichbar. Der GPU-Test läuft nicht auf der integrierten Intel-Grafik, daher wird hier nur für ThinkPads mit dedizierter GPU ein GPU-Ergebnis angezeigt.

Cinebench 2026 HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
CPU-Single-Thread 494 511 530 502
CPU mit mehreren Threads 4,060 3,807 3,656 4,492
GPU N / A N / A N / A 34,437

 

Das Testgerät erzielt mit 4,060 Punkten das beste Multithread-Ergebnis der drei integrierten Systeme und liegt damit 7 % vor dem Dell Pro 7 14 mit identischer CPU. Das RTX-gekühlte ThinkPad führt jedoch weiterhin mit 4,492 Punkten. Beim Singlethread-Test sieht es anders aus: Hier liegt das EliteBook mit 7 % Rückstand am Ende des Feldes.

3DMark CPU-Profil

Das 3DMark CPU-Profil misst die CPU-Leistung bei einer festen Anzahl von Threads und zeigt, wie ein System von der Single-Thread-Auslastung bis zur Volllast skaliert. Höhere Werte sind besser. Die Dell Pro-Tests wurden vor diesem Test in unserer Testreihe durchgeführt, daher sind ihre Werte nicht verfügbar.

3DMark CPU-Profil HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
Maximale Threads 9,179 9,699 10,370 10,500
16-Threads 8,995 9,679 10,355 10,421
8-Threads 5,814 6,450 6,669 6,550
4-Threads 3,812 4,240 4,256 4,219
2-Threads 2,095 2,230 2,269 2,251
1 Thema 1,108 1,163 1,181 1,165

 

Die Skalierung verläuft geordnet von 1,108 Threads bei einem Thread auf 9,179 bei maximaler Threadanzahl, doch das ThinkPad ist bei gleichem Prozessor in jeder Stufe führend – mit einem Vorsprung von 13 % bei voller Auslastung. Der thermische Spielraum unter Dauerlast dürfte der entscheidende Unterschied zwischen einem 3 kg leichten Business-Gehäuse und einer robusteren Workstation sein.

7-Zip-Komprimierung

Der integrierte 7-Zip-Benchmark misst die Geschwindigkeit der Datenkomprimierung und -dekomprimierung durch den Prozessor mithilfe mehrerer Threads. Der Test wird mit einem 128 MB großen Wörterbuch in zehn Durchläufen ausgeführt. Höhere GIPS-Werte sind besser. In den Dell Pro-Tests wurde nur die Gesamtwertung erfasst, daher sind die Werte für Komprimierung und Dekomprimierung nicht verfügbar.

7-Zip 24.09 (GIPS) HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
Komprimieren 89.259 83.281 93.417 90.364
Dekomprimieren 86.189 76.774 89.181 90.526
Gesamtbewertung 87.724 80.027 91.299 90.445

 

Mit einer Gesamtleistung von 87.724 GIPS übertrifft es das Dell Pro 7 14 mit identischer CPU um 8 % und liegt nur 3 % hinter dem Spitzenreiter ThinkPad. Bei einem 32-GB-System im Vergleich zu 64-GB-Systemen ist die Speicherkapazität in dieser Anwendung eindeutig nicht der limitierende Faktor.

Y-Cruncher

Der y-cruncher-Test misst, wie schnell der Prozessor eine große Anzahl von Nachkommastellen von Pi berechnen kann, was die CPU und den Arbeitsspeicher stark beansprucht. Der BBP-Test hingegen extrahiert die hexadezimalen Nachkommastellen von Pi. Die Ergebnisse werden in Sekunden angegeben, daher sind kürzere Zeiten besser. Das Testgerät konnte die Berechnung mit 5 Milliarden Nachkommastellen nicht durchführen, da der Arbeitsspeicher von 32 GB nicht ausreichte. In den weniger anspruchsvollen Tests konnte es jedoch mit den Dell-Geräten mithalten.

y-cruncher (Sekunden, je niedriger, desto besser) HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
Pi 1B 34.920 34.775 29.405 26.685
Pi 2.5B 97.527 104.586 90.719 76.787
Pi 5B N / A 240.554 204.685 172.994
Pi BBP 1B 1.842 1.835 1.718 1.621
Pi BBP 10B 22.451 21.280 20.212 18.200
Pi BBP 100B 269.011 301.611 256.416 219.969

 

Bei einer Milliarde Stellen liegt der Unterschied zwischen dem Testgerät und dem Dell Pro 7 14 nur minimal – ein zu erwartendes Verhalten bei identischer Chipstruktur. Besonders auffällig ist die 5B-Zeile: Hier zeigt sich erstmals der konkrete Kostenfaktor der 32-GB-Konfiguration in diesem Test. Die 64-GB-Geräte bewältigen diese Aufgabe problemlos, während das Testgerät nicht starten kann.

Mixer

Der Blender-Benchmark misst die Rendering-Leistung anhand von drei verschiedenen 3D-Szenen: Monster, Schrottplatz und Klassenzimmer. Die Ergebnisse werden in Samples pro Minute (SPM) angegeben, höhere Werte sind also besser. Wir testen sowohl auf der CPU als auch auf der GPU. Da die Ergebnisse nicht versionsübergreifend vergleichbar sind, geben wir hier die Werte der aktuellen Version 5.2 an.

Blender 5.2 (Samples/min) HP EliteBook X G2i (Intel-Grafik) Dell Pro 7 14 Intel (Intel-Grafik) Dell Pro 5 14 Intel (Arc B390) Lenovo ThinkPad P14s Gen 7 (RTX PRO 1000)
GPU
Monster 250.14 254.40 560.28 922.95
Trödelladen 154.95 189.59 466.36 795.65
Klassenzimmer 149.90 152.73 414.57 625.62
CPU
Monster 118.87 107.87 129.61 131.08
Trödelladen 84.95 78.06 90.52 97.76
Klassenzimmer 57.45 53.90 62.20 68.45

 

Die GPU-Rendering-Leistung entspricht exakt der Leistung des Chips: 250 Samples pro Minute im Monster-Benchmark gegenüber 254 Samples für die gleiche integrierte GPU im Dell Pro 7 14. Die Arc B390 im Dell Pro 5 14 erreicht die 2.2-fache und die RTX PRO 1000 die 3.7-fache Geschwindigkeit. Die CPU-Rendering-Leistung ist deutlich besser: Das Testgerät liegt in allen drei Szenen vor seinem Chip-Pendant.

LuxMark

LuxMark ist ein OpenCL-Rendering-Benchmark, der auf LuxCoreRender basiert und in den Szenen „Halle“ und „Essen“ ausgeführt wird. Höhere Punktzahlen sind besser.

LuxMark v4 HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
Halle 2,481 2,168 3,287 11,342
Essen - Food 1,058 880 1,585 4,103

 

Mit 2,481 Punkten bei Hall und 1,058 Punkten bei Food liegt das Testgerät 14 % bzw. 20 % vor dem Dell Pro 7 14 mit der gleichen CPU. Darüber hinaus besteht der übliche Unterschied zwischen integrierter und dedizierter Grafik: Die Arc B390 legt noch einmal etwa ein Drittel drauf, und die RTX PRO 1000 des ThinkPad spielt in einer ganz anderen Liga.

V-Ray

V-Ray misst die Leistung des GPU-Path-Tracings in virtuellen Pfaden (vpaths) mithilfe des Produktions-Renderers von Chaos. Je höher der Wert, desto besser. Die RTX-Engine benötigt NVIDIA-Hardware, daher wird hier nur beim ThinkPad ein Ergebnis angezeigt.

V-Ray GPU (vpaths) HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
CUDA-Engine 850 775 919 1,568
RTX-Engine N / A N / A N / A 2,589

 

Die 850 V-Pfade über den CUDA-kompatiblen Pfad liegen 10 % über dem Silizium-Pendant und 8 % unter dem Arc B390. Wie bei allen GPU-Rendering-Tests in diesem Test erfolgt der Klassenwechsel von der dedizierten Grafikkarte zur integrierten, nicht umgekehrt.

Blackmagic RAW-Geschwindigkeitstest

Der Blackmagic RAW-Geschwindigkeitstest misst, wie schnell ein System Blackmagic RAW-Material auf CPU und GPU dekodieren kann. Die Ergebnisse werden in Bildern pro Sekunde (FPS) bei 8K und 12:1-Komprimierung angegeben. Je höher der Wert, desto besser. Die Dell Pro-Tests wurden vor diesem Test in unserer Testreihe durchgeführt, daher sind deren Spezifikationen nicht verfügbar.

Blackmagic RAW-Geschwindigkeitstest HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
8K 12:1 CPU (fps) 72 68 76 77
8K 12:1 GPU (fps) 48 48 86 96

 

Die CPU-Dekodierung mit 72 fps liegt knapp hinter den 77 fps des ThinkPad, während die GPU-basierte Dekodierung mit 48 fps nur die Hälfte der Leistung der RTX PRO 1000 erreicht. Für die Bearbeitung von 8K-Videos ohne Proxy ist dieses Gerät daher vor allem auf seine CPU angewiesen.

Topaz Video AI

Der Topaz Video AI Benchmark misst die Leistung von KI-Video-Upscaling und Frame-Interpolation in Bildern pro Sekunde für die verschiedenen Verbesserungsmodelle der Anwendung bei einer Eingangsauflösung von 1080p, wobei höhere Werte besser sind. Das 16X Slowmo Aion-Modell konnte auf dem Testgerät nicht vollständig ausgeführt werden, ein Fehler, den wir auch bei anderen Systemen mit integrierter Intel-Grafik festgestellt haben.

Topaz Video AI (fps) HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel (Arc B390) Lenovo ThinkPad P14s Gen 7 (RTX PRO 1000)
Artemis 1X / 2X / 4X 2.45 / 2.48 / 0.91 2.51 / 2.53 / 0.95 6.27 / 5.23 / 1.88 5.17 / 3.19 / 1.12
Iris 1X / 2X / 4X 2.44 / 1.40 / 0.43 2.38 / 1.37 / 0.42 5.06 / 3.10 / 0.93 5.91 / 3.12 / 1.01
Proteus 1X / 2X / 4X 2.59 / 2.86 / 1.11 2.52 / 2.76 / 1.06 6.37 / 6.03 / 2.42 4.78 / 3.14 / 1.05
Gaia 1X / 2X / 4X 1.34 / 0.91 / 0.69 1.31 / 0.89 / 0.67 3.27 / 2.24 / 1.47 1.62 / 1.13 / 0.79
Nyx 1X / 2X 0.72 / 0.72 0.71 / 0.71 1.56 / 1.52 2.40 / 2.09
Hyperion HDR 1X 2.08 2.02 3.13 14.56
4x Zeitlupe Apollo / APFast 4.61 / 16.06 3.08 / 14.64 8.52 / 24.27 10.39 / 29.94
16x Zeitlupe Aion DNF DNF DNF N / A

 

Das Testgerät und das Dell Pro 7 14 arbeiten in allen Modellen nahezu synchron, meist mit Abweichungen von nur wenigen Hundertstelsekunden pro Frame – ein Beweis für die hohe Qualität der verwendeten Chips. Der Arc B390 verdoppelt den Durchsatz bei den verbesserten Modellen nahezu, und der Interpolationsfehler bei Aion ist weiterhin ein Problem der Intel-iGPU und nicht von HP.

UL Procyon KI-Textgenerierung

Der Procyon AI Text Generation Benchmark misst die lokale LLM-Inferenz anhand von vier Modellen mit zunehmender Größe – Phi, Mistral, Llama3 und Llama2 –, die hier mit OpenVINO auf der integrierten GPU ausgeführt werden. Das Pro 5 14 verfügt zwar über eine leistungsstärkere CPU und eine bessere iGPU als die anderen Vergleichsgeräte, aber wir müssen abwarten, wie es sich im Vergleich zur RTX PRO 1000 des ThinkPad P14s Gen 7 schlägt. Beim Testen der RTX PRO 1000 muss eine andere Inferenz-Engine verwendet werden: ONNX Runtime, da OpenVINO nur mit Intel-Prozessoren kompatibel ist. Höhere Werte sind besser.

Procyon KI-Textgenerierung HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7 (IGPU / RTX PRO 1000)
Phi 1,082 1027 1772 1071 / 1,618
Mistral 1,053 1027 1767 1058 / 1,397
Lama3 952 1014 1741 1047 / 1,252
Lama2 993 1009 1731 1012 / DNF

 

Im Vergleich mit dem Dell Pro 7 14, das über denselben Chip verfügt, ist das Ergebnis recht eng: Phi liegt 55 Punkte vor Mistral, und Llama 3 26 Punkte vor Dell. Llama 3 vergrößert den Abstand in die andere Richtung und begünstigt Dell mit einem Vorsprung von 62 Punkten gegenüber Llama 2 und 16 Punkten gegenüber Llama 2. Das Pro 5 14 führt die Vergleichsgruppe mit großem Abstand an, was auf seine leistungsstärkere CPU und iGPU zurückzuführen ist. Es übertrifft in diesem Test sogar die RTX PRO 1000. Dieses Ergebnis dürfte auf die einheitliche Speicherkonfiguration des Arc B390 im Vergleich zum dedizierten VRAM der RTX-GPU zurückzuführen sein.

UL Procyon KI-Bildgenerierung

Der Procyon AI Image Generation Benchmark misst die lokale Stable-Diffusion-Inferenz, die hier über OpenVINO auf der integrierten GPU ausgeführt wird. Der INT8-Test verwendet das quantisierte SD-1.5-Modell. Höhere Werte sind besser.

Procyon KI-Bildgenerierung HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel (Arc B390) Lenovo ThinkPad P14s Gen 7 (RTX PRO 1000)
SD 1.5 FP16 258 258 635 943
SD 1.5 INT8 3,529 3,575 7,693 12,403
SDXL FP16 307 268 646 765

 

SD 1.5 FP16 liefert 258 Punkte und entspricht damit exakt dem Dell Pro 7 14, während INT8 innerhalb von 1.3 % liegt. Wie bereits erwähnt, bietet das Dell Pro 5 14 dank seiner höherwertigen iGPU einen leichten Leistungsschub, und das ThinkPad P14s Gen 7 demonstriert seine RTX PRO 1000.

UL Procyon AI Computer Vision

Der Procyon AI Computer Vision Benchmark misst die Inferenzleistung verschiedener neuronaler Netze, darunter MobileNet V3, ResNet 50, Inception V4, YOLO V3, DeepLab V3 und REAL-ESRGAN. Die WinML-Tests nutzen float32 auf CPU und GPU und ermöglichen so einen direkten Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern. Höhere Werte sind besser.

Procyon AI Computer Vision (WinML) HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
CPU 126 121 119 134
GPU 205 205 398 426

 

Im Computer-Vision-Test zeigen sich erneut enge Vergleiche mit 126 Punkten für die CPU und 205 Punkten für die GPU, was fast dem Ergebnis des Dell Pro 7 14 mit 121 Punkten für CPU und 205 Punkten für GPU entspricht. Es liegt zwar immer noch hinter dem Dell Pro 5 14 und dem Lenovo zurück, die über bessere GPUs verfügen, aber die CPU-Ergebnisse lagen alle innerhalb von 15 Punkten beieinander.

SPECviewperf 15

SPECviewperf 15 misst die Grafikleistung anhand von Ansichtssätzen, die aus professionellen Anwendungen in den Bereichen CAD, 3D-Modellierung, Rendering, Engineering und medizinische Visualisierung stammen und hier in 1080p wiedergegeben werden. Höhere Werte sind besser, allerdings handelt es sich hier um ein Business-Notebook und nicht um eine zertifizierte Workstation. Daher dienen diese Ergebnisse eher als Kontext und nicht als Kaufkriterium.

SPECviewperf 15 (FHD) HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel (Arc B390) Lenovo ThinkPad P14s Gen 7 (RTX PRO 1000)
3dsmax-08 8.70 9.58 20.21 28.20
Mixer-01 9.26 9.11 21.19 40.69
catia-07 5.66 5.27 10.27 43.36
creo-04 18.85 18.27 32.53 107.59
Energie-04 3.62 3.68 10.78 45.79
enscape-01 6.29 6.22 14.28 25.45
maya-07 52.56 49.54 82.42 112.84
medizinisch-04 9.97 9.91 22.96 86.38
snx-05 37.45 37.74 46.22 103.61
Solidworks-08 12.37 11.86 23.60 53.63
unreal_engine-01 21.47 21.36 38.77 49.24

 

Das Testgerät und das Dell Pro 7 14 liegen in allen elf Betrachtungssätzen innerhalb weniger Prozentpunkte – ein weiteres Beispiel für eine nahezu identische Chiptechnologie. Das Arc B390 übertrifft in den meisten Betrachtungssätzen etwa die doppelte Leistung, und die RTX PRO 1000 liegt deutlich vorn und ist in einer Tabelle das Premium-Modell unter den zertifizierten Workstations.

SPECworkstation 4

SPECworkstation 4 misst die Leistung von Workstations hinsichtlich CPU, Grafik, Speicher, KI und branchenspezifischer Workloads anhand realer Anwendungen. Höhere Werte sind besser. „N/A“ bedeutet, dass das System nicht alle für diese Kategorie erforderlichen Workloads vollständig ausführen konnte, während „DNF“ einen fehlgeschlagenen Workload anzeigt.

SPECworkstation 4 HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
Hardware-Subsysteme
CPU 1.16 1.08 1.19 1.35
Grafiken 0.80 0.82 1.68 4.51
Accelerator 1.46 N / A N / A 3.26
Lagerung 1.65 1.68 1.76 1.67
Branchenvertikale
KI & Maschinelles Lernen 1.16 1.18 1.36 1.65
Energie 1.02 0.90 1.18 1.69
Finanzdienstleistungen 0.79 0.78 0.78 0.96
Biowissenschaften 1.14 1.04 1.34 1.82
Medien & Unterhaltung 1.24 1.16 DNF 1.81
Produkt Design 1.47 1.41 1.64 1.89
Produktivität & Entwicklung 0.93 1.04 1.10 1.34

 

Das Testgerät bewältigte alle 23 Workloads problemlos, einschließlich des 7-Zip-Workloads, der in unserem Labor kürzlich mehrere Systeme zum Absturz gebracht hatte. Die Ergebnisse sprechen für sich: wettbewerbsfähige CPU- und Speichersubsysteme, ein Grafiksubsystem mit 0.80 Punkten, das die 8 Xe-Kerne widerspiegelt, und ein Accelerator-Wert von 1.46 Punkten, erzielt durch die NPU – ein Wert, den weder das Dell Pro noch der ursprüngliche Test erreichten.

Speicherleistung

Wir messen die Speicherkapazität mit dem 3DMark Storage Benchmark, der reale Spiel- und Inhaltsabläufe simuliert, und dem Blackmagic Disk Speed ​​Test für den sequenziellen Durchsatz. Je höher der Wert, desto besser.

Lagerung HP EliteBook X G2i Dell Pro 7 14 Intel Dell Pro 5 14 Intel Lenovo ThinkPad P14s Gen 7
3DMark-Speicher 3,156 3,259 3,144 3,094
Blackmagic Write (MB/s) 8,949.2 8,934.5 8,747.3 8,262.3
Blackmagic Read (MB/s) 7,919.3 8,398.6 8,609.6 8,511.5

 

Die SK hynix Gen5 erreicht Schreibgeschwindigkeiten von 8,949 MB/s und ist damit die schnellste im Vergleich. Ihr 3DMark-Speicher-Ergebnis von 3,156 Punkten liegt im Mittelfeld der Konkurrenz. Die sequenzielle Lesegeschwindigkeit von 7,919 MB/s liegt 6 bis 8 % unter der der Konkurrenz – ein Unterschied, der außerhalb synthetischer Benchmarks kaum spürbar ist.

Fazit

In Leistungstests konnte das EliteBook X G2i mit dem Dell Pro 7 14 mithalten, das auf demselben Chip basiert. Es lag bei Cinebench 2026 (Multi-Thread) und LuxMark vorn, bei Geekbench 7 hingegen etwas zurück, war aber deutlich leichter. Die Akkulaufzeit war mit 17 Stunden und 13 Minuten gegenüber 26 Stunden und 18 Minuten beim Pro 7 14 mit LCD-Display etwas kürzer, was jedoch hauptsächlich auf den höheren Stromverbrauch des 3K-OLED-Panels zurückzuführen ist. Die 32-GB-LPDDR5x-Konfiguration stieß bei speicherintensiven Anwendungen an ihre Grenzen; umfangreiche Rechenprozesse waren nicht durchführbar. Für Anwender, die mehr Speicher benötigen, ist eine 64-GB-Variante erhältlich.

HP EliteBook X Flip G2i und EliteBook X G2i Clamshell nebeneinander auf einem Labortisch

Für Käufer mit höheren Grafikansprüchen bietet HP den Core Ultra X7 358H mit Arc B390-Grafikkarte im selben Gehäuse an. Dieser Prozessor mit 12 Xe-Kernen dürfte sich in unseren Vergleichstabellen in der Nähe des Dell Pro 5 14 einordnen, da beide über dieselbe CPU- und GPU-Ausstattung verfügen. Genau diese Konfiguration bietet HP aktuell auch an: Da der Konfigurator noch nicht verfügbar ist, ist das unserem Testgerät am ähnlichsten stehende Modell die B390-Version mit derselben Ausstattung (32 GB RAM, 1 TB Festplatte und 3K-OLED-Display) zum Aktionspreis von 3,399 US-Dollar. Die Flip-Variante unserer 366H-Konfiguration kostet 2,999 US-Dollar.

Unser einziger Kritikpunkt an der Verarbeitung ist die Flexibilität des Deckels. Drückt man auf die Mitte des geschlossenen Deckels, gibt dieser spürbar nach, was bei Konkurrenzprodukten und sogar beim Flip-Modell deutlich besser ist. Öffnet man den Deckel hingegen an einer Ecke, ist die Durchbiegung kaum spürbar. Abgesehen davon wirkt das Gehäuse hochwertig, und die Maschine lässt sich komfortabel bedienen.

Das EliteBook X G2i kann sich in einem nur 2.4 kg leichten Gehäuse mit einer guten Anschlussauswahl durchaus mit schwereren Konkurrenten messen. Besonders hervorzuheben ist die Reparaturfreundlichkeit von HP: Die Tastatur lässt sich schraubenlos von oben entnehmen, und auch der Akkuwechsel ist unkompliziert. Für Käufer, die ein robustes, wirklich leichtes Business-Notebook mit einem ansprechenden Display – und sogar drei Farboptionen – suchen, ist dies eine hervorragende Wahl.

Für Konfigurationsoptionen und aktuelle Preise besuchen Sie die Produktseite des HP EliteBook X G2i.

Bestenliste: Das HP EliteBook X G2i steigt mit 17 Stunden und 13 Minuten auf Platz 9 unserer Bestenliste für Laptop-Akkulaufzeit ein , sein Flip-Pendant mit 21 Stunden und 20 Minuten auf Platz 7, und es sichert sich den Titel „Bestes dünnes und leichtes Executive-Notebook“ in der Bestenliste der Business-Laptops.

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Dylan Bryan