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Lenovo Yoga Mini Test: Core Ultra X7 358H und Arc B390 im 0.65-Liter-Puck-Gehäuse

Endbenutzer  ◇  Arbeitsplatz

Das Lenovo Yoga Mini ist ein 130 mm kleiner Aluminium-Puck mit einer Höhe von 48.6 mm und einem Gewicht von ca. 600 Gramm. In seinem 0.65 Liter großen Gehäuse beherbergt es Intels 16-Kern-Prozessor Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X-8533 Arbeitsspeicher und die Arc B390-Grafikkarte. Es handelt sich um denselben Panther-Lake-Chip, den Intel in den diesjährigen dünnen und leichten Notebooks verbaut hat – nur eben in einem kompakten Gehäuse mit zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen, 2.5-GbE-Ethernet und einer Mini-Desktop-Kühlung. Unser Testgerät (91E60002UT) kostet bei Best Buy 1,869.99 US-Dollar. Lenovos US-Shop bietet die entsprechende Konfiguration (91E60000US) mit Lenovos kabelloser Tastatur und Maus 800 für 1,711.99 US-Dollar an (statt 2,150.99 US-Dollar).

Frontalansicht des Lenovo Yoga Mini

Lenovo vermarktet das Yoga Mini zunächst als Copilot+ PC mit einer 50 TOPS NPU, einem Fingerabdruckleser im Power-Button, WLAN-Anwesenheitserkennung und einem adaptiven Beleuchtungsring an der Unterseite, der auf Berührung und Benachrichtigungen reagiert. Besonders interessant ist die Hardware im Inneren: ein SoC der Laptop-Klasse in einem Gehäuse mit potenziell mehr thermischem Spielraum als ein Notebook. Dies wirft die Frage auf, ob das Yoga Mini Taktraten erreichen kann, die ein Laptop mit demselben Chip nicht schafft. Um dies herauszufinden, haben wir es für diesen Test mit unserer Testsoftware für kompakte Systeme geprüft.

Lenovo Yoga Mini Spezifikationen

Normen Lenovo Yoga Mini (91E60002UT, wie getestet)
Plattformübersicht
Prozessor Intel Core Ultra X7 358H (Serie 3)
16 Kerne (4 P-Kerne, 8 E-Kerne, 4 LPE-Kerne), 16 Threads
P-Kern 1.9 GHz Basistakt, bis zu 4.8 GHz
18 MB Intel Smart Cache
Grafiken Intel Arc B390 GPU (integriert, gemeinsam genutzter Speicher)
Bis zu 122 TOPS, DirectX 12 Ultimate
NPU Bis zu 50 TOPS
Copilot+ PC
Memory 32 GB LPDDR5X-8533, Dual-Channel
Fest verlötet, keine Steckplätze, nicht aufrüstbar
Lagerung 1 TB M.2 PCIe Gen4 NVMe SSD (KIOXIA KBG7BZNV1T02, wie getestet)
Ein Laufwerk, bis zu 2 TB
Betriebssystem Windows-11 Startseite
Konnektivität
Anschlüsse an der Rückseite 1x Thunderbolt 4
1x USB-C (USB 10 Gbit/s) mit USB PD-Eingang
1x USB-C (USB 10 Gbit/s)
1x USB-A (USB 10 Gbit/s)
1 x HDMI 2.1 TMDS
1x 2.5-GbE-Ethernet (RJ-45)
Linke Anschlüsse 1x Thunderbolt 4
1x 3.5-mm-Kombibuchse für Kopfhörer/Mikrofon
Rechte Seite Ein-/Ausschalter mit Fingerabdruckleser
Unterstützung anzeigen Bis zu 4 unabhängige Displays
3840 × 2160 bei 60 Hz über HDMI, Thunderbolt 4 und USB-C mit DP
Wireless Wi-Fi 7 (802.11be, 2×2)
Bluetooth 5.4 (Hardware-fähig für Bluetooth 6.0)
Design und Leistung
Abmessungen (B x T x H) 130 x 130 x 48.6M (5.12 x 5.12 x 1.91 Zoll)
Volumen 0.65 Liter
Gewicht Etwa 0.6 kg (1.3 lb)
Fahrgestell Aluminium, Muschel
Audio Realtek ALC3341S Codec
Einzelner 2-W-Lautsprecher
Zwei Mikrofone
Labor-Stromversorgungen 100-W-USB-C-Adapter (90 % Wirkungsgrad)
Sicherheit Firmware-TPM 2.0
Fingerabdruckleser
WLAN-basierte Anwesenheitserkennung
Garantie Grundlaufzeit 1 Jahr, Verlängerung auf bis zu 3 Jahre möglich
Preis (wie getestet) 1,869.99 $ (Best Buy, 91E60002UT)
1,711.99 $ (Lenovo.com, 91E60000US mit Tastatur und Maus)

Aufbau und Design

Das Yoga Mini ist rund, was in der von Würfeln und Rechtecken dominierten Mini-PC-Kategorie ungewöhnlich ist. Das Aluminiumgehäuse ist mit Lenovos sogenannter Seashell-Beschichtung versehen und mit 0.65 Litern etwas kleiner als das 0.7 Liter große ASUS Ascent QN10.

Ansicht des Lenovo Yoga Mini mit Ein-/Ausschalter und Fingerabdrucksensor

Auf der rechten Seite befindet sich der Ein-/Ausschalter, der gleichzeitig als Fingerabdruckleser für Windows Hello dient. Lenovo verbaut einen einzelnen 2-Watt-Lautsprecher im Gehäuse, der für Systemtöne und Videoanrufe ausreicht. Zwei Mikrofone flankieren das Yoga-Logo auf der Vorderseite. Wer jedoch professionelle Audiobearbeitung betreibt, greift am besten zum 3.5-mm-Klinkenanschluss oder einer Thunderbolt-Dockingstation. Die Stromversorgung erfolgt über USB-C mit einem 100-Watt-Netzteil.

Rückseite des Lenovo Yoga Mini mit sichtbaren Anschlüssen

Auf der Rückseite befinden sich von links nach rechts: 2.5-GbE-Ethernet, HDMI 2.1 TMDS, zwei USB-C-Anschlüsse mit 10 Gbit/s (einer davon unterstützt das 100-W-Netzteil über Power Delivery, beide verfügen über DisplayPort), ein USB-A-Anschluss mit 10 Gbit/s und der erste von zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen. Alle Anschlüsse – HDMI, USB-C und Thunderbolt 4 – dienen zum Anschluss von Monitoren. Lenovo gibt die Systemleistung für vier unabhängige Monitore mit einer Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln bei 60 Hz an.

Linke Seite des Lenovo Yoga Mini mit zusätzlichen Anschlüssen

Auf der linken Seite befinden sich der zweite Thunderbolt-4-Anschluss und die 3.5-mm-Kombibuchse. Dank Thunderbolt 4 auf beiden Seiten können Sie eine Dockingstation oder eine schnelle externe NVMe-SSD anschließen, ohne die Rückseite des Geräts öffnen zu müssen. Die drahtlose Verbindung erfolgt über Wi-Fi 7 (2×2) mit Bluetooth 5.4 auf der internen M.2-2230-Karte. Bluetooth 6.0 wird nach einem Firmware-Update hardwareseitig unterstützt.

Die Unterseite des Yoga Mini ist besonders interessant. Ein Ring aus radialen Lüftungsschlitzen umgibt den Lufteinlass. Innerhalb dieses Rings befindet sich ein durchscheinender LED-Streifen für Lenovos Adaptive Lighting. Dieser leuchtet beim Aufwachen des Systems, pulsiert im Medienmodus und blinkt bei Benachrichtigungen. Ein kurzes Antippen des Gehäuses schaltet die Beleuchtung ein und aus, ein zweites Antippen aktiviert Lenovo Smart Connect für die geräteübergreifende Datenübertragung, sobald ein Over-the-Air-Update diese Funktion freigibt. Der Lüfter bläst die Luft durch denselben Ring ab, daher benötigt das Gerät an allen Seiten ausreichend Freiraum zur Wärmeableitung.

Wartungsfreundlichkeit und Aufrüstbarkeit

Unterseite des Lenovo Yoga Mini ohne Fuß

Lenovo dokumentiert die Demontage der oberen und unteren Abdeckung in seinem Servicehandbuch, und wir hatten das Yoga Mini innerhalb weniger Minuten geöffnet. Nach dem Entfernen des mittleren Standfußes und der unteren Abdeckung liegt das Motherboard mit der SSD nach oben frei – dies ist der einzige zu wartende Teil des Systems. Die 32 GB LPDDR5X-Speicher sind fest auf dem Board verlötet, die beim Kauf gewählte Speicherkonfiguration ist also fix.

Oberseite des Lenovo Yoga Mini mit abgenommenem Deckel

Die M.2 2280 SSD sitzt unter einem gerippten Aluminium-Kühlkörper, daneben die M.2 2230 Wi-Fi-Karte. Beide werden nach dem Abnehmen der Abdeckung jeweils von einer einzelnen Kreuzschlitzschraube gehalten. Der Steckplatz ist PCIe Gen4. Unser Testgerät wurde mit der 1 TB großen KIOXIA KBG7BZNV1T02 ausgeliefert, und Lenovo gibt die Unterstützung für Laufwerke bis zu 2 TB an. Wir sehen jedoch keinen Grund, warum ein größeres 2280-Laufwerk nicht funktionieren sollte.

Kern des Lenovo Yoga Mini aus dem Gehäuse entfernt

Zieht man die Platine vollständig heraus, wird deutlich, wie Lenovo das System verbaut hat. Die rückseitigen Anschlüsse befinden sich auf einer separaten Tochterplatine, während sie bei den meisten Mini-PCs direkt auf dem Motherboard verlötet sind. Beide Platinen sitzen auf der Systemplatinenhalterung, die auch Kühlkörper und Lüfter trägt. Es gibt kaum einen Grund, das System so tief zu zerlegen, aber die Anordnung ist für ein so kompaktes 0.65-Liter-System sehr ordentlich.

Lenovo dokumentiert die vollständige Demontage und den Austausch aller Komponenten auf seiner Support-Website . Ein Detail erschien uns dabei merkwürdig: Die offizielle Anleitung zum Entfernen der oberen und unteren Abdeckung sieht einen Saugnapf vor, da diese nicht verschraubt sind.

Lenovo Yoga Mini Performance

Unser Testgerät, ein Lenovo Yoga Mini (Modell 91E60002UT), ist mit einem Intel Core Ultra X7 358H Prozessor, 32 GB LPDDR5x-8533 Arbeitsspeicher, integrierter Intel Arc B390 Grafik, einer 1 TB KIOXIA KBG7BZNV1T02 NVMe SSD und Windows 11 Home ausgestattet. Alle Benchmarks wurden im Lenovo-Standard-Energiesparplan durchgeführt.

Vergleichbare kompakte Desktop-PCs auf Laptop-Basis finden sich in beiden Kategorien. Der ASUS Ascent QN10 ist der direkteste Konkurrent: ein Mini-PC ähnlicher Größe und Preisklasse mit Snapdragon X2 Elite-Prozessor. Er eignet sich daher gut, um die Leistung von Intel und Qualcomm in diesem Formfaktor zu vergleichen. Der ASUS NUC 14 Pro ist zwei Generationen zurück, ein Core Ultra Series 1-System aus der Meteor Lake-Ära, das ASUS inzwischen mit dem Arrow Lake NUC 15 Pro abgelöst hat. Er zeigt, wie weit sich x86-Mini-PCs in zwei Jahren entwickelt haben.

Das Dell Pro 5 14 Intel ist ein Laptop, aber es verfügt über den Core Ultra X7 368H und die gleiche Arc B390-Grafikkarte. Es zeigt also, was die gleiche Siliziumfamilie in einem Notebook-Gehäuse leistet und ob das Yoga Mini von seinem Kühlkonzept profitiert.

Nicht alle Tests unserer Testreihe waren auf jedem Vergleichssystem verfügbar. Wenn wir ein System bei einem bestimmten Benchmark nicht getestet haben, lassen wir es in der Tabelle weg, da ältere Ergebnisse nicht vergleichbar wären; wenn wir es nur bei einem Teil des Tests getestet haben, kennzeichnen wir die fehlenden Daten mit „N/A“.

PCMark 10

PCMark 10 ist der allgemeine Produktivitäts-Benchmark von UL Solutions. Er misst die Art von Arbeit, die die meisten Menschen den ganzen Tag über verrichten: Startzeiten von Anwendungen, Web-Browsing und Videokonferenzen in der Gruppe „Grundlagen“; Tabellenkalkulation und Dokumentenbearbeitung in der Gruppe „Produktivität“; sowie Fotobearbeitung, Rendering und Visualisierung sowie Videobearbeitung in der Gruppe „Digitale Inhaltserstellung“. Die drei Gruppenwerte werden zu einem Gesamtwert zusammengefasst. Von den vergleichbaren Geräten lagen uns nur für das Dell Pro 5 14 Intel PCMark-Ergebnisse vor.

PCMark 10 (höher ist besser) Lenovo Yoga Mini Dell Pro 5 14 Intel
Gesamtnote 10,369 7,945
Essentials 11,965 10,751
Produktivität 20,073 13,821
Erstellung digitaler Inhalte 12,597 9,158

 

Das Yoga Mini erzielt insgesamt 10,369 Punkte gegenüber 7,945 Punkten beim Dell Pro 5 14 – ein Vorsprung von 31 %. Es führt in allen Kategorien: Essentials mit 11,965 Punkten gegenüber 10,751, Produktivität mit 20,073 Punkten gegenüber 13,821 und Erstellung digitaler Inhalte mit 12,597 Punkten gegenüber 9,158. Den größten Unterschied zeigt sich bei Produktivität mit 45 %, wo die Ausdauer des 358H bei Tabellenkalkulationen und Textverarbeitung gegenüber einem Laptop-Prozessor besonders gut zur Geltung kommt. Am geringsten ist der Unterschied bei Essentials mit 11 %, wo sich App-Starts und Web-Browsing kaum unterscheiden.

Geekbench 7

Geekbench 7 ist ein plattformübergreifender Benchmark, der eine Reihe kurzer, realen Anwendungen nachempfundener Workloads ausführt. Dazu gehören Dateikomprimierung, HTML5-Rendering, PDF-Rendering, Fotofilterung, Raytracing und Machine-Learning-Inferenz. Geekbench 7 ermittelt die CPU-Leistung sowohl auf Einzelkern- als auch auf Mehrkernprozessoren. Die GPU-Rechentests nutzen dieselben Bildverarbeitungs-, Partikelphysik- und Machine-Learning-Kernel über die OpenCL- und Vulkan-APIs und geben so Aufschluss darüber, wie viel allgemeine Rechenleistung eine integrierte GPU außerhalb von Spielen erbringen kann. Da Geekbench nativ sowohl auf Arm- als auch auf x86-Systemen läuft, ist es einer der wenigen Tests, bei denen das Snapdragon-basierte Ascent QN10 und die Intel-Systeme direkt verglichen werden können.

Geekbench 7 (höher ist besser) Lenovo Yoga Mini (Arc B390) ASUS Ascent QN10 (Adreno) ASUS NUC 14 Pro (Arc) Dell Pro 5 14 Intel (Arc B390)
CPU Single-Core 2,583 3,272 2,291 2,701
CPU-Mehrkern 16,811 24,049 13,911 18,737
GPU OpenCL 51,571 30,982 27,790 54,664
GPU Vulkan 44,450 40,042 25,088 47,233

Die CPU-Ergebnisse positionieren das Yoga Mini im Mittelfeld. Mit 2,583 Punkten im Single-Core-Test liegt es hinter dem Ascent QN10 (3,272 Punkte) und dem Dell Pro 5 14 (2,701 Punkte), während der Multi-Core-Wert von 16,811 Punkten deutlich vor dem NUC 14 Pro (13,911 Punkte), aber hinter dem Dell (18,737 Punkte) und weit hinter dem QN10 (24,049 Punkte) liegt. Der Dell ist mit dem höher getakteten X7 368H ausgestattet, daher ist der Vorsprung im Single-Core-Test zu erwarten. Der Unterschied im Multi-Core-Test deutet jedoch darauf hin, dass Lenovo das Yoga Mini eher auf leisen Betrieb als auf maximale Dauertaktfrequenzen ausgelegt hat.

Das GPU-Ergebnis ist das, was den Yoga Mini auszeichnet. Mit einem OpenCL-Wert von 51,571 liegt er 66 % über dem des QN10 und 86 % über dem des NUC 14 Pro und nur wenige Punkte hinter dem Dell mit 54,664 Punkten. Der Vulkan-Wert von 44,450 übertrifft den des QN10 um 11 %. Für alle, die Wert auf GPU-Leistung in einem kompakten Gehäuse legen, bietet der Arc B390 diesem System einen Vorteil gegenüber der Snapdragon-Alternative.

Cinebench 2026

Cinebench 2026 basiert auf Maxons Redshift-Rendering-Engine und misst, wie schnell ein System eine komplexe Szene mit der CPU rendern kann. Der Single-Thread-Test isoliert die Leistung pro Kern und ist ein guter Indikator für die Reaktionsfähigkeit eines Systems in Anwendungen mit geringer Thread-Auslastung. Der Multi-Thread-Test hingegen belastet alle Kerne und Threads und belohnt Systeme, die über die gesamte Laufzeit hinweg hohe Taktraten aufrechterhalten können. Das MP-Verhältnis (Multi-Thread-Ratio) ergibt sich aus dem Verhältnis von Multi-Thread- zu Single-Thread-Wert und zeigt, wie effektiv ein System seine Kerne nutzt.

Cinebench 2026 (höher ist besser) Lenovo Yoga Mini ASUS Ascent QN10 ASUS NUC 14 Pro Dell Pro 5 14 Intel
CPU-Single-Thread 509 639 444 530
CPU mit mehreren Threads 4,473 6,476 3,684 3,656
MP-Verhältnis 8.79x 10.13x 8.30x 6.90x

Das Ergebnis im Single-Thread-Test von 509 liegt innerhalb von 4 % des Dell Pro 5 14 und deutlich vor dem NUC 14 Pro, wobei der QN10 mit 639 der klare Spitzenreiter beim Durchsatz pro Kern ist.

Das Ergebnis der Multithreading-Leistung sagt mehr über das Gehäuse als über den Chip aus. Mit 4,473 Punkten liegt das Yoga Mini 22 % vor dem Dell Pro 5 14, obwohl dieses mit einem höherwertigen Prozessor ausgestattet ist. Sein Skalierungsverhältnis von 8.79x ist deutlich besser als die 6.90x des Dell. Das QN10 bleibt mit 6,476 Punkten weiterhin deutlich vorn, was den zusätzlichen Leistungskernen des Snapdragon X2 Elite entspricht, während das NUC 14 Pro mit 3,684 Punkten das Schlusslicht bildet.

3DMark CPU-Profil

Der 3DMark CPU Profile Benchmark führt dieselbe Physik- und Simulationslast mit sechs verschiedenen Thread-Anzahlen aus, von einem einzelnen Thread bis hin zur maximalen Anzahl, die der Prozessor unterstützt. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, wie ein Prozessor mit zunehmender Kernnutzung skaliert und ab wann zusätzliche Threads keinen weiteren Vorteil mehr bringen. Dies hilft zu verstehen, wie er sich in Anwendungen verhält, die zwischen rein Single-Thread- und vollständig paralleler Ausführung angesiedelt sind.

3DMark-CPU-Profil (höher ist besser) Lenovo Yoga Mini ASUS Ascent QN10 ASUS NUC 14 Pro Dell Pro 5 14 Intel
Maximale Threads 9,004 9,544 7,680 10,370
16-Threads 8,929 9,118 6,899 10,355
8-Threads 6,185 5,327 5,617 6,669
4-Threads 4,184 3,209 3,582 4,256
2-Threads 2,244 1,702 1,914 2,269
1 Thema 1,159 857 1,002 1,181

Der Yoga Mini skaliert sauber von 1,159 Punkten bei einem Thread bis zu 9,004 Punkten bei maximaler Thread-Auslastung. Seine Ergebnisse im Single-Thread- und Dual-Thread-Test sind die zweitbesten in der Gruppe und liegen deutlich vor dem QN10, der in diesem Test nur 857 bzw. 1,702 Punkte erreicht, und dem NUC 14 Pro mit 1,002 bzw. 1,914 Punkten.

Der Dell Pro 5 14 führt bei jeder Threadanzahl und erreicht 10,370 Threads. Dies zeigt, dass der X7 368H in dieser Konfiguration mehr Leistungsreserven für kurze Spitzenlasten bietet als der 358H. Der QN10 überholt den Yoga Mini, sobald 16 oder mehr Threads aktiv sind, doch der Abstand beträgt an der Spitze nur 6 %. Bei maximaler Threadanzahl liegt der Yoga Mini 17 % vor dem NUC 14 Pro.

7-Zip-Komprimierung

Der 7-Zip-Benchmark nutzt den integrierten Test des beliebten Open-Source-Archivierungsprogramms, um den Durchsatz von Komprimierung und Dekomprimierung in GIPS (Giga-Instruktionen pro Sekunde) zu messen. Die Komprimierung reagiert empfindlich auf Speicherlatenz und Cache-Verhalten, während die Dekomprimierung direkter mit der Anzahl der Kerne und der Taktfrequenz skaliert. Er ist ein praxisnaher Benchmark, da das Archivieren von Dateien eine häufige Aufgabe in der Praxis ist, die Kerne, Cache und Speicher gleichermaßen beansprucht.

7-Zip 24.09 (GIPS, höher ist besser) Lenovo Yoga Mini ASUS Ascent QN10 Dell Pro 5 14 Intel
Komprimieren 93.603 96.729 93.417
Dekomprimieren 81.927 120.205 89.181
Gesamtbewertung 87.765 108.467 91.299

Die Komprimierungsleistung liegt im Wesentlichen gleichauf: Das Yoga Mini erreicht 93.603 GIPS, das Dell 93.417 GIPS und das QN10 liegt mit 96.729 GIPS knapp vorn. Bei der Dekomprimierung unterscheiden sich die Systeme deutlich: Das Yoga Mini erzielte 81.927 GIPS, das Dell 89.181 GIPS und das QN10 120.205 GIPS. Dadurch sank seine Gesamtwertung auf 87.765 GIPS, was etwa 4 % unter dem Dell und 19 % unter dem QN10 liegt. Der NUC 14 Pro wurde in diesem Test nicht verwendet.

Y-Cruncher

y-cruncher ist ein Multithread-Programm zur Berechnung der Nachkommastellen von Pi und anderer mathematischer Konstanten. Es stellt eine hohe Belastung für die CPU-Leistung und die Speicherbandbreite dar, da die großen Nachkommastellenanzahlen enorme Arbeitsmengen durch das Speichersubsystem leiten. Wir führen die Standardberechnung von Pi mit 1 Milliarde, 2.5 Milliarden und 5 Milliarden Nachkommastellen durch, zusammen mit der BBP-Formel zur Nachkommastellenextraktion mit 1, 10 und 100 Milliarden Nachkommastellen, und geben die benötigte Zeit in Sekunden an; je niedriger der Wert, desto besser. Die Berechnung mit 5 Milliarden Nachkommastellen konnte weder auf dem Yoga Mini noch auf vergleichbaren Mini-PCs abgeschlossen werden und ist daher nur für den Dell aufgeführt.

y-cruncher (Sekunden, je niedriger, desto besser) Lenovo Yoga Mini ASUS Ascent QN10 ASUS NUC 14 Pro Dell Pro 5 14 Intel
Pi 1B 28.755 71.531 36.561 29.405
Pi 2.5B 80.831 218.332 N / A 90.719
Pi 5B N / A N / A N / A 204.685
Pi BBP 1B 1.799 5.844 2.306 1.718
Pi BBP 10B 19.580 67.701 25.144 20.212
Pi BBP 100B 223.731 778.722 296.970 256.416

Dies ist die beste Leistung des Yoga Mini im Vergleich zu anderen CPU-Tests. Mit 28.755 Sekunden für eine Milliarde Stellen ist es das schnellste Gerät im Testfeld und lässt den Dell Pro 5 14 mit 29.405 Sekunden knapp hinter sich. Der NUC 14 Pro mit 36.561 Sekunden und der QN10 mit 71.531 Sekunden liegen weit abgeschlagen. Bei 2.5 Milliarden Stellen wächst der Vorsprung gegenüber dem Dell auf 11 %: Der Dell benötigt 80.831 Sekunden, der QN10 90.719 Sekunden, während das Yoga Mini 218.332 Sekunden benötigt – fast dreimal so lange.

Die BBP-Ergebnisse folgen dem gleichen Muster: Dell gewinnt die Läufe mit 1 Milliarde und 10 Milliarden Rechenoperationen um Bruchteile einer Sekunde, während das Yoga Mini beim 100-Milliarden-Lauf 13 % schneller ist. Der LPDDR5x-8533-Speicher und die gute Wärmeableitung des Desktop-PCs tragen dazu bei, da y-cruncher jedes System bestraft, das während eines langen Laufs die Leistung drosseln muss.

Mixer 5.2

Blender ist eine Open-Source-3D-Software-Suite. Der Benchmark rendert drei Standard-Szenen – Monster, Schrottplatz und Klassenzimmer – mit der Cycles-Engine. Wir führen den Benchmark zweimal aus, einmal auf der CPU und einmal auf der GPU, und geben die Anzahl der Samples pro Minute an (je höher, desto besser). Die GPU-Benchmarks nutzen Intels oneAPI-Backend auf dem Arc B390. Nur die Intel-Systeme mit Arc-Grafik zeigen GPU-Ergebnisse an, da der Blender-GPU-Pfad auf dem Snapdragon-basierten QN10 nicht verfügbar ist und der NUC 14 Pro nur auf der CPU lief.

Blender 5.2 (Samples/Min., je höher, desto besser) Lenovo Yoga Mini (Arc B390) ASUS Ascent QN10 ASUS NUC 14 Pro Dell Pro 5 14 Intel (Arc B390)
GPU
Monster 544.64 N / A N / A 560.28
Trödelladen 372.30 N / A N / A 466.36
Klassenzimmer 393.19 N / A N / A 414.57
CPU
Monster 122.87 188.04 109.16 129.61
Trödelladen 89.19 133.21 81.08 90.52
Klassenzimmer 63.34 93.93 57.41 62.20

Bei der GPU liegen das Yoga Mini und das Dell Pro 5 14 bei Monster (544.64 vs. 560.28 Samples pro Minute) und Classroom (393.19 vs. 414.57) nah beieinander, aber das Dell erzielt einen Vorsprung von 25 % bei der speicherintensiven Junkshop-Szene.

Bei der CPU-Leistung liegt das Yoga Mini im Monster-Test innerhalb von 5 % hinter dem Dell, im Junkshop-Test innerhalb von 2 % und im Classroom-Test leicht vorn. Im Vergleich zum NUC 14 Pro ist es in allen Szenen 10 bis 13 % besser. Der QN10 ist mit 188.04, 133.21 und 93.93 Punkten deutlich führend in der CPU-Rendering-Leistung und liegt damit rund 50 % vor dem Yoga Mini.

LuxMark

LuxMark ist ein OpenCL-Benchmark, der auf der physikalisch basierten Rendering-Engine LuxCoreRender basiert. Er rendert zwei Szenen mit steigender Komplexität – „Essen“ und „Halle“ – auf der GPU und gibt einen Wert basierend auf Abtastungen pro Sekunde aus. Da er über OpenCL und ohne herstellerspezifische API läuft, eignet er sich gut, um die Leistungsfähigkeit einer integrierten GPU bei rechenintensiven Rendering-Aufgaben außerhalb von Game-Engines zu messen.

LuxMark v4 (je höher, desto besser) Lenovo Yoga Mini Dell Pro 5 14 Intel
Halle 3,430 3,287
Essen - Food 1,663 1,585

Das Yoga Mini erzielte 3,430 Punkte im Hall- und 1,663 Punkte im Food-Benchmark und lag damit einige Prozentpunkte vor dem Dell Pro 5 14 mit derselben Arc B390-Grafikkarte, das 3,287 bzw. 1,585 Punkte erreichte. Dieses Ergebnis entspricht unseren Erwartungen an dieselbe GPU mit etwas mehr Spielraum bei der Kühlung und spiegelt die Geekbench OpenCL-Ergebnisse wider.

V-Ray

Der V-Ray-Benchmark von Chaos misst den Rendering-Durchsatz der V-Ray-Rendering-Engine. Der CPU-Test gibt vsamples, der GPU-Test vpaths aus; die beiden Werte sind nicht vergleichbar. Es handelt sich um ein kurzes, intensives Rendering, das eine konstante Taktfrequenz sowohl der CPU als auch der GPU begünstigt.

V-Ray (höher ist besser) Lenovo Yoga Mini Dell Pro 5 14 Intel
GPU (vpaths) 918 919
CPU (vsamples) 19,450 N / A

Das GPU-Ergebnis von 918 Vpaths liegt gleichauf mit dem Dell Pro 5 14 mit 919 Vpaths. Dies entspricht dem Wert, den zwei Systeme mit demselben Arc B390 erreichen sollten, wenn die Arbeitslast nicht thermisch begrenzt ist. Der CPU-Test ergab 19,450 Vsamples auf dem Yoga Mini. Für vergleichbare CPU-Geräte liegen uns keine Vergleichswerte vor, um diesen Wert einzuordnen.

Blackmagic RAW-Geschwindigkeitstest

Der Blackmagic RAW Speed ​​Test dekodiert 8K Blackmagic RAW-Material mit einem Kompressionsverhältnis von 12:1 und misst die Anzahl der Bilder pro Sekunde, die das System auf der CPU und der GPU verarbeiten kann. Er bietet einen direkten Einblick in die Leistungsfähigkeit eines Systems bei der Verarbeitung hochauflösender Kameraaufnahmen, mit denen Videoeditoren täglich arbeiten. Zudem ist er einer der Tests, bei denen die integrierte Grafikkarte die CPU deutlich entlasten kann.

Blackmagic RAW Geschwindigkeitstest (fps, höher ist besser) Lenovo Yoga Mini Dell Pro 5 14 Intel
8K 12:1 CPU 67 76
8K 12:1 GPU 81 86

Das Yoga Mini dekodierte 8K-Videos im 12:1-Format mit 67 Bildern pro Sekunde auf der CPU und 81 Bildern pro Sekunde auf der GPU. Beide Werte liegen damit 12 % bzw. 6 % unter dem Dell Pro 5 14, das 76 bzw. 86 Bilder pro Sekunde erreichte.

Topaz Video AI

Topaz Video AI ist eine weit verbreitete Anwendung für KI-basiertes Video-Upscaling, Rauschunterdrückung und Frame-Interpolation. Wir haben den integrierten Benchmark ausgeführt, der die Laufzeiten der einzelnen Topaz-Modelle mit 1-, 2- und 4-facher Skalierung sowie der Zeitlupenmodelle Apollo und Aion misst und die Bilder pro Sekunde (FPS) ausgibt – je höher der Wert, desto besser. Die Modelle nutzen die GPU und, sofern unterstützt, die NPU. Der Benchmark spiegelt die Funktionsweise einer kommerziellen Anwendung wider, für die Nutzer bezahlen, im Gegensatz zu einer synthetischen Inferenzschleife. Das 16-fache Aion-Zeitlupenmodell konnte auf keinem der Intel-Systeme erfolgreich ausgeführt werden.

Topaz Video AI (fps, höher ist besser) Lenovo Yoga Mini Dell Pro 5 14 Intel
Artemis 1X / 2X / 4X 5.89 / 5.19 / 1.87 6.27 / 5.23 / 1.88
Iris 1X / 2X / 4X 4.84 / 2.97 / 0.90 5.06 / 3.10 / 0.93
Proteus 1X / 2X / 4X 6.04 / 5.94 / 2.42 6.37 / 6.03 / 2.42
Gaia 1X / 2X / 4X 3.18 / 2.15 / 1.45 3.27 / 2.24 / 1.47
Nyx 1X / 2X 1.50 / 1.46 1.56 / 1.52
Hyperion HDR 1X 3.06 3.13
4x Zeitlupe Apollo / APFast 8.08 / 22.91 8.52 / 24.27
16x Zeitlupe Aion DNF DNF

Die Ergebnisse der Topaz-Modelle sind zwischen den beiden Arc B390-Systemen bemerkenswert konsistent. Das Yoga Mini liegt bei jedem Modell und jedem Skalierungsfaktor etwa 3 bis 6 % hinter dem Dell Pro 5 14 zurück. Dies deckt sich mit dem Unterschied in der Taktfrequenz zwischen dem X7 358H und dem X7 368H und zeigt, dass das Wärmemanagement des Yoga Mini keine Schwächen aufweist. Die Ergebnisse des 4-fachen Upscalings mit weniger als 2.5 Bildern pro Sekunde auf beiden Systemen verdeutlichen, dass integrierte Grafiklösungen für diese Art von Aufgaben noch weit von einer dedizierten GPU entfernt sind. Für 1- und 2-faches Upscaling ist das Yoga Mini jedoch ein brauchbares Topaz-Gerät.

Procyon KI-Bildgenerierung

Der Procyon AI Image Generation Benchmark von UL Solutions nutzt Stable Diffusion 1.5 und Stable Diffusion XL mit der jeweils optimalen Inferenz-Engine des Herstellers für die Hardware und gibt einen Wert basierend auf der Geschwindigkeit der Bildgenerierung aus. Die FP16-Tests laufen mit voller Präzision, die INT8-Tests verwenden quantisierte Modelle, die entweder auf der GPU oder der NPU ausgeführt werden. Die Ergebnisse sind nur vergleichbar, wenn dieselbe Engine und dasselbe Gerät verwendet werden. Daher geben wir für jedes Ergebnis die jeweilige Engine und das jeweilige Gerät an.

Das Yoga Mini und das Dell Pro 5 14 nutzen Intels OpenVINO-Engine, der NUC 14 verwendet OpenVINO auf seiner älteren Arc iGPU, und der Ascent QN10 führt den INT8-Test auf seiner Hexagon NPU über Qualcomms QNN-Engine aus. Das NPU-Ergebnis des Yoga Mini wird separat aufgeführt, um Verwechslungen mit dem GPU-Ergebnis zu vermeiden.

Procyon KI-Bildgenerierung (je höher, desto besser) Lenovo Yoga Mini ASUS Ascent QN10 ASUS NUC 14 Pro Dell Pro 5 14 Intel
SD 1.5 FP16 613 (OpenVINO, GPU) N / A N / A 635 (OpenVINO, GPU)
SD 1.5 INT8 7,119 (OpenVINO, GPU) 5,457 (QNN, NPU) 1,004 (OpenVINO, GPU) 7,693 (OpenVINO, GPU)
SD 1.5 INT8 (NPU) 2,936 (OpenVINO, NPU) N / A N / A N / A
SDXL FP16 727 (OpenVINO, GPU) N / A N / A 646 (OpenVINO, GPU)

Im FP16-Test erzielte das Yoga Mini 613 Punkte und lag damit nur 4 % hinter dem Dell Pro 5 14 mit 635 Punkten. Der INT8-GPU-Test bestätigt dieses Ergebnis: 7,119 Punkte gegenüber 7,693 Punkten. Beide Werte übertreffen die 1,004 Punkte des NUC 14 Pro mit derselben Engine deutlich und verdeutlichen die enorme Entwicklung der Intel Arc-Grafik. Die 5,457 Punkte des QN10 wurden mit seiner NPU auf einer anderen Engine erzielt und sind daher nicht direkt vergleichbar. Sie zeigen jedoch, dass das Snapdragon-System bei der Bildgenerierung konkurrenzfähig ist, wenn die Arbeitslast dem richtigen Beschleuniger zugewiesen wird.

Die NPU des Yoga Mini erreichte im INT8-Test 2,936 Punkte, weniger als die Hälfte des GPU-Ergebnisses. Daher ist zu erwarten, dass die meisten Stable-Diffusion-Workloads auf diesem System auf dem Arc B390 laufen. Im anspruchsvolleren SDXL-Test lag das Yoga Mini mit 727 Punkten vor dem Dell mit 646 Punkten – ein Vorsprung von 13 %, der erneut darauf hindeutet, dass das Desktop-Gehäuse die GPU-Taktraten auch über längere Zeiträume stabil hält.

Procyon AI Computer Vision

Der Procyon AI Computer Vision Benchmark führt eine Reihe gängiger Bildverarbeitungsmodelle aus, darunter MobileNet, ResNet-50, Inception, DeepLab, YOLO und Real-ESRGAN, und gibt einen Wert aus, der den Inferenzdurchsatz über alle Modelle hinweg widerspiegelt. Er kann CPU, GPU oder NPU über verschiedene Inferenz-Engines ansprechen, und wie bei der Bildgenerierung sind die Ergebnisse systemübergreifend nur dann vergleichbar, wenn dieselbe Engine und dasselbe Gerät verwendet werden.

Wir haben das Yoga Mini sowohl mit der Windows ML-Engine getestet, was einen direkten Vergleich mit dem NUC 14 Pro und dem Dell Pro 5 14 ermöglicht, als auch mit Intels OpenVINO-Engine, die als einzige die NPU dieser Plattform zugänglich macht. Das Ascent QN10 wurde mit Qualcomms SNPE-Engine getestet, und seine Ergebnisse sind nicht mit den hier präsentierten WinML-Werten vergleichbar, weshalb es in dieser Tabelle nicht aufgeführt ist.

Procyon AI Computer Vision (je höher, desto besser) Lenovo Yoga Mini ASUS NUC 14 Pro Dell Pro 5 14 Intel
WinML
CPU 139 107 119
GPU 373 135 398
OpenVINO
CPU 118 N / A N / A
GPU 550 N / A N / A
NPU 1,205 N / A N / A

Im Windows ML-Test erreichte das Yoga Mini 139 Punkte auf der CPU und 373 Punkte auf der GPU. Das CPU-Ergebnis ist das beste der Gruppe und liegt 17 % vor dem Dell und 30 % vor dem NUC 14 Pro. Das GPU-Ergebnis liegt mit 398 Punkten 6 % hinter dem Dell zurück, ist aber fast dreimal so hoch wie die 135 Punkte des NUC 14 Pro.

Der Wechsel zu OpenVINO steigerte den GPU-Wert auf 550 und legte die NPU frei, die 1,205 Punkte erzielte – mehr als das Dreifache des besten GPU-Ergebnisses über WinML. Für eine Bildverarbeitungsanwendung, die die Intel NPU über OpenVINO nutzen kann, bietet das Yoga Mini eine deutlich höhere Inferenzleistung, als die WinML-Spalte vermuten lässt.

3DMark Gaming-Benchmarks

Die Spieletests von 3DMark unterziehen die Arc B390 verschiedenen Rendering-Workloads bei unterschiedlichen Auflösungen und Detailstufen. Night Raid und Wild Life sind die ressourcenschonendsten Tests und für integrierte Grafik und mobile GPUs optimiert. Fire Strike ist ein DirectX-11-Test in 1080p, Time Spy nutzt DirectX 12 in 1440p, Solar Bay bietet Raytracing bei geringerer Last, und Steel Nomad, Port Royal und Speed ​​Way sind die anspruchsvollen, modernen DirectX-12- und Raytracing-Tests für dedizierte Grafikkarten.

Bei integrierten GPUs zeigen die anspruchsvollen Tests vor allem, wie weit sie von dedizierter Hardware entfernt sind, während die weniger anspruchsvollen Tests die spielbaren Ergebnisse aufzeigen. Da wir die Spiele-Suite nur auf den Mini-PCs ausführen, ist der Dell Pro 5 14 nicht in dieser Tabelle enthalten, und wir haben den NUC 14 Pro nicht mit Wild Life oder Night Raid getestet.

3DMark (je höher, desto besser) Lenovo Yoga Mini ASUS Ascent QN10 ASUS NUC 14 Pro
Nachtangriff 45,900 N / A N / A
Tierwelt 42,152 19,996 N / A
Feuer-Schlag 14,076 9,949 6,591
Fire Strike Grafik / Physik 16,841 / 26,944 10,615 / 25,253 7,137 / 28,289
Zeit Spion 7,308 4,014 3,643
Time Spy Grafik / CPU 6,774 / 13,225 3,590 / 12,141 3,269 / 10,403
Solarbucht 27,236 21,561 11,630
Stahlnomad 1,595 1,042 611
Port Royal 4,091 1,520 1,429
Geschwindigkeitsweg 975 324 335

Grafisch gesehen ist die Arc B390 mit Abstand die beste integrierte GPU in dieser Gruppe. Der Time Spy-Grafiktest des Yoga Mini mit 6,774 Punkten liegt 89 % über dem des QN10 (3,590 Punkte) und mehr als doppelt so hoch wie der des NUC 14 Pro (3,269 Punkte). Im Fire Strike-Grafiktest erzielt das Yoga Mini 16,841 Punkte, 59 % mehr als der QN10 und das 2.4-Fache des NUC. Wild Life erreicht 42,152 Punkte, mehr als doppelt so viel wie der QN10, und Solar Bay mit 27,236 Punkten liegt 26 % über dem Snapdragon-System und 2.3-mal so hoch wie der ältere Arc.

Die Raytracing-Ergebnisse zeigen den größten Unterschied: Port Royal mit 4,091 Punkten ist 2.7-mal so schnell wie das QN10 und 2.9-mal so schnell wie das NUC 14 Pro, während Speed ​​Way mit 975 Punkten das Dreifache beider Werte erreicht. Dies verdeutlicht die Leistungsfähigkeit der Raytracing-Hardware der Battlemage-Generation. Steel Nomad (1,595 Punkte) und Speed ​​Way (975 Punkte) sind noch weit von einer dedizierten Grafikkarte entfernt. Daher eignet sich dieses System für moderne Titel in 1080p. Night Raid (45,900 Punkte) und Wild Life (42,152 Punkte) zeigen jedoch, dass weniger anspruchsvolle Spiele und ältere Titel in der getesteten 1440p-Auflösung flüssig laufen.

Die CPU-Teilergebnisse decken sich mit den übrigen Testergebnissen. Der Fire Strike Physics-Benchmark liegt mit 26,944 Punkten zwischen dem QN10 (25,253 Punkte) und dem NUC 14 Pro (28,289 Punkte), während der Time Spy-CPU-Benchmark mit 13,225 Punkten beide übertrifft (12,141 bzw. 10,403 Punkte).

SPECviewperf 15

SPECviewperf 15 ist der Branchenstandard zur Messung der professionellen Grafikleistung. Es simuliert reale Arbeitslasten, die von Anwendungen wie 3ds Max, Blender, CATIA, Creo, Maya, Siemens NX, SolidWorks, Unreal Engine und Enscape sowie Visualisierungssets aus den Bereichen Energie und Medizin erfasst wurden, und gibt die Bildrate (Bilder pro Sekunde) für jede Anwendung aus. Wir führen den Benchmark auf Systemen dieser Klasse mit einer Auflösung von 1080p durch, sodass die Ergebnisse nur mit anderen Durchläufen in derselben Auflösung vergleichbar sind. Da für keinen der vergleichbaren Mini-PCs SPECviewperf-Ergebnisse vorliegen, dient der Dell Pro 5 14, der ebenfalls mit 1080p getestet wurde, als einziger Vergleichspunkt.

SPECviewperf 15 (FHD, höher ist besser) Lenovo Yoga Mini Dell Pro 5 14 Intel
3dsmax-08 18.44 20.21
Mixer-01 20.48 21.19
catia-07 9.86 10.27
creo-04 30.80 32.53
Energie-04 8.60 10.78
enscape-01 14.46 14.28
maya-07 80.28 82.42
medizinisch-04 20.79 22.96
snx-05 43.26 46.22
Solidworks-08 22.88 23.60
unreal_engine-01 37.47 38.77

In den elf Viewsets liegt das Yoga Mini in den meisten Fällen einige Prozentpunkte hinter dem Dell Pro 5 14 zurück. Bei maya-07, solidworks-08 und unreal_engine-01 liegen die beiden Systeme innerhalb von 3 % beieinander, und bei enscape-01 hat das Yoga Mini mit 14.46 Punkten gegenüber 14.28 Punkten leicht die Nase vorn. Die größten Unterschiede zeigen sich bei energy-04, wo das Yoga Mini mit 8.60 Punkten 20 % hinterherhinkt, und medical-04 mit 9 %. Beides sind volumetrische Viewsets, die stark von Speicherbandbreite und Taktfrequenz abhängen. Die 80.28 Punkte bei maya-07 und die 43.26 Punkte bei snx-05 sind gute Ergebnisse für integrierte Grafik, und das System eignet sich für einfache CAD- und DCC-Viewport-Anwendungen.

SPECworkstation 4

SPECworkstation 4 ist der umfassendste Test unserer Suite. Er führt über 50 Workloads aus realen professionellen Anwendungen aus und gliedert die Ergebnisse in Hardware-Subsystem-Bewertungen für CPU, Grafik, Beschleuniger und Speicher sowie in Branchenbewertungen für KI und maschinelles Lernen, Energie, Finanzdienstleistungen, Biowissenschaften, Medien und Unterhaltung, Produktdesign sowie Produktivität und Entwicklung. Jede Bewertung ist ein Verhältniswert zu einer Referenz-Workstation; je höher der Wert, desto besser. Die Branchenbewertungen geben einen guten Überblick darüber, wie sich ein System in einem bestimmten Anwendungsbereich schlägt.

Auf dem Yoga Mini schlug die Octave-Workload wiederholt fehl, wodurch die CPU-Subsystem-Bewertung und die darauf basierende Bewertung des Produktivitäts- und Entwicklungsbereichs nicht berechnet werden konnten. Das Dell Pro 5 14 ist das einzige vergleichbare System mit SPECworkstation 4-Ergebnissen, dessen Media- und Entertainment-Bereich jedoch nicht vollständig getestet werden konnte.

SPECworkstation 4 (SPEC-Verhältnis, je höher, desto besser) Lenovo Yoga Mini Dell Pro 5 14 Intel
Hardware-Subsysteme
CPU DNF 1.19
Grafiken 1.60 1.68
Accelerator 2.25 N / A
Lagerung 1.11 1.76
Branchenvertikale
KI & Maschinelles Lernen 1.44 1.36
Energie 1.34 1.18
Finanzdienstleistungen 1.01 0.78
Biowissenschaften 1.42 1.34
Medien & Unterhaltung 1.40 DNF
Produkt Design 1.52 1.64
Produktivität & Entwicklung DNF 1.10

In den Überschneidungsbereichen beider Systeme führt das Yoga Mini im Bereich KI und Maschinelles Lernen mit 1.44 gegenüber 1.36, im Energiesektor mit 1.34 gegenüber 1.18, im Finanzdienstleistungssektor mit 1.01 gegenüber 0.78 und im Bereich Biowissenschaften mit 1.42 gegenüber 1.34. All diese Bereiche basieren auf einem konstant hohen Durchsatz mehrerer Kerne. Das Dell-Notebook punktet hingegen bei Grafik (1.68 gegenüber 1.60), Produktdesign (1.64 gegenüber 1.52) und Speicher mit deutlichem Abstand (1.76 gegenüber 1.11). Dieser Unterschied ist auf die verwendeten Festplatten und nicht auf die Plattform zurückzuführen.

Speicherleistung

Wir messen die Speicherleistung auf zwei Arten. Zunächst mit dem 3DMark Storage Benchmark, der reale Spielabläufe wie Laden, Installieren, Speichern und Aufzeichnen von Gameplay simuliert und einen einzelnen Wert liefert, der das Verhalten des Laufwerks unter den gemischten, sprunghaften Zugriffsmustern des Alltags widerspiegelt. Der Blackmagic Disk Speed ​​Test ist ein einfacherer sequenzieller Test, der den maximalen Lese- und Schreibdurchsatz in Megabyte pro Sekunde angibt – eine Zahl, die beim Verschieben großer Videodateien relevant ist. Das Yoga Mini wird mit einer 1 TB KIOXIA KBG7BZNV1T02 NVMe SSD ausgeliefert.

Lagerung Lenovo Yoga Mini ASUS Ascent QN10 ASUS NUC 14 Pro Dell Pro 5 14 Intel
3DMark-Speicher 2,540 2,393 1,887 3,144
Blackmagic Write (MB/s) 5,151.1 N / A N / A 8,747.3
Blackmagic Read (MB/s) 5,276.6 N / A N / A 8,609.6

Das KIOXIA-Laufwerk erzielte im 3DMark Storage 2,540 Punkte und lag damit vor den beiden vergleichbaren Mini-PCs: 6 % vor dem QN10 mit 2,393 Punkten und 35 % vor dem NUC 14 Pro mit 1,887 Punkten, aber hinter dem Dell Pro 5 14 mit 3,144 Punkten.

Die sequenziellen Zahlen folgen der gleichen Reihenfolge: Die Yoga Mini erreicht 5,151 MB/s beim Schreiben und 5,277 MB/s beim Lesen und liegt damit klar im PCIe Gen4-Bereich, während das Gen5-Laufwerk von Dell in beiden Richtungen eher bei 8,700 MB/s liegt.

Fazit

Normalerweise sind wir skeptisch gegenüber Systemen, die der Form Vorrang vor allem anderen einräumen, aber das kleine Lenovo Yoga Mini hat unsere Erwartungen weit übertroffen und es geschafft, sowohl ästhetisch ansprechend zu sein als auch für seine Klasse eine gute Leistung zu erbringen.

Insgesamt ist das Yoga Mini mit Intels Core Ultra X7 358H und Arc B390-Grafikkarte in einem 0.65 Liter leichten Aluminiumgehäuse mit zwei Thunderbolt 4-Anschlüssen, 2.5-GbE-Anschluss und 32 GB LPDDR5X-8533-Arbeitsspeicher gut ausgestattet. Im PCMark 10 erreichte das Yoga Mini 10,369 Punkte und lag damit 31 % vor dem Dell Pro 5 14 Intel mit derselben Grafikkarte, aber dem höherwertigen X7 368H. Im Cinebench 2026 Multi-Thread-Test erzielte es 4,473 Punkte und übertraf das Dell Pro 5 14 Intel um 22 %. Zudem bot es ein besseres Skalierungsverhältnis von 8.79x.

Schräge Ansicht des Lenovo Yoga Mini mit den Lenovo- und Yoga-Logos

Die GPU ist der Hauptgrund, dieses Gerät dem Snapdragon-basierten ASUS Ascent QN10 vorzuziehen. Der Arc B390 erzielte im Geekbench OpenCL 51,571 Punkte und lag damit 66 % vor dem QN10. In der 3DMark-Gaming-Suite übertraf er den QN10 um 59 % bei Fire Strike-Grafik, um 89 % bei Time Spy-Grafik und um das 2.7- bis 3-Fache bei Raytracing-Tests. Im Procyon-OpenVINO-Test erreichte der Yoga Mini 550 Punkte auf der GPU und 1,205 Punkte auf der NPU für Computer Vision. Seine 7,119 Punkte im Stable Diffusion 1.5 INT8-Test sind siebenmal so hoch wie die des NUC 14 Pro.

Die Kompromisse beginnen bei der Multi-Core-CPU-Leistung, wo das QN10 in allen Tests die Nase vorn hat: 43 % im Geekbench-Multi-Core-Test und etwa 50 % beim Blender-CPU-Rendering. Käufer, deren Arbeit CPU-lastig ist und auf ARM-Prozessoren läuft, sollten sich daher dieses Modell genauer ansehen. Außerdem ist der Arbeitsspeicher verlötet, und die KIOXIA-SSD ist mit 5,277 MB/s Lesegeschwindigkeit im Vergleich zu den 8,610 MB/s der Gen5-SSD von Dell ein durchschnittliches Gen4-Laufwerk.

Für einen Schreibtisch, an dem Platz (und Design) wichtig sind und die Arbeit auf die in diesem System von Intel bereitgestellten internen Komponenten angewiesen ist, ist das Yoga Mini ein sehr leistungsfähiges Mini-System, das seine 0.65 Liter deutlich übertrifft.

Bestenliste: Der Lenovo Yoga Mini belegt den ersten Platz in unserer Bestenliste der Mini-PCs für Endverbraucher.

Lenovo Yoga Mini Produktseite

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Dylan Bryan